Uni Bielefeld: PKK mischt Vorlesung auf

Bildhintergrund: Rüdiger Müller; CC-BY-SA 4.0; Screenshot
Anhänger der verbotenen PKK stürmen Vortrag an staatlicher Uni Bielefeld (Bildhintergrund: Rüdiger MüllerCC-BY-SA 4.0; Screenshot)

Bielefeld- Im Hörsaal der staatlichen Universität Bielefeld kam es am Dienstag  zu einer Prügelei zwischen türkisch- und kurdischstämmigen Studenten.

Wie die Neue Westfälische (NW) berichtet, hatte eine Gruppe der in Deutschland verbotenen linksextremistischen Terrororganisation PKK, die Vortragsveranstaltung über syrische Flüchtlinge des Erdogan-nahen, türkischstämmigen Politikwissenschafters Sezer Özcan an der Bielefelder Uni gestürmt.

Nach Schilderung einer Augenzeugin seien die Anhänger des inhaftierten Kurdenführers Abdullah Öcalans noch vor Beginn des mit rund hundert Zuhörern besetzten Hörsaales durch den Hintereingang eingedrungen. Es seien Parolen wie „Kurdistan wird euer Tod werden“ gerufen worden. Danach kam es zu einer Schlägerei, die von der Polizei befriedet werden musste.

Uni-Leitung will „Konsequenzen prüfen“

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Wie die NW weiter berichtet, kam es nach dem Übergriff zu harscher Kritik seitens der türkischstämmigen und auch kurdischstämmigen Studenten gegenüber der Universitätsleitung. Es wurde moniert, dass PKK-Leute in der Unihalle Bilder von Öcalan aufhängen würden. Des Weiteren erklärten Gäste des Vortrags, dass die Einschüchterungsversuche der PKK-Sympathisanten seit Jahren anhalten würden, ohne dass die Uni-Leitung Gehör dafür habe. Das Rektorat teilt bislang lediglich mit, jegliche Gewalt zu verurteilen und ermahnt zu Friedfertigkeit.

Dem Erdogan-nahe Referenten wird vorgeworfen, „antisemitische und verschwörungstheoretische Beiträge“ auf seiner Facebook-Seite zu verbreiten. Die einladende türkische Hochschulgruppe „KulTürk“ gelte laut NW als „islamistisch, nationalistisch und Erdogan-orientiert“. Nach der Schlägerei von Dienstag will die Uni, die stolz das Label „Uni ohne Vorurteile“ auf ihrer Homepage präsentiert,  „Konsequenzen prüfen“, heißt es.

Deutschland Austragungsort ethnischer, religiöser und politischer Konflikte

Bereits seit Jahren zeigt sich aufgrund einer unkontrollierten Massenimmigration, dass ethnische, religiöse und politische Konflikte nach Deutschland getragen und hier immer massiver ausgefochten  werden.

Konflikte zwischen Serben und Albanern, Russen und Ukrainern und – in besonderem Maße – jene zwischen Kurden und Erdogan-Anhängern, verschärfen sich zusehends. Nach Merkels Entscheidung, die Grenzen für die afrikanische und muslimische Welt zu öffnen, werden in naher Zukunft noch islamische und innerafrikanische  Konflikte auf detschen Straßen ausgefochten werden. (SB)

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