Völlig überflüssig: Amerikanische „Sex-Skandale“

Bild: Gage Skidmore; CC BY-SA 2.0; siehe Link)
Bill Clinton (Bild: Gage SkidmoreCC BY-SA 2.0; siehe Link)

Jouwatch berichtet hier von neuen Sex-Vorwürfen gegen den 71-jährigen Bill Clinton. Bill soll auch nach dem Ende seiner Präsidentschaft gerne einen offenen Hosenstall gehabt haben. Hillary Clinton habe angeboten, Privatdetektive anzuheuern, die Belastendes gegen die Klägerinnen zusammentragen, es sei ihr aber davon abgeraten worden.

von Max Erdinger

Das Interessante daran ist, daß Frau Clinton, wie man das von den „liberals“ in den USA und den Linksliberalen in Europa gewöhnt ist, nicht nur in solchen Angelegenheiten mit zweierlei Maß mißt. Frau Clinton hatte kein Problem damit, Donald Trump bei jeder sich bietenden Gelegenheit Frauenverachtung und Sexismus vorzuwerfen, was lächerlich ist, weil Donald eindeutig eine schönere Frau hat als Bill, obwohl sie beide gleich alt sind. Wer eine so schöne Frau hat wie Donald, kann gar kein Frauenverächter sein. Bill Clinton hat den Wahlkampf seiner Frau – so meine persönliche Vermutung – deswegen unterstützt, weil er sich ausrechnete, daß sie als US-Präsidentin weniger oft zuhause sein würde.

Bei Wikimannia gibt es auf dieser Seite eine äußerst umfangreiche Fallsammlung von Falschbeschuldigungen. Einleitender Satz: „Diese Fallsammlung dient dazu, die feministische Opfertheologie zu widerlegen, wonach Frauen immer Opfer sind und es folglich keine Falschbeschuldigungen gibt. Damit soll nicht unterstellt werden, dass es keine Vergewaltigungsopfer gibt.“

Ich behaupte nicht, daß Bill Clinton keine Sex-Affären gehabt hätte. Allerdings bin ich mir ziemlich sicher, daß in den Medienberichten maßlos übertrieben wird und vor allem bin ich mir sicher, daß das Motiv für die Anschuldigungen gegen ihn keinesfalls von der Suche nach Gerechtigkeit für die „armen Opfer “ getragen ist, sondern daß es sich ziemlich sicher um Rache für enttäuschte Hoffnungen handelt, nicht um die Umstände, unter denen diese Sex-Affären stattgefunden haben sollen. Interessant ist ja, daß es in dieser und ähnlichen Geschichten meistens um lange zurückliegende Vorfälle geht.

Völlig verlogen ist natürlich die gängige Behauptung, mächtige Männer würden ihre Macht ausnutzen, um arme, arme Frauen zum Sex zu zwingen. Es dürfte viel eher so sein, daß sich US-Präsidenten vor eindeutigen Angeboten kaum retten können. Das dürfte bei ihnen nicht viel anders sein als bei einfluß- und weinsteinreichen Filmproduzenten. Es gibt sogar Beispiele von jungen, sehr gutaussehenden Frauen, die sich steinalte, milliardenschwere Geilisten geangelt haben, die mit Film und Präsidentschaft gar nichts zu tun hatten, um dann recht pressewirksam „aus Liebe“ zu heiraten – und die wenig später, nachdem der alte Geilist ins Gras gebissen hat, selbst Milliardärinnen geworden sind, was sie in ihrer übergroßen Trauer natürlich keineswegs trösten konnte. Frauen sind Opfer, immer. Berechnend, hart mit der Mumu kalkulierend sind sie niemals.

Wer wissen will, in welcher kafkaesken Hölle ein unschuldiger Mann landet, der einigermaßen prominent ist, wenn eine, in ihren Hoffnungen enttäuschte Ex-Geliebte zur Rache schreitet, der frage beispielsweise Jörg Kachelmann, den Wetter-Guru. Er wurde nach einem quälend langen Prozess vom Vorwurf der Vergewaltigung freigesprochen. Die Klägerin war eindeutig der Lüge überführt worden. Gustl Mollath, Harry Wörz, –  es gibt eine Unzahl solcher Fälle. Die Konsequenzen für die fälschlicherweise Beschuldigten sind auch bei einem Freispruch desaströs. Kachelmann beziffert allein den wirtschaftlichen Schaden auf ca. 1 Mio. Euro. Seine Karriere als sympathischer Wetteronkel bei den Öffentlich-Rechtlichen war ruiniert und nicht weiter fortzusetzen. Bis heute haftet ihm das Odium des Sextäters an und dieses Gerüchlein wird er auch nicht wieder los.

Nun sollte man meinen, daß in Gesellschaften, in denen sich sogar feministisch vollkommen verblödete Sozialdemokraten und Grüne nicht schämen, ständig nach „mehr Gerechtigkeit“ zu schreien, irgendwo einmal der Ruf nach „mehr Gerechtigkeit“ für die Hormonopfer weiblicher Rachsucht laut werden würde. Das ist aber Fehlanzeige. Falschbeschuldigerinnen gehen in aller Regel straffrei aus. Allenfalls werden sie vom tatsächlichen Opfer ihrer intriganten Machenschaften zivilrechtlich auf Schadensersatz verklagt. Von sich aus wird der Staat sehr selten tätig. Es scheint niemanden zu stören. Das ist der eigentliche Skandal.

Wäre hierzulande irgendein politisch Verantwortlicher tatsächlich an Gerechtigkeit interessiert, dann gälte längst Folgendes: Behauptungen von Frauen, sie seien sexuell irgendwie über den Tisch – Küchentisch, Wohnzimmertisch, egal –  gezogen worden, werden nicht weiter beachtet, sollte der behauptete Vorfall länger als drei Tage zurückliegen. Es kann unmöglich angehen, daß man Frauen gestattet, sich über Monate und Jahre Hoffnungen zu machen und erst dann, wenn ihre Illusionen unwiderruflich geplatzt sind, zur Rache zu schreiten. Das wäre das Eine. Das Andere ist, daß für nachgewiesene Falschbeschuldigungen mindestens das Strafmaß fällig werden muß, das für den Falschbeschuldigten im Falle einer tatsächlichen Tat fällig geworden wäre. Meinereiner plädiert sogar für das Doppelte.

Zurück nach Amerika und zu Bill Clinton: Es tut mir leid, Ladies, daß ihr die USA in der Hand habt. Seit jeher sind US-Präsidentschaftskandidaten zunächst einmal zwielichtige  Rabauken, die erst dann wahlwürdig werden, wenn sie eine First Lady präsentieren können. Sind sie dann US-Präsidenten, können sie sich kaum jemals in der Öffentlichkeit ohne ihre Gattinnen blicken lassen. Die Gattin an der Seite des US-Präsidenten macht ihn vertrauenswürdig. Er ist domestiziert worden und hört auf eine, nämlich seine Frau. Deswegen muß er sie auch dauernd herzeigen. Gerade deshalb muß er sich aus Gründen der Selbstachtung manchmal einreden, daß er eben nicht domestiziert, sondern wild und frei sei. Wenn ein solcher Fall eintritt, spricht man im allgemeinen von einer skandalösen „Sex-Affäre“. Das ist sehr ungerecht.

Amerika ist ein Land, in dem das Lieblingsschimpfwort „motherfucker“ heißt, die Zähne der Frauen groß und weiß sein müssen, damit sie ihre verborgene Macht jederzeit mit einem gewinnenden Lächeln kaschieren können – und die Möpse sind am besten gigantisch. „Motherfucker“, übernatürlich gesunde Zähne und monstermäßige Möpse sind natürlich kein Ausweis dafür, daß Frauen geknechtete Lustobjekte völlig amoralischer Machtmänner sind. Das alles ist der Ausweis dafür, daß Investitonen in den Machterwerb respektive den Machterhalt stattgefunden haben. Teure Zahnbleichungen, Zahnstellungskorrekturen und schönheitschirugische „Anpassungen“ an Möpsen und Mumus nehmen in den USA von Jahr zu Jahr zu. Das bedeutet lediglich zweierlei: Erstens, daß sich die Investitionen meistens auszahlen und zweitens, daß amerikanische Frauen wissen, wie wenig es ihnen nützt, häßlich und mordsmäßig gescheit zu sein, wenn sie sich vom Manne zu ernähren gedenken.

Die gutaussehende junge Frau in Amerika, die mit Schwerenöter Bill zusammen einen Privatjet besteigt, der den Spitznamen „Air Fuck One“ hat, weiß vorher, worauf sie sich einläßt – und sie hängt eine Menge Hoffnungen daran. Dumm ist halt, daß Bill sich für ihre Hoffnungen eher weniger interessiert, dafür umso mehr für die plastischen Korrekturen, die die junge Frau vorher hat vornehmen lassen. No risk, no fun, Ladies. Und wenn sich der alte Bill richtig Mühe gegeben hat und nach dem Blowjob teilnahmsvoll fragt, ob er nicht wieder großartig gewesen sei, dann müsst ihr euch nicht wundern. So ein Blowjob ist ein konkurrenzlos günstiger Preis, um mit dem alten Bill um die Welt zu jetten. Stellt euch vor, ihr hättet das Flugticket aus eigener Tasche bezahlen müssen! Dann wäre der Bill ein alter und geiziger Knacker, der total unlustig ist und sich mit Frauen, die keine Ahnung von irgend etwas haben, im Flieger über Cunts … Kants kategorischen Imperativ unterhalten wollte. Und das hätte euch dann auch wieder nicht gepasst.

Deshalb mein Rat an euch, ihr junges Gemüse: Wenn ihr nicht von alten, mächtigen Geilisten sexuell gar fürchterlich übertölpelt werden wollt, dann haltet euch von solchen Typen einfach fern. Es gibt schließlich auch dankbare Geilisten mit weniger Geld, Macht und Einfluß. Ja, ich weiß, daß euch das nicht die Bohne interessiert. Außerdem weiß ich, daß Feministinnen meine Texte zu diesem Thema einfach viel zu ernst zu nehmen.

 

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