Boxweltmeister lügt – Charr hat doch keinen deutschen Pass

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Manuel Charr ist doch nicht erste deutsche Schwergewichts-Weltmeister seit Max Schmeling (Bild: Screenshot)

Der im Libanon geborene Manuel Charr, eigentlich Mahmoud Omeirat Charr, ist jetzt doch nicht der erste deutsche Schwergewichts-Weltmeister seit Max Schmeling. Zudem will er seinen WM-Gürtel seinem Präsidenten Erdogan überreichen. Für die Deutschen findet der Libanese aber Merkel und Deutschland ganz toll und verspricht auch diesen seinen Siegergürtel. 

Nichts von wegen „neuer deutscher Schwergewichts-Weltmeister“. Der Libanese Mahmoud Omeirat Charr alias Manuel Charr besitzt überhaupt keinen deutschen Pass.

„Ja, ich schwöre es!“

Der boxende Möchte-gern-Deutsche, hatte noch am vergangenen Wochenende in Oberhausen in einem Bild-Interview auf die Frage, ob er einen deutschen Pass besitze, geantwortet: „Ja, ich schwöre es!“ Durch die ganzen Ereignisse wie das Attentat und einer Hüft-Operation sei er nur noch nicht dazu gekommen, das Dokument beim Amt abzuholen. Der Deutschen Presse-Agentur sagte der im Libanon geborene und im Kindesalter mit seiner Familie nach Deutschland eingereiste Charr: „Ich habe nur einen Pass, und das ist der deutsche.“

Charr hatte den WM-Gürtel des Verbandes WBA gegen den Russen Alexander Ustinow am Wochenende einstimmig gewonnen. Der Erfolg wurde gefeiert als der erste deutsche WM-Titel im Schwergewicht nach 85 Jahren. Zuletzt hatte diesen Titel der Deutsche Max Schmeling von 1930 bis 1932 getragen.

Wie die Bildzeitung weiter berichtete, habe Carr nach seinem Sieg seinen Titel Deutschland und Angela Merkel gewidmet

„Ich möchte diesen Gürtel dem Präsidenten Erdogan und der Türkei überreichen“

Nun, mehr oder weniger des Meineids überführt, gibt der boxende Lügenbold sich zuversichtlich und relativiert: „Mein Einbürgerungsverfahren liegt wegen eines möglichen Strafverfahrens auf Eis“, sagte der WBA-Champion. „Das wird gerade von meinen Anwälten geklärt, und dann hoffe ich, meinen Pass endlich abholen zu dürfen. Aber letztlich ist es nur ein Stück Papier. Was zählt ist, dass ich mich vom Herzen her als Deutscher fühle“.

Doch so ganz scheint aber auch das nicht zu stimmen. Der Libanese bekundete – wie auf Youtube zu sehen ist – den Siegergürtel dem türkischen Volk und dessen Präsidenten Erdogan widmen zu wollen. Charr spricht im Interview Erdogan laut dem Focus als  „unser Präsident“ an.  Wörtlich sagt er gegenüber der türkischen Nachrichtenagentur IHA: „Ich möchte die Türkei besuchen. Natürlich auch Präsident Erdogan. Ich möchte den WBC und WBA-WM-Gürtel als Dankeschön an die Türkei überreichen. Weil sie eine große Menge Kriegsflüchtlinge aufgenommen und ihnen geholfen haben, als Zeichen meiner Dankbarkeit. Ich möchte diesen Gürtel dem Präsidenten Erdogan und der Türkei überreichen“.

Auf dem Amt liegt wohl doch kein Pass bereit

Sport- Bild berichtet, dass nach vorliegenden Informationen für den gebürtigen Libanesen in dessen Wahlheimat Köln kein deutscher Pass bereit liege. Das Lager des Profiboxers sei nun in Erklärungsnot. Seine „verwirrenden Aussagen um seine Staatsbürgerschaft“ – sprich seine dreiste Lüge – könnten Charr nun seine mühsam erkämpften Sympathiepunkte kosten, so die augenscheinlich einzige Sorge des Bild-Blattes. (SB)

Manuel „Mahmoud“  Charr: „Ich werde meinen WM-Gürtel Erdogan überreichen“:

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