In wessen Auftrag und wozu spioniert Facebook seine Nutzer aus?

(Foto: Collage/Shutterstock
Die Zensur immer vor Augen (Foto: Collage/Shutterstock)

Es sieht fast danach aus, als würden Facebook-Nutzer ihre Stasi-Akte selbst schreiben.

Eine vor kurzem bei Facebook gesperrte Nutzerin postete nach ihrer Wiederfreischaltung in dem sozialen Netzwerk den Screenshot eines Fragebogens, den Facebook während ihrer Sperre an eine Person aus ihrer Freundschaftsliste versandt hatte. Facebook stellt sehr neugierige Fragen.

Facebook-Fragebogen (Foto: Screenshot Facebook)

„Bitte erzähle uns von deiner Verbindung zu XXXX“

„Wie gut kennst du XXXX?“

  • O – sehr gut
  • O – gut

„Hast du XXXX getroffen, bevor du dich mit ihr auf Facebook verbunden hast oder danach?“

O – Habe die Person persönlich getroffen, BEVOR wir uns auf Facebook verbunden haben

O – Habe die Person noch nicht persönlich getroffen

O – Habe die Person getroffen, NACHDEM wir uns auf Facebook verbunden haben

„Denke bei den folgenden Fragen an deine Beziehung zu XXXX in den letzten sechs Monaten“

„Wie oft kannst du dich XXXX öffnen, um über deine Sorgen zu sprechen?“

O – oft

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Es ist nicht anzunehmen, daß die reine Philanthropie Triebfeder einer solchen Neugier ist. Es sieht vielmehr so aus, als sammle jemand Daten über „auffällige“, weil gesperrte Nutzer. Die Frage ist: Wer und wozu? (ME)

 

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