Wege Israelhass: Iranischer Ringer musste Kampf verlieren 

Bild: Tasnim News Agency; CC BY 4.0; siehe Link
Alireza Karimi: (Bild: Tasnim News Agency; CC BY 4.0; siehe Link)

Polen – Bei der U23-Ringer-WM im polnischen Bydgoszcz  musste der iranische Freistil-Ringer und Goldmedaillen-Anwärter Ali-Resa Karimi offenbar auf Anweisung seiner Trainer das Achtelfinale verlieren. Grund:  Bei einem Sieg hätte er im Viertelfinale gegen einen israelischen Gegner antreten müssen.

Karimi bestätigte gegenüber der Nachrichtenagentur ISNA, dass er auf Anweisung den Kampf gegen den polnischen Gegner verlieren musste: „Ich hatte so hart trainiert und so fest an den WM-Titel geglaubt. Dann aber kamen die Anweisungen und es war wie ein Eimer kaltes Wasser auf all meine Träume“, so der iranische Ringer.

Für den Iraner ist es das zweite Mal, dass er wegen der iranischen Anti-Israel-Politik auf einen eventuellen WM-Titel verzichten musste, so Medien wie die FAZ übereinstimmend. Nun fordert Karimi die vom iranischen Ringerverband vorgesehene WM-Prämie von 60 Goldmünzen (ca.16 000 Euro) ein.

Gab es Germanen?
Unterstützen Sie jouwatch durch Ihren Einkauf!

Im Iran dürfen Sportler wegen der fundametalistisch-islamischen Politik des Landes und den tiefen Hass gegen Israel nicht gegen israelische Athleten oder Mannschaften antreten.

Die Diskriminierung israelischer Sportler ist auch bei Olympia oder Fußball-WM Austragungen bereits ein fester Bestandteil. (SB)

Wandere aus, solange es noch geht!
Finca Bayano in Panama.

.
Loading...