NS-Dokumentationszentrum: Mit Linksextremisten im vermeidlichen „Kampf gegen Rechts“

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Antifa-Aktivist Tobias Bezler alias Robert Andreasch im Interview mit dem Bayerischen Rundfunk (Bild: Screenshot)

Bayern/München – Der Bayerische Rundfunk widmete am Dienstag in seiner Rundschau der Sonderausstellung im NS-Dokumentationszentrum in München einen Beitrag. Dieser beginnt mit einem Kameraschwenk über Ausstellungsstücke aus der nationalsozialistischen Zeit um dann bei den „heutigen Nazis“ zu landen.

Immer wieder im Beitrag zu sehen: Bildaufnahmen von Pegida und Wahlplakate der AfD. Und diese gezielt in unmittelbarer Nähe zu NPD-Plakaten platziert. Nachdem nun eine Partei mit „rechtsextremistischen Tendenzen“ im Bundestag sitze, sieht Winfried Nerdinger, Direktor des NS-Dokumentationszentrums, es als seine Aufgabe an, über „Rechtsextremismus und Fremdenfeindlichkeit“ aufzuklären.

Identische  Akteure im weit verzweigten Antifa-Netzwerk

Direkt im Anschluss an dieses politisch klar gefärbte Statement kommt einer der Hauptakteure des weit verzweigten Antifa-Netzwerkes zu Wort. Tobias Bezler alias Robert Andreasch. Unter dem Decknamen „Robert Andreasch“ agiert Bezler seit Jahren im linken- bis linksextremistischen Milieu und dient sich unter anderem als Vortragsredner an. Juso-Kreisverbände, Linken-Zentren oder linkspolitischen Kulturläden bedienen sie ebenso seiner Dienste wie die gewaltbereite autonome Antifaszene, die sich über die Jahre hinweg durch Mitarbeit von Linksextremisten wie Bezler in Jugendzentren einnisten konnte und diese als Multiplikatoren missbrauchen.

Der als „Journalist“ angepriesene Bezler posierte nun in der vorabendlich ausgestrahlten Rundschau neben einer, mit AfD- und NPD-Plakaten tapezierten Schauwand. Einmal mehr beschwört er dabei die Gefahren des, sich in seiner Wahrnehmung immer weiter ausbreitenden Rechtsextremismus.

Bezler gilt als Hauptkoordinator der Münchner Antifa. Unter anderem fertigt er auf Veranstaltungen massenweise Portraitaufnahmen von Personen, die er als „Rassist, Hetzer und Ausländerfeind“ glaubt, ausgemacht zu haben, an und bedrängt dabei das jeweilige Objekt seiner Begierde unangenehm und penetrant. Dieses Bildmaterial wird dann mitsamt persönlicher Daten der Betroffenen im Antifaschistischen Informations-, Dokumentations- und Archivstelle München e. V. (a.i.d.a.) gesammelt. Christian Jung stellte diese rechtwidrige Verfahrensweise in seinem Buch „Der Links-Staat“ im Fall der Stadt München eindruckvoll dar.

Der Links-Staat
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Beim Antifa-Verein a.i.d.a. – von der Stadt München mit jährlich 149.000 Euro ausgestattet – sitzt dann wiederum Robert Andreasch alias Tobias Bezler. Dieser mobilisiert dort mit dem Geld der Steuerzahler linksextreme Organisationen zu Demonstrationen und spioniert im Auftrag der Stadt München die politischen Gegner von CSU, SPD, Grüne, FDP und die Linke aus.

NS-Dokumentationszentrum kooperiert mit  Linksextremisten

Und auch das Münchner NS-Dokumentationszentrum bedient sich mehr als willig der Dienste des „linksextremistischen Denunzianten“. Denn laut eigener Pressemitteilung entstand die laufende Sonderausstellung in Kooperation mit der „Fachstelle für Demokratie der Landeshauptstadt München“ und der „Antifaschistischen Informations-, Dokumentations- und Archivstelle München e. V. (a.i.d.a.)“. Und hier – wie bereits bekannt- hoch aktiv, die immer selben Akteure: Tobias Bezler und sein Antifa-Kollege Marcus Buschmüller als Vorsitzender des a.i.d.a.-Vereins.

Sieht man sich auf der Internetseite des NS-Dokumentationszentrums München um, beschleicht einen der Verdacht, dass diese beiden „Kämpfer gegen Rechts“ annähernd allein die Ausstellungen stemmen. So steuert Bezler Bildmaterial von AfD-Kundgebungen mit angeblichen Hetzplakaten bei. Nächstes Jahr wird der Antifa-Aktivist bei Diskussionen im Rahmen der Sonderausstellung mit anderen Akteuren aus der linken Szene, wie Miriam Heigl, auf dem Podium sitzen. Bei weiteren Diskussionen wird der Antifa-Akteur als „Rechtsextremismusexperte“ für die richtige, die linke Einordnung sorgen, wenn „Schulklassen, Multiplikatoren und andere Gruppen“ im NS-Dokumentationszentrum an Workshops, Seminare und Rundgängen teilnehmen und seinen Worten lauschen.

Der Bayerische Rundfunk unterstützt kräftig mit

Der  „links­extremistischen Denunziant“ ist zudem, wie der AfD-Bundestagsabgeordete Petr Bystron bei seiner Rede am vergangen Wochenende auf dem Landesparteitag der Bayern-AfD deutlich darstellte, gleichwohl im Dienst diverser Medien als Autor, Informant oder Interview­partner tätig oder stand in deren Diensten. Bystron zeigte auf, dass es sich um die immer selben Akteure handelt und warf dem BR vor, Linksextremisten wie Bezler als Mitarbeiter zu beschäftigen und diese gezielt dazu einzusetzen, um schlussendlich Fake News über die AfD zu produzieren. Zum einen benannte der AfD-Politiker Bezler, zum anderen den freie BR-Mitarbeiter Thies Marsen als Akteure. Über beide halte Jürgen P. Lang, Mitglied des BR24-Leitungsstabs, seine schützende Hand.

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Im Fall Bezler war damit jedoch zumindest im Jahr 2011 vorübergehend Schluss. Der öffentlich-rechtliche Sender distanzierte sich damals von seinem Antifa-Aktivisten. Es sei bis dato nicht bekannt gewesen, das Andreasch alias Bezler Mitarbeit bei der linksextremen und vom bayerischen Verfassungsschutz beobachteten „Antifaschistischen Informations- und Dokumentation- und Archivstelle München“ (aida) tätig sei, so die damalige Begründung.

Heute gestaltet und präsentiert das NS-Dokumentationszentrum in München mit einem professionellen Linksextremisten und einer ehemals vom Verfassungsschutz als linksextrem eingestuften Organisation eine Sonderausstellung gegen Rechtsextremismus. Und der Bayerische Rundfunk lässt hierzu seinen – mutmaßlich ehemaligen – Mitarbeiter, Tobias Bezler alias Robert Andreasch bereitwillig zu Wort kommen. (SB)

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