Trump verteidigt Islamkritikerin – Medien drehen durch!

Foto: Screenshot/Youtube
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An der Mainstreammedien-Front herrscht größte Empörung. Staatsfeind Nr.1 – US-Präsident Donald Trump – hat mal wieder getwittert. Stein des Anstoßes diesmal – er teilte drei Videos, die Jayda Fransen, britische „Rechtsextremistin“ und Britain-First Aktivistin, zuvor verbreitet hatte.

Von Marilla Slominski

Islamkritikerin Fransen, die vor kurzem von der Polizei zum Verhör ins irische Belfast verschleppt wurde, (jouwatch berichtete) sei eine mehrfach verurteilte islamophobe „Hasserin“ und „Rassistin“, so das europaweite Urteil der Presse.

Der eigentliche Inhalt der Videos – die inzwischen alle offline sind – gerät bei dieser „hasserfüllten Schandtat“ in den Hintergrund.

In einem Video wird gezeigt, wie Männer einen jungen Mann von einem Dach stoßen. Unten angekommen wird das Opfer von der Menge totgeschlagen. Bilder, die man in den vergangenen Jahren immer wieder aus den IS-eroberten Gebieten im Nahen Osten zu sehen bekam. Diese Hinrichtungspraktik wird bevorzugt bei Homosexuellen angewendet. Das Video soll im Jahr 2013 während des Sturzes des ägyptischen Präsidenten Mohamed Mursi aufgenommen worden sein.

Im zweiten Video ist ein Muslim zu sehen, der eine Mutter Gottes Statue zertrümmert. Bei ihm soll es sich um den muslimischen wahabitischen Geistlichen Omar Gharba handeln. Bei diesem Video ist man sich einig, dass es aus dem Jahr 2014 stammt und Gharba damals Mitglied der Freien Syrischen Armee war, einer Anti-Assad- Kampfgruppe, die von den US-Geheimdiensten unterstützt wurde.

Die Augsburger Allgemeine traut angesichts soviel islamischer Zerstörungswut gegenüber christlicher Symbolik ihren eigenen Augen nicht und spricht bei der Statue lieber von einer „künstlerisch gestaltete Figur“ bei der es sich „um ein Abbild der Jungfrau Maria handeln soll“….

Im dritten Video soll ein muslimischer Migrant einen jungen Holländer auf Krücken verprügeln. „Fake-News“ weiß der Mirror und bezieht sich auf zwei holländische Webseiten, die herausgefunden haben wollen, dass der „Muslim“ einen holländischen Pass besitzt und somit gar kein Migrant sei. Außerdem wisse man nichts über seine Religion. Auch die WELT freut sich über offizielle Nachricht aus den Niederlanden: „Die Fakten zählen. Der Täter in diesem Video ist in den Niederlanden geboren und aufgewachsen. Er ist nach niederländischem Recht bestraft worden“, verkündete die niederländische Botschaft auf Twitter.

Doch über die erschreckenden Inhalte der Videos soll der Leser geflissentlich hinwegsehen. Denn viel wichtiger ist der Überbringer der Botschaft. Laut WELT ist „die 31-jährige Juristin vorbestraft, weil sie eine Muslimin angegriffen hat.“

Es war doch gut gemeint
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Tatsächlich wurde Jayda Fransen im November des vergangenen Jahres wegen „religiöser Belästigung“ zu einer Geldstrafe von rund 2000 Euro verurteilt. Sie war im Januar mit Mitstreitern und Kreuzen aus Holz „bewaffnet“ durch den Moslembezirk Bury Park in Luton gezogen und hatte so für heftige Empörung unter den Islamgläubigen gesorgt. Der „Angriff“, den die WELT gegen die „rechtsextreme“ Islamkritikerin vorbringt, war eine verbale Auseinandersetzung mit einer vollverschleierten Korangläubigen. Fransen hatte ihr vorgeworfen, dass muslimische Männer ihre Frauen unter den Schleier zwingen würden, weil sie ihre sexuellen Triebe nicht kontrollieren könnten. Deshalb kämen sie in ihr Land und würden überall auf dem Kontinent Frauen vergewaltigen.  Das reichte dem britischen Gericht für eine Verurteilung.

Auf ihrer Webseite erklärt die Britain-First Bewegung ihr „rechtsextremes“ Anliegen:

Wir wollen, dass unsere Bürger an erster Stelle stehen – vor Fremden, Asylbewerbern oder Migranten und wir sind stolz auf diese Haltung.

Wir wollen, dass britische Geschichte und Traditionen unserer Jugend vermittelt werden, die eine anständige Zukunft verdient.“ 

Und so konnte auch die britische Premierministerin Theresa May nicht an sich halten und verurteilte Donald Trumps Tweets umgehend. Britain First versuche, die britische Gesellschaft durch den Gebrauch „hasserfüllter Erzählungen“ zu spalten, tönte es aus dem Londoner Regierungssitz Downing Street.

„Die britische Gesellschaft lehnt diese vorurteilsbehafteten Phrasen der Rechtsextremen mehrheitlich ab.“ Denn diese seien das Gegenteil von „Anstand, Toleranz und Respekt“.

Präsident Trump hat das letzte Wort und einen guten Rat für die britische Premierministerin: „Theresa May, konzentrieren Sie sich nicht auf mich, konzentrieren Sie sich auf den zerstörerischen radikalen islamischen Terrorismus, der sich in Großbritannien breit macht. Uns geht’s gut!“ twitterte er ihr zurück.

 

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