In Berlin-Kreuzberg sind die Bataclan-Mörder „Märtyrer“

Bild: tian2992; CC BY-SA 2.0; siehe Link
Sind islamische Mörder "Märtyrer"? (Bild: tian2992CC BY-SA 2.0; siehe Link)

Berlin – Das Haus Bethanien am Berliner Mariannenplatz gehört seit 2009 dem Land Berlin, das mit der GSE (Gesellschaft für StadtEntwicklung gemeinnützige GmbH, Treuhänder Berlins) die Bewirtschaftung übernahm und seither – laut Eigendarstellung – von „kulturellen, künstlerischen und sozialen Einrichtungen und selbst organisierten Initiativen“ genutzt wird.

Am Mittwoch wird dort eine Installation mit dem Titel „Märtyrermuseum“ eröffnet. Von Sokrates, der für seine Überzeugung den Schierlingsbecher leer trank bis zu Martin Luther King kann man sich über die bedeutendsten Märtyrer via angebotenem Audio-Guide kundig machen.

Islamischer Mörder von Paris ist für Initiatoren ein „Märtyrer“

Dabei erfährt man auch – wie Gunnar Schupelius in seinem Bild-Artikel berichtet – dass Ismaël Omar Mustafaï, einer der Islamisten von Paris, die am 13. November 2015 im Pariser Konzertsaal  Bataclan 89 Menschen ermordeten –  in die Reihe erwähnenswerter  „Märtyrer“ aufgenommen wurde. Über den Audio-Guide wird kund getan, so Schupelius weiter, dass dieser bestialische, islamhörige Mörder glaubte, sich im Kampf gegen die westliche Kultur opfern zu müssen. Als Exponat ist das Original einer Eintrittskarte in das Bataclan zu sehen.

Mehr als berechtigt nun die Frage des Autors: Was hat der dschihadistische Mörder von Paris neben Sokrates, der heiligen Apollonia oder Martin Luther King zu suchen?

Geschmacklose Installation durch Steuergeld finanziert

Ricarda Ciontos, „künstlerische Leiterin der Installation“ vom Verein „Nordwind“, der mit Steuergeld über den Hauptstadtkulturfonds und der Kulturstiftung des Bundes finanziert wird, hat eine Antwort darauf: „Die Künstler wollen den Begriff des Märtyrers erweitern“, so die unglaubliche Rechtfertigung dafür, warum der islamische Mörder, der mit seinen Gesinnungsgenossen auf bestialische Weise junge Menschen foltere und ermordete – jouwatch berichtete im Vergleich zu den deutschen Medien darüber –  in Kreuzberg als „Märtyrer“ dargestellt wird.

Die beiden Erfinder der „Märtyrer-Reihe“ –  Ida Grarup Nielsen und Henrik Grimbäck aus Dänemark –  waren für Schupelius nicht zu sprechen. Die beiden zeigten ihre Installation im vergangenen Jahr bereits in Dänemark und ernteten heftige  Kritik. Bereits in Kopenhagen mussten sich Sokrates und Jeanne D’Arc neben dem islamischen Mördern Ibrahim El Bakraoui, der sich im März 2016 in Brüssel mit seinem Bruder und einem weiteren gläubigen Muslim in die Luft sprengte, 35 Menschen tötete und hunderte verletzte, in eine Reihe stellen lassen.

Ein Politiker der liberal-konservativen dänischen Regierungspartei „Venstre“ erstatte damals Anzeige, der dänische Kulturminister nannte die Idee zur Ausstellung „wahnwitzig“.

Das Land Berlin finanziert solch eine Geschmacklosigkeit, die islamische Mörder zu Märtyrern verklärt, mit dem Geld des Steuerzahlers. (SB)

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