Jean-Claude Juncker: Ohne Masseneinwanderung ist Europa verloren!

(Foto: Durch photocosmos1/shutterstock)
Jean-Claude Junker (Foto: Durch photocosmos1/shutterstock)

Am Rande des Afrika-Gipfels in dieser Woche verkündete der EU-Kommissar Jean-Claude Juncker wieder einmal seine Pläne für das neue Europa: Brüssel müsse endlich legale Wege finden, den armen und hilfsbedürftigen Menschen aus Afrika, die kommen wollen, die Reise in die EU zu ermöglichen. Europa ist ohne Masseneinwanderung verloren, teilt Juncker den Europäern mit.

„Ich kann nicht mehr gut schlafen, weil ich immer an die Menschen in Libyen denken muss, die sich auf die Reise gemacht haben, um von dort aus in ein besseres Leben zu starten und sich jetzt in der Hölle wiederfinden,“ klagt Juncker.

Er nimmt in einem Interview mit der Deutschen Welle direkten Bezug auf die vom amerikanischen linken Fernsehsender CNN verbbreitete Geschichte über Sklavenmärkte in Libyen (jouwatch berichtete) und sieht die EU in der Verantwortung: „Ich war geschockt…Bis vor zwei Monaten habe ich über das Ausmaß des Problems nichts gewusst…Europa kann dazu nicht schweigen. Und wird auch nicht schweigen“, so Juncker und bereitet die europäischen Bürger auf das vor, was sie in Zukunft erwartet.

„Ich war schon immer für legale Migration. Wenn wir nicht legale Wege nach Europa öffnen, werden die Armen und Bedürftigen die Hinter- und nicht die Vordertür benutzen, um herzukommen. Europa braucht in den kommenden Jahrzehnten Zuwanderung, also müssen wir eine Situation schaffen, die es allen, die kommen wollen und die dazu in der Lage sind, ermöglicht zu kommen. Wenn wir das nicht schaffen, sind wir verloren“, verkündet Jean-Claude Juncker und ruft weiter dazu auf die „Populisten“, die sich gegen solche Zukunftsaussichten stemmen, zu bekämpfen. „Die Populisten sind gefährlich, aber sie werden noch gefährlicher, wenn etablierte Parteien ihre Positionen übernehmen“, behauptet er.

Und weil der Nachschub an muslimischen Migranten aus Afrika augenblicklich ein wenig ins Stocken gerät, richtet sich der Blick der islamophilen Politiker und ihrer Mitstreitern ins ferne Bangladesch.  Dort warten hunderttausende muslimische Rohingya auf Rettung aus Europa.

„Deutschland muss deutlich mehr für die Flüchtlinge in Bangladesch unternehmen und seine Türen für die Rohingya öffnen“, fordert Bekir Altaş, Generalsekretär der Islamischen Gemeinschaft Millî Görüş (IGMG).

„Die Bundesregierung darf bei einem Genozid nicht tatenlos zusehen und handeln. Sie muss Druck auf Myanmar ausüben, die Gräueltaten zu beenden sowie die internationale Staatengemeinschaft zur Verantwortung aufrufen, Flüchtlinge aufzunehmen. Hier kann sie mit gutem Beispiel vorangehen und selbst Flüchtlinge aufnehmen,“ verkündet der Millî Görüş Generalsekretär. (MS)

 

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