Schon wieder: Medien-Eklat – dpa berichtet gezielt falsch über Parteitag der AfD

Als hätte er es geahnt, eröffnete der scheidende AfD-Chef in Bayern Petr Bystron seine Parteitags-Rede mit einem Seitenhieb Richtung Presse: „Wir freuen uns auf die objektive und stets freundlich gesinnte Berichterstattung“. Und prompt lieferte die dpa den Beweis für den problematischen Umgang mit der Wahrheit, die manche Medien in Bezug auf die AfD an den Tag legen.

Bystron feierte das AfD-Ergebnis von 12,4 % in Bayern, die in Landkreisen wie Deggendorf (19,2%), Straubing (18,4%) und Schwandorf (17,4%) sogar vor der SPD abschnitt. Er teilte die Rede in drei Teile ein: Erst zur AfD intern, dann zu Medienkritik und schließlich zum Deutschlandhass von Spaltfiguren wie Aydan Özogüz. Nach dezidierter Kritik am Verhalten von Aydan Özoguz bekräftigte Bystron die Aussage von Dr. Alexander Gauland, man müsse solche Leute „selbstverständlich entsorgen“.

Der dpa-Reporter Klaus Tscharnke aus Nürnberg kreierte aus der Aussage von Bystron eine neue Realität. Er schrieb auf: Bystron wolle „urlaubende Flüchtlinge selbstverständlich entsorgen“.

Das übernahmen etliche Medien bereitwillig, darunter Focus Online, die FAZ und der BR. Ungeprüft hallt es nun durch den Wald der Mainstream-Medien.

Der dpa-Reporter bleibt dabei, er will die Aussage so verstanden haben, obwohl er mit dieser Wahrnehmung ganz alleine da steht. Auch die anwesenden Kollegen der anderen Medien, die ebenfalls auf der Pressetribüne das Geschehen verfolgten, konnten Tschsarnkes Interpretation nicht nachvollziehen.

Petr Bystron teilte jouwatch auf Nachfrage mit, er habe die dpa auf den Missstand hingewiesen, diese weigere sich jedoch, den Tatsachen Rechnung zu tragen und den Bericht zu korrigieren.

Angesichts der Tatsache, dass allen Beteiligten ein Video-Beweis vorliegt, stellt sich schon die Frage, warum die dpa absichtlich und voll wissentlich AfD-schädigende Inhalte verbreitet.

Jedem nur halbwegs informierten Journalisten ist bekannt, dass sich Bystron bereits in der Vergangenheit mehrfach hinter Alexander Gauland gestellt und seine Aussage bekräftigt hatte, Aydan Özoguz müsse in der Tat (aus der Regierung) entsorgt werden. Ähnliche Aussagen an die Adresse von Flüchtlingen hat der anerkannte Flüchtling Bystron nie getätigt.

Dies ist ein weiterer Vorfall aus einer ganzen Reihe von Falschberichten, die von der dpa über die AfD verbreitet werden. Die dpa hat mal wieder den Medien, die ihre Berichte ungeprüft übernehmen, den Bärendienst erwiesen, sich als Lügenpresse beschimpfen lassen zu müssen.

Bystron hat angekündigt, gegen die dpa rechtliche Schritte einzuleiten. Jouwatch wird das Treiben der dpa weiterhin kritisch beobachten und berichten.

Hier die ganze Rede von Petr Bystron hören.

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