Schweden auf Genderkurs: Gott ist jetzt auch Frau und Schwester

Foto: Collage
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Schweden- Die schwedische Kirche schafft den männlichen Gottesbegriff ab. Gendergerecht wird Gott jetzt als alles Mögliche bezeichnet nur nicht mehr als Mann.

Die maskuline Form „Gott“ und mit ihm die Bezeichnung „Er“ und der „Herr“ sind in den neu festgelegten Regeln der evangelisch- lutheranischen Schwedischen Kirche Schnee von gestern. Man wolle „inklusiver“ sein, läuten die schwedischen Kirchenglocken das neue Zeitalter ein, dass nicht mal mehr vor dem Heiligsten Halt macht.

Ab sofort heißt es in den Gebeten, die gen Himmel gehen, politisch korrekt: „Gott, die Heilige Dreifaltigkeit, Vater und Mutter, Sohn – Schwester und Bruder, und Heiliger Geist, Retter und Erleuchter führe uns…“

Die Vorsitzende der evangelisch-lutheranischen Kirche Sofia Camnerin, verteidigt die „inklusive Sprache“. Sie solle das Bewusstsein „für verschiedenste Diskriminierungen und Ungleichheiten in der schwedischen Gesellschaft“ öffnen.

„Der Begriff „Gott“ in Bezug auf den „Herrn“ stärkt die Gender-Hierarchien und ordnet die Frau in einen weißen, westlichen Kontext ein“, schwurbelt die Vorsitzende Sofia Camnerin. Liberale Theologen und Feministinnen hätten herausgefunden, dass diese hierarchischen Begriffe zu Gewalt und Unterordnung führen würden, verkündet Camnerin.

Doch gegen die neuen Sprachregeln regt sich auch leiser Widerstand.

„Unter dem Deckmantel der „Diversität“, wird die Gemeinschaft in viele einzelne Gruppen aufgespalten. Es wird schwer werden zu vermitteln, dass das noch eine Gemeinde ist“, meint Mikael Löwegren von der Kirche in Småland Ljungby.

„Diese Entscheidung bedeutet das Ende der Existenz einer gemeinsamen spirituellen Gemeinde“, fürchtet er. (MS)

 

 

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