Merkwürdig: Pauschalisierungen & Vorurteile

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Gründer des Deppentums: Karl Marx (Bild: pxhere.com)

In dieser Republik, die von einer selbstsüchtigen und machtgierigen Frau endgültig gar ins Chaos gestürzt werden wird, bestimmen schon lange Zwiedenk und Doppelsprech das immer noch so genannte Denken von „die Menschen“. Ein interessantes Beispiel sind die besonders üblen „Pauschalisierungen & Vorurteile“. Eine Betrachtung.

von Max Erdinger

Daß in Deutschland Weihnachtsmärkte mit Merkel-Pollern, auch Merkel-Legos genannt, vor Angriffen mörderischer Moslems geschützt werden müssen – ja, auch der sog. Islamist ist ein Moslem, Ruhe auf den billigen Plätzen – , berechtigt den gewöhnlichen Deutschen noch lange nicht zur pauschalisierenden Ablehnung des Islam. Daß eine zunehmende Zahl von Frauen sich nicht mehr alleine joggen zu gehen traut, daß die Gewalt im öffentlichen Raum explodiert, Deutsche zu Tode geprügelt werden, die Jugendstrafanstalten voll sind mit Angehörigen des islamischen Kulturkreises usw.usf. – alles das, wird man nicht müde, uns zu erklären, habe nichts mit dem Islam zu tun. Die große Mehrheit der hierzulande lebenden Muslime seien friedliebende „die Menschen“. Daß sie das sind, ist sicherlich richtig. Schade ist, daß es hinsichtlich „Pauschalisierung & Vorurteil“ keine Relevanz hat.

Fraglich ist nämlich, wie lange die friedliebenden Muslime von heute friedliebend bleiben und ob sich das eventuell ändern könnte, wenn der zunehmende islamische Einfluß einmal den Punkt erreicht hat, an dem es für den einzelnen Moslem überlegenswert wird, die Risiken einer Beendigung seiner Friedlichkeit noch einmal neu durchzukalkulieren.

Sei es wie es sei: Wer den Islam für dieses Land ablehnt, etwa weil er es ablehnt, ihn im Namen der Religionsfreiheit als eine Religion wie jede andere zu begreifen, wer also differenziert, der pauschalisiert heute seltsamerweise. Er hat angeblich ein Vorurteil. Differenzierung ist aber in anderen Zusammenhängen das Zauberwort. Immer müssen Sie differenzieren, nie pauschalisieren. Bei Religionen sollen Sie allerdings pauschalisieren. Da hätte die eine so zu sein wie die andere. Religion eben. Gefordert wird also, Religionen nicht differenziert zu betrachten, sondern pauschalisiert. Obwohl Pauschalisierung angeblich der Ausweis äußerster Denkfaulheit, wenn nicht gar einer von ätzender Dummheit sein soll. Das ist doch äußerst merkwürdig.

Noch viel merkwürdiger ist die pauschal ablehnende Haltung der Pauschalisierung und dem Vorurteil gegenüber, wie sie tagtäglich gepredigt wird in Politikerreden und Medienpublikationen. Es scheint niemandem aufzufallen, daß unsere gesamte Rechtsordnung auf Pauschalisierungen und Vorurteilen beruht. Weil erwiesenermaßen einige Bürger keinen maßvollen Umgang mit Cannabis kennen, darf keiner Hanf anbauen oder verkaufen. Weil einige nicht maßvoll trinken können, darf keiner nach 22 Uhr Bier an der Tankstelle kaufen. Obwohl sich erwiesenermaßen fahrphysikalisches Potential von Fahrzeugen und individuelle Fähigkeiten von Fahrern extrem unterscheiden, darf niemand schneller fahren, als auf dem Schild für alle angegeben ist. Weil einige zu schnell in das Wohngebiet einfahren, müssen alle über einen sog. Speedbreaker hoppeln. Die Zahl an Beispielen, in denen sich die Absicht, Recht, Ordnung und Sicherheit „herzustellen“ der Pauschalisierung und des Vorurteils bedient, ist schier endlos.

Da stellt sich natürlich die Frage, ob es wohl gute und schlechte Pauschalisierungen & Vorurteile gibt – und warum das niemand thematisiert. Die nächste Frage wäre, wer also allgemeinverbindlich festlegt, wann Pauschalisierungen und Vorurteile als verwerflich – und wann sie als begrüßenswert zu gelten haben. Die medial und quasireligiös verbreitete Botschaft, daß Pauschalisierungen und Vorurteile generell ein großes Übel darstellen, läßt sich jedenfalls nicht aufrecht erhalten. Anders herum ausgedrückt: Wer definiert allgemeinverbindlich, wann Differenzierung wünschenswert ist und wann nicht?

Ich will es kurz machen: Im Lande von Zwiesprech und Doppeldenk sind Pauschalisierungen und Vorurteile keine Frage der grundsätzlichen Verworfenheit desjenigen, der in unerwünschten Zusammenhängen differenziert, sondern sie sind eine Frage, wer aufgrund welcher Absichten festlegt, wann sie als wünschenswert und wann sie als verwerfich zu gelten haben. Außerdem stellt sich die Frage, seit wann und warum Pauschalisierungen und Vorurteile überhaupt ihre behauptete, gesellschaftliche Relevanz erhalten haben. Zu Zeiten, als Liedertexte entstanden sind wie etwa „Die Tiroler sind lustig, die Tiroler sind froh …“ oder „Lustig ist das Zigeunerleben …“ kann es jedenfalls nicht gewesen sein. Schließlich handelt es sich bei diesen Liedertexten um das, was man heute ein gräßliches Vorurteil nennen würde. Fest steht: Pauschalisierung und Vorurteil wurden für die längste Zeit der deutschen Geschichte nicht als ein Problem begriffen. Heute jedoch schon – und zwar nur in ganz bestimmten Zusammenhängen.

Mein persönliches Resumee: Wenn Deutschland jemals wieder an seinem Geiste gesunden soll, muß die kulturmarxistische Deutungshoheit über alles und jedes zu einem Ende gebracht werden. Das ist auch eine Frage der Selbstachtung eines jedes Einzelnen. Es ist einfach unter der Würde eines freien Menschen, sich den inkonsistenten Schwachsinn von Linken noch länger bieten zu lassen. Dieses ganze Geschwätz von „die Menschen“, „die Menschlichkeit“, „die Gewaltfreiheit“, den „Pauschalisierungen und Vorurteilen“ ist eine einzige Beleidigung des gesunden Menschenverstandes. Schluß mit dem linken Gesinnungsterror!

 

 

 

 

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