Merkels Tittytainment: In vier Jahren haben wir fertig…! (DER PLAN – FOLGE 1)

Symbolfoto: Durch Pressmaster/Shutterstock
Symbolfoto: Durch Pressmaster/Shutterstock

Vor zwanzig Jahren trafen sich die Reichen und Mächtigen dieser Welt, um die Zukunft der Menschheit zu planen. Ein verhängnisvolles Vorhaben ging an den Start. Nicht weniger als das Ende des Zeitalters der Aufklärung und unser humanistisches Erbe stehen seither auf dem Spiel. Wegbereiter hierfür waren ausgerechnet sämtliche Fraktionen der Linken, die nach dem Ende des Kommunismus eine neue Perspektive suchten – und dabei den Verstand verloren. Die Geschichte vom Plan…

 

Von Hans S. Mundi

Es läuft alles nach Plan. Dieser ist so ungeheuerlich, dass es einem die Sprache verschlägt. Dabei läßt sich leicht rekonstruieren, was ab wann bereits aus seriösen Quellen von den Planspielen der wirklich Mächtigen auf diesem Erdball an die Öffentlichkeit drang. Es sage noch einer, die seltsame Merkel habe keinen Plan. Es ist ganz anders. Sie hat einen, es ist zwar nicht ihrer, aber der gilt als ihre Richtschnur –  und wird einfach vollstreckt. „Leichen pflastern ihren Weg“, heißt es doch so schaurig-schön in den guten alten Italo-Western. Dieses Motto könnte für die Pläne von Superreichen und Supermächtigen durchaus immer mal wieder gelten. Es geht immer um Macht und Menschen, nun aber seit ca. zwanzig Jahren um den historischen Rückzug aus der Epoche von Aufklärung und Humanismus! Um eine Weltdiktatur, einen kontrollierten Menschen-Zoo.

Wir schreiben das Jahr 1996. Zu diesem Zeitpunkt  fühlen sich die guten alten Linken noch dem investigativen Journalismus und nicht der Verklärung der objektiv immer kritisch zu sehenden gesellschaftlichen Verhältnisse verpflichtet. Obwohl so manch kritischer Geist bereits umkippt, wenn ihm lukrative Jobs im opulenter werdenden Verwaltungsstaat oder gut bezahlte Referententätigkeiten bei Bundestagsabgeordneten angeboten werden. Doch noch überwiegt der „Spirit of Günter Wallraff“: Wir decken auf, wir klären auf, wir schauen den Mächtigen auf die Finger. Noch.

1996 erscheint das Buch „Die Globalisierungsfalle. Der Angriff auf Demokratie und Wohlstand“. Es ist ein Sachbuch voller Zündstoff, ein zeitloses Dokument von epochaler Bedeutung. Die beiden Autoren Harald Schumann und Hans-Peter Martin sind Redakteure des Nachrichtenmagazins Der Spiegel, der zu dieser Zeit noch brisante Titelgeschichten vollbringt, wie etwa über das neue „Mekka Deutschland“, ein Land im wachsenden Zugriff radikaler Muslime, eine ganz reale Gefahr der Unterwerfung unter eine blutige, tyrannische Religion. Sowas schrieb damals noch der Spiegel – später beschimpfte er wegen derartiger Behauptungen urplötzlich Islamkritiker als „Rassisten“ und „Islamophobe“. Es lohnen bei dieser Rückbetrachtung eben diese vergleichenden Seitenblicke, denn sie illustrieren für jedermann erkennbar, wie weit der o.g. PLAN bereits im Vollzug ist und wen und was er alles mitreißt. Charakterlosigkeit hat Hochkonjunktur, nicht erst seit gestern.

Aus heutiger Sicht ein bizarres Ereignis, welches die beiden Spiegel-Redakteure damals als hochbrisanten Ausgangspunkt ihrer äußerst relevanten Betrachtungen nahmen. Denn auf einer Konferenz lud ausgerechnet der noch in letzten Zügen der UdSSR regierende Staatschef Michail Gorbatschow (!) zu einem von ihm so bezeichneten „Global Brain Trust“ ein. Und mehr als 500 (!) führende Politiker, Konzern- und sonstige Wirtschaftsführer sowie Wissenschaftler aus allen Kontinenten kamen. Es geschah vom 27. September bis zum 1. Oktober 1995 im exklusiven Fairmont-Hotel in San Francisco. Es geschah dort unglaubliches. Mehr Verschwörung geht gar nicht – und dafür benötigt man keine „Theorie“, es ist die blanke Beschreibung faktischer Wirklichkeit, ein ganz realer Plan, an dessen Exekution wir nahezu willenlos, unwissend und ohnmächtig teilnehmen. Als Versuchskaninchen, als gehirngewaschene Freaks, als zunehmend seelen- und willenlose Untertanen. Alles läuft nach Plan.

Bei dieser seltsamen Konferenz, lange vor Internet und Facebook, kam ein brisanter Begriff auf, der von der kommenden „Einfünftelgesellschaft“. Spiegel-Reporter Hans-Peter Martin sitzt als einer von drei Journalisten in ALLEN relevanten Arbeitskreisen – und kommt aus dem Staunen nicht mehr heraus! Aus dem Staunen werden Protokolle, manche nur aus dem Gedächtnis, denn offensichtlich schwankten hier die mächtigen Teilnehmer zwischen arroganten Allmachtsgefühlen und dem Drang jeglicher Verschwörer zu Verschwiegenheit und Diskretion. Aber es ist eben noch die Zeit ohne Wikileaks und Facebook-Kommunikation, die Mächtigen leben noch in der analogen Medienwelt – und befürchten offenbar damals schon nicht mehr, dass das Zeitalter der Aufklärung ihnen künftig noch wird schaden können. Es geht hier eben um mehr als nur um Planspiele. Hier sitzen auch die Chefs staatlicher Kontrolle, der Sicherheits- und Geheimdienste, vor allem nicht nur „lupenreine Demokraten“ am Tisch, sondern auch berühmte politische Verbrecher aus lupenreinen Schurkenstaaten, denen der PLAN ohnehin aus ihrem Alltag heraus nicht ungewöhnlich vorkommt.

Zurück zum Buch. Darin wird ein durch Produktivitätssteigerung verursachter erheblicher Rückgang der Arbeitsmenge beschrieben, die von einem Fünftel des weltweiten Arbeitskräftepotenzials erledigt werden könne, wobei vier Fünftel (!) der arbeitsfähigen Menschen ohne produktive Arbeit verblieben.

„Die Teilnehmer der Konferenz konstruieren für die Ära nach dem Fall des Kommunismus eine globale Zukunftsvision jenseits der Moderne: ‚Reiche Länder ohne nennenswerten Mittelstand‘ müssen sich der künftigen 80 % der ‚Globalisierungsverlierer‘ mit Hilfe von Tittytainment annehmen – ein von Zbigniew Brzeziński auf dem Treffen geprägter Begriff aus tits und entertainment, d. h. aus Ernährung und betäubender, sexualisierter Unterhaltung, einer modernen Variante von ‚Brot und Spiele‘. Die Autoren prognostizieren eine enorme Anzahl an Erwerbslosen, die vielleicht noch in schlecht bezahlten Gemeinschaftsarbeiten Unterschlupf finden könnten. Sie beschreiben, neben den beobachtbaren Folgen freier Devisen- und Handelsmärkte, wie in vielen Bereichen global bereits eine 80:20-Verteilung besteht, und erläutern die daraus entstandenen und künftig denkbaren ökonomischen, sozialen und politischen Konsequenzen.“ https://de.wikipedia.org/wiki/Die_Globalisierungsfalle

Seinerzeit wird über diese Konferenz vorrangig in politisch eher linksorientierten (!) Medien aufgeregt berichtet, wie etwa der damals noch existierenden „Hamburger Rundschau“ oder anderen typisch linken Blättern, welche derartige „Verschwörungen“ im Rahmen ihrer Kapitalismuskritik verorten. Der Plan wird daher nicht durchschaut. Zbigniew Kazimierz Brzeziński ist nicht irgendjemand. Er wurde 1928 in Warschau (!) geboren und verstarb erst kürzlich, am 26. Mai 2017 in seiner US-Wahlheimat, im Bundesstaat Virginia. Diesem Mann kann man gar nicht genug Aufmerksamkeit schenken, denn lange vor Strippenziehern wie dem Milliardär George Soros und seinen NGOs, war Brzeziński GESTALTEND im HERZEN DER MACHT. Er gilt als ominöser „Sicherheitsberater“ jeweiliger US-Präsidenten (von Carter bis Reagan), wobei dieser Titel in Relation zu den Kernerscheinungen der amerikanischen Außenpolitik gesehen werden muß – Amerika führt im Gegensatz zu fast allen Ländern der Welt seit vielen Jahrzehnten permanent Krieg!

So geben sich linke Medien und auch die beiden Buchautoren noch entrüstet, doch ihnen schwant nur der übliche US-Imperialismus mit knallharter Geschäftspolitik für den kapitalistischen Kommerz als das übliche Hintergrundrauschen des industriellen und postindustriellen Zeitalters. Sie bemerken nicht, dass auf dieser Konferenz ein Griff in die Zukunft vorgenommen wird, der ein Zeitalter jenseits der jetzigen Moderne beschreibt. Es wird klar, dass die Mächtigen dank rasanter technologischer Entwicklungen bereits vor mehr als zwanzig (!) Jahren ahnten, dass es am Ende dieser Entwicklung nur noch eine Handvoll Superreicher und deren Entourage und Mitläufer geben wird – für vier Fünftel (!) der Menschheit bleibt nichts übrig, keine Arbeit, kein Lohn, kein Auskommen in Würde, kein gesellschaftliches Umfeld mit sicheren Strukturen einer Erwerbsgesellschaft.

Bei der o.g. Konferenz soll der Ablauf so gewesen sein: Über 500 der mächtigsten und einflussreichsten Männer und Frauen werden in einem Vortrag intensiv und faktengestützt, also mindestens auf populärwissenschaftlichem Niveau, über das kommende Szenario einer 80:20-Gesellschaft auf dem Globus informiert. Aufgeregte Zwischenrufe aus dem Saal, leichte Panik, irgendjemand soll gerufen haben: „Oh my god, than we will get heavy riots all over…!“ Den Reichen und Mächtigen kommen die Schweißperlen auf die Stirn. Wie will man vier Fünftel der Menschheit dann von den Futtertrögen fernhalten?! Wie will man Aufstände und möglicherweise weltweite bewaffnete Kämpfe gegen die reichen Enklaven und wenigen Wohlstandsinseln dann noch verhindern?! Was tun wenn dann Staaten zerfallen, wenn vier Fünftel der Staaten auf dem Globus nur noch „failed“ sind, Schrotthaufen vergangener Moderne, wie man es sich heute schon im herunter gekommenen Detroit, jenseits einstig prosperierender Automobilindustrie, ansehen kann…?!

 Zbigniew Brzeziński soll sich dann leger erhoben haben. Leicht süffisant lächelnd wirft er einen Begriff in den Raum, der die Überschrift für ein Zukunftsprogramm ganz neuer Art sein wird: TITTYTAINMENT. Und nun kommt der Kracher, wenn man sich anschaut, was damals synchron ablief, aber von keinem Menschen bis heute hinterfragt oder überhaupt nur wahrgenommen wurde. Woher kam dieses souveräne Grinsen des  Brzeziński, der doch lediglich an irgendwas wie das alte römische „Brot und Spiele“ erinnerte?!

Erinnern wir uns an 1995/1996. Die Unterhaltungsindustrie hatte noch kein mit dem heutigen (Digital)-Angebot vergleichbares Level. Pornofilme gab es in schmuddeligen Sexkabinen der Großstädte oder in der Videothek an der Ecke zum Ausleihen. Doch – oh Wunder! –  Brzeziński MUSS etwas gewußt haben. Bekanntlich werden die Durchbrüche bei Erfindung und Installation des INTERNETS auf Forschung und Experimente in Kreisen des US-Militärs zurück geführt!!!! Welch ein Zufall, hört, hört, seht, seht.

„Der Ausdruck Internet ist ein Anglizismus. Er entstand als Kurzform des Fachausdrucks internetwork, unter dem in den 1970er und 1980er Jahren die Entwicklung eines Systems zur Vernetzung von bestehenden, kleineren Rechnernetzen diskutiert wurde. Aus der allgemeinen englischen Fachbezeichnung für ein internetwork oder internet verbreitete sich das seit 1996 auch in den Duden aufgenommene Wort ‚Internet‘ als Eigenname für das größte Netzwerk dieser Art, das aus dem Arpanet entstand.“

https://de.wikipedia.org/wiki/Internet

Ja, lieber Leser, tatsächlich! Zufällig wird der Durchbruch eines nagelneuen Internets 1996 (!) verkündet, nachdem  – nur ein läppisches Jährchen (1995) nach Zbigniew Brzezińskis Steilvorlage für künftiges Regierungskontrollieren der Untertanen in aller Welt. Zum fast gleichen Zeitpunkt des o.g. strategischen Kongresses also, der nicht weniger als vier Fünftel der Menschheit (!) unter Aufsicht bringen möchte. Unter Kontrolle durch pausenlose Unterhaltung, durch Manipulation und Ablenkung, durch eine neue Form interaktiver Kommunikaktion, die vor allem eines erlaubt: TOTALE KONTROLLE BIS IN DIE LETZTE PRIVATSPHÄRE HINEIN. Der Plan war da. Niemand hatte etwas dagegen. Nun begann die Arbeit und die Umsetzung….

FORTSETZUNG FOLGT

Wandere aus, solange es noch geht!
Finca Bayano in Panama.

.