Sexismus im Bundestag… alles andere ist unwichtig

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Ein Platz für schlechten Sex? (Foto: JouWatch)

Nach all den banalen Themen, die hier abgehandelt werden, kommt nun ein Bericht, der die Grundfesten dieser Republik erschüttern wird. Der WDR hat ein Video produziert mit dem Titel Als Frau im Bundestag – spielt ihr Geschlecht eine Rolle?. Leider war der WDR nicht konsequent, denn bereits die Überschrift könnte von gewissen Menschen als diskriminierend empfunden werden. Aber vermutlich folgen mindestens weitere 60 geschlechtsneutrale (Wahlmöglichkeiten bei Facebook-Anmeldung) Filme (einige Protagonist*_InnenX wird man vermutlich wiedersehen). Nach den dort getätigten Aussagen, wird man(n) die Nacht nicht mehr schlafen können. Hier eine selektive Auswahl:

Von Nils Kröger

Ulla Schmidt (SPD): „So hässlich bist du doch gar nicht, dass du in die Politik gehen musst.“

Elisabeth Motschmann (CDU): „Warum hat man Jahrtausende Frauen unterdrückt? Es hat sich bewährt.“

Katja Dörner (Grüne): „Als ich da angefangen hab, auch noch sehr jung, da saß ich einem Kollegen gegenüber, der machte immer so.“ (einäugiges Zwinkern)

Gitta Connemann (CDU): „Da kommt unsere sehr hübsche Kollegin und stellv. Fraktionsvorsitzende. Das gibt´s nach wie vor. Ich erlaube mir dann zu ergänzen und zu sagen, … und klug bin ich auch noch.“

Margitt Stumpp (Grüne): „Ich sei ja bemerkenswert kompetent und es klang schon dieses überraschend durch und außerdem hätte ich den schönsten Arsch im Gremium.“

Leni Breymaier (SPD): „Es geht bei all diesen Dingen, behaupte ich mal, nie um Sexualität. Es geht immer um Macht.“

Katja Kipping (Linke): „Ich war gerade so richtig gut in Fahrt, hab tolle Argumente gebracht und dann sagt der Mann mir gegenüber – Also, deine Ohrringe wackeln so schön, wenn du dich aufregst. – Jetzt bitte ich darum, mich nicht falsch zu verstehen. Ich rede total gern auch über Schmuck und über Mode oder ich höre mir auch gern ein Kompliment an. Aber ich finde, zu einem guten Kompliment oder zu einem guten modepolitischen Smalltalk gehört halt auch das richtige Timing.“ (Augenbewegung!)

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Elisabeth Kaiser (SPD): „Natürlich fühle ich mich da auch geschmeichelt, muss ich ja ehrlich zugeben. Aber trotzdem ist es dann bei mir immer so… Ja okay, und was weiter jetzt. Was war inhaltlich gut? Ich mein, ich hätte auch gern mal ein Feedback zu den Sachen, die ich inhaltlich sage.“

Christine Aschenberg-Dugnus (FDP): „Sie müssen doch in den Kultur- und Sozialausschuss. Sie haben doch ein kleines Kind. Das ist doch genau das Richtige für sie.“

Ein Standpunkt sticht bei all diesen schlimmen Erfahrungen und traumatischen Ereignissen heraus und soll den krönenden Abschluss bilden.

 Beatrix von Storch (AfD): „Bei uns können Frauen alles werden und sie werden auch alles. Sogar Bundeskanzlerin. Das ist alles möglich und das ist alles gut.“

Dem ist nichts hinzuzufügen.

 

 

 

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