Neue Hetze von „Ziegenficker“ Böhmermann

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Sieht genau so aus, wie er ist: doof - Jan Böhmermann (Foto: Imago)

Narrenhände beschmieren Tisch und Wände, heißt ein altes Sprichwort. Doch manchmal ist der Dreck, den man wirft, nur der Dreck, den man in der hohlen Birne lagert

Von Volker Kleinophorst

Manchmal stellt einen das Leben vor schwere Entscheidungen. Ist nun dieses Opossum auf Chemo genannt Böhmermann die albernste Hackfresse des „deutschen Humors“, sind es die infantilen Dummbatze JokoundKlaas oder ganz Retro der „früher war ich mal witzig“ Oliver Welcke von der Heute Show?

Ein enges Rennen. Doch jetzt liegt man wieder unser kleiner „Ziegenficker“ Böhmermann vorn. Denn genau wie mit dieser kalkulierten und leider gänzlich unkomischen Ziegen-Beleidigungssuada hat er sich mal wieder als Tabubrecher in die Medien gemogelt.

Dabei bricht der Mann ja nur Tabus, die man brechen darf in Merkelland. Was ungefähr soviel Mut erfordert, wie eine Dose in die falsche Mülltonne zu schmeißen. Böhmermann tritt nach unten, weil er von oben vollgestopft wird. Ganz billige Nummer.

In seiner aktuellen Sendung „Neo Banal“ rät er FDP-Chef Lindner, im Böhmi-Kosmos nicht Hitler aber doch mindestens Himmler, zum Freitod.

Eine beliebte Methode bereits im alten Rom. Dort wurde einem auch schon gerne geraten: Mach es selber. Dann bleibt deine Familie ungeschoren.

Da hat sich der kleine Hassprediger zwar nicht festgelegt, aber den guten Rat konnte er auch wenn die Modalitäten nicht geklärt sind, auf keinen Fall für sich behalten. Alexander Kissler im Cicero:

„Deshalb riet der dauerpubertierende Zotenkönig des Zweiten Deutschen Fernsehens nun dem FDP-Vorsitzenden Christian Lindner, er möge sich doch umbringen. Anders ist der in Dauergrinsen und Laienspiel verpackte „kleine Tipp“ für Lindner nicht zu verstehen: „Jürgen Möllemann hätte rechtzeitig die Reißleine gezogen“, in Anlehnung der von Lindner abgebrochenen Jamaika-Sondierungen wohlgemerkt. Prompt stellte ZDF-Böhmermann die letzten Sekunden im Leben des 2003 verstorbenen Jürgen Möllemann nach, griff mehrfach nach einer imaginären Reißleine, schaute nach unten, den tödlichen Aufprall erwartend, grinste, schrie, blickte nach oben, zog noch einmal und erntete von Sidekick Ralf Kabelka ein joviales „Meisterhaft gespielt!“.“

Ja, wenn man sonst nichts kann. Denn außer unter dem an allen Ecken und Enden zu kurz geratenen Deckmäntelchen des „Wir sind die Guten“ zu hetzen, hat der Vulgärkomiker nun mal wenig drauf. Mich erinnert er an diese Pausenclowns in der Schule, die mit Achselfürzen um Aufmerksamkeit buhlten.

So ein Achselfurzer ist Böhmermann. Ein gut bezahlter Achselfurzer. Das ZDF hat seinem politisch korrekten Pausenclown gerade den Vertrag verlängert.

Gönnen wir ihm das Geld. Denn jeden Morgen im Spiegel muss er in diese elende Visage gucken und sich damit abfinden: Ich bin Jan Böhmermann.

Ein schöner Kommentar aus dem Cicero-Forum:

„Wer Böhmermann für Humor hält, der glaubt auch, dass Frau Slomka im heute-journal Journalismus macht.“

Wandere aus, solange es noch geht!
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