Aggressive Asylbewerber: Hilferuf von der Ilmenauer Tafel

Bild: Stephan Dinges; CC BY-NC 2.0; siehe Link)
Mainzer Tafel (Bild: Stephan DingesCC BY-NC 2.0; siehe Link)

Thüringen/Ilmenau – Körperliche Angriffe auf Mitarbeiterinnen, fehlende Lebensmittel und Spenden, im Müll entsorgte Lebensmittel, schlechter Zustand des Gebäudes, fehlendes Personal. So die Zustandsbeschreibung der aktuellen Situation bei der Ilmenauer Tafel, die seit Jahren an bedürftige Mitbürger in einem der „reichsten“ Länder dieser Erde kostenlos Lebensmittel ausgibt.

Mit Angela Merkels Entscheidung, die Grenzen Deutschlands zu öffnen, verschärfte sich auch die Lage der Ilmenauer Tafel durch die neuen „Gäste“, die sich zusätzlich zu ihrer Rundumversorgung durch den Steuerzahler an dem Angebot der Tafel gütlich tun.

Lebensmittel landen im Müll – Mitarbeiterinnen werden angegriffen

In einer öffentlichen Sitzung des Sozialausschusses der rund 26.000 Einwohner zählenden thüringische Stadt wurden am Donnerstag die Zustände von Tafel-Mitarbeitern als „katastrophal und unhaltbar“ beschrieben. Sie würden sogar von männlichen Asylbewerbern körperlich angriffen. Die Männer der rund 215 Immigrantenfamilien würden die ehrenamtlich arbeitenden Mitarbeiterinnen nicht anerkennen und respektieren. Besonders schlimm sei es zur Lebensmittelausgabe montags und freitags.

Obwohl man den Asylbewerbern die Lebensmittel vorher zeige, die ihnen auf Wunsch eingepackt werden, würden sie anschließend in den Mülltonnen vor der Tür landen, so die Klage laut der Thüringer Allgemeinen Zeitung.  „Frust“ würden die männlichen Asylbewerber abbauen, indem sie Stühle durch die Gegend werfen und klauen.

Wir schaffen es nicht
Unterstützen Sie jouwatch durch Ihren Einkauf!

Keine Benennung der politisch Verantwortlichen und der Asylprofiteure

Von den Supermärkten würden zunehmend weniger Lebensmittel gespendet. Ebenfalls sei die Spendenbereitschaft von Firmen und Privatleuten zurück gegangen. Dabei steht eine Weihnachtsfeier am 14. Dezember in der katholischen Kirche bevor, für die sich bereits 64 Kinder, hauptsächlich aus Flüchtlingsfamilien angemeldet hätten, heißt es hierzu weiter. Bei der Problembeschreibung wurden einmal mehr weder die politischen Verantwortlichen noch das riesenhafte Netzwerk der Asylprofiteure thematisiert.

Der Bundesverband „Deutsche Tafel e.V“ scheint die massive Überforderung seiner bundesweit tätigen Tafeln, wie auch die Beschwerden von bedürftigen Bürgern, die wegen des massiven Auftretens von „Flüchtlingsgroßfamilien“ nicht mehr zum Zuge kommen, jedoch nicht wirklich ernst zu nehmen. Offensiv wirbt der Verband auf Facebook  mit dem Totschlagargument von „Toleranz und Vielfalt“:

Der Ilmenauer Stadtrat habe sich die Schilderungen mit Bestürzung angehört und den Ehrenamtlichen für ihre Arbeit gedankt, so die Zeitung abschließend. Schlussendlich sei aber das Landratsamt für die Asylbewerber zuständig, was auch auf den erbetenen Sicherheitsdienst zutreffen würde.

Abschließend sei aber auch Positives zu berichten: Die Beteiligung von syrischen Familien am Deutschkurs oder an der Lebensmittelausgabe. (SB)

Anzeige