Weihnachten: Angst vor Terror in Rom wächst

Foto: Collage
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Rom – Die italienische Hauptstadt gerät in der Vorweihnachtszeit einmal mehr ins Visier der in alle Welt versprengten IS-Kämpfer. Sie drohen erneut mit Terroranschlägen auf die Touristen-Hotspots und den Vatikan durch ihre „Einsamen Wölfe“ hierzulande auch gerne „psychisch Verwirrte“ genannt.

In einem Video fordern sie ihre Anhänger dazu auf, zuzuschlagen. Auf Flyern spaziert ein IS-Kämpfer über den Petersplatz vor dem Petersdom, auf dem sich auch in diesem Jahr wieder am 1. Weihnachtsfeiertag tausende Katholiken um 12 Uhr mittags einfinden werden, um den päpstlichen Segen „Urbi et orbi“ zu empfangen.

„Junge Menschen, Frauen und Ältere, ihr seid alle das Ziel unserer Pfeile und was kommt, wird schrecklich sein“, verkündet der im Nahen Osten besiegte IS.

Italienische Politiker stimmen nun nach zwei Jahren in den Chor der Warner mit ein und halten es nicht mehr für „unmöglich“, dass sich IS-Kämpfer unter den sogenannten Flüchtlingen befinden.

„Wenn ich letztes Jahr gefragt worden wäre, ob der IS die Migrationsrouten für sich genutzt haben könnte, hätte ich mit „nein“ geantwortet, weil ich davon ausgegangen bin, dass eine so gut funktionierende Organisation das Risiko der unsicheren Reise gescheut hätte. Doch jetzt wir diese Gefahr real. Wir müssen sehr wachsam sein. Vor allem das Internet hat sich zum Platz zur Radikalisierung und der Rekrutierung entwickelt“, gibt nun auch der  italienische Innenminister Marco Minniti zu. (MS)

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