Alle gegen die AfD

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So soll die AfD platt gemacht werden (Foto: Collage)

Das breite demokratische Bündnis gegen „Rechts“ ruft zum Terror gegen den AfD-Bundesparteitag auf

 Von Thomas Schlawig

 Am 02.12.2017 findet im Hannover Congress Centrum der Bundesparteitag der AfD statt. Und wie üblich rufen selbsternannte „Demokraten“ aus Politik, Parteien, Kirchen und Gewerkschaften zum Protest und zu Kundgebungen auf. Natürlich friedlich, denn die Schmutzarbeit überlassen diese „Saubermänner“ ihren Sturmtruppen wie der Antifa, „Interventionistische Linke“ (IL), „Nationalismus ist keine Alternative“, „Aufstehen gegen Rassismus“ u.a. Interessant, alle diese „Gruppierungen“ werden vom Verfassungsschutz beobachtet. Noch interessanter ist allerdings, daß sich unter den Unterstützern von „Aufstehen gegen Rassismus“ viele „Politiker“ und Personen des öffentlichen Lebens befinden.

„Zu den bisherigen Unterzeichnern des Aufrufes zählen Bundesfamilienministerin Manuela Schwesig (SPD), SPD-Generalsekretärin Katarina Barley, die Partei- und Fraktionschefs der Grünen, die Linke-Parteichefs Katja Kipping und Bernd Riexinger, der ver.di-Vorsitzende Frank Bsirske, der Vorsitzende des Zentralrats der Muslime, Ayman Mazyek, der Musiker Konstantin Wecker, der Chaos Computer Club, Attac Deutschland, Pfarrer Paul Schobel sowie mehrere Überlebende des Konzentrationslagers Auschwitz.“

Es ist bedenklich, wenn sich „Politiker“, welche dem Grundgesetz verpflichtet sind, vom Verfassungsschutz beobachtete Terroristen unterstützen, die sich zum Ziel gesetzt haben, eine Partei, welche eben nicht vom Verfassungsschutz beobachtet wird, zu bekämpfen; auch mit Gewalt.

Statt mit der AfD zu reden, müsse man sie blockieren. „Der Angriff auf die AfD und ihren völkischen Irrsinn kann nicht nur als Debattenbeitrag dargereicht werden, sondern muß zwingend die Form haben, die WIR ihm geben: Das Verhindern des Parteitages der AfD mit allen notwendigen Mitteln!“

Es ist nicht das erste Mal, daß „Nationalismus ist keine Alternative“ gegen einen Parteitag der AfD mobilisiert. Als sich die AfD im April in Köln traf, rief das Bündnis ebenfalls zu Gegenprotesten und Blockaden auf. Allerdings gelang es nicht, den Parteitag zu verhindern.

Dies soll am Wochenende in Hannover anders sein. Eine Sprecherin der Gruppierung kündigte vergangene Woche in der taz an: „Wir werden da reingehen und den Parteitag abbrechen. Das heißt, wir tun zumindest unser Möglichstes, um spürbar in den Ablauf einzugreifen. Wir sind entschlossen, uns auch von Hindernissen nicht aufhalten zu lassen.“

Damit macht Deutschland einen großen Schritt in Richtung eines ohnehin drohenden Bürgerkrieges durch importierte Terroristen und welche Wirrköpfe sich unter den einheimischen Terroristen befinden, zeigen Äußerungen wie diese:

Die AfD wolle „die Erinnerung an die Verbrechen des Deutschen Faschismus und des Holocaust tilgen“, sei für eine „Militarisierung der Gesellschaft“ und hetze „gegen Geflüchtete, Muslim*innen, Jüd*innen und andere Minderheiten in Deutschland“. Dem werde man sich in Hannover mit „lautstarkem und vielfältigem“ Protest entgegenstellen.

„Wir werden verhindern, daß Rassist*innen für ihre Hetze noch weiteren Raum bekommen. Wir werden nicht zulassen, daß die AfD mit ihrem radikal rechten Programm noch weiter an Einfluß gewinnt“, heißt es in dem Aufruf.

Diejenigen, welche den „Deutschen Faschismus“ bekämpfen wollen, bedienen sich faschistischer Methoden. Diejenigen, welche die „Militarisierung der Gesellschaft“ beklagen, würden, wenn sie denn könnten, sofort mit Waffengewalt gegen den „Gegner“ AfD vorgehen. Noch abstruser ist ihre Unterstellung, die AfD würde gegen Juden hetzen, wohlwissend, daß ihre Freunde und Verbündeten, die Moslems für die erneute Verfolgung und Terrorisierung der Juden in Deutschland verantwortlich sind. Man darf gespannt sein, wie der Bundesparteitag aufgrund dieser offenen Drohungen verlaufen wird und wie sich nach den bevorstehenden Krawallen das „breite demokratische Bündnis“ dazu äußern wird. Vermutlich wird man, scheinheilig wie immer, jegliche Gewalt verurteilen und jede Unterstützung dieser Verbrecher von sich weisen.  Wer sich allerdings mit diesen Terroristen gemein macht, macht sich mitschuldig. Wie sagte Björn Höcke auf der Compact-Konferenz in Leipzig zu den Vorkommnissen um sein Wohnhaus sinngemäß: „Heute beobachten sie das Haus, morgen brennt das Auto und übermorgen das Haus mit der Familie darin.“ Deswegen, wehret den Anfängen. Wenn es nicht gar schon zu spät ist.

„Wenn der Faschismus wiederkehrt, wird er nicht sagen: «Ich bin der Faschismus» Nein, er wird sagen: «Ich bin der Antifaschismus»“ Ignazio Silone

 

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