Österreich: Sind „Flüchtlinge“ für die Grünen nur Mitglieder „zweiter Klasse“?

(Foto: Durch HandmadePictures/Shutterstock
Grüner Wackelpudding (Foto: Durch HandmadePictures/Shutterstock)

Es ist so typisch für die Grünen. Nach außen hin schreien sie nach Weltoffenheit, befeuern die muslimische Masseneinwanderung und pochen auf Familienachzug. Wenn es aber um die eigenen Bedürfnisse geht, dann wird schnell ein Riegel vorgeschoben. Der „Kurier.at“ vermeldet:

Erosionsprozesse und parteiinterne Streitigkeiten haben den Kärntner Grünen in den vergangenen Monaten schweren Schaden zugefügt. Beim Landeskonvent am Samstag in Klagenfurt suchen sie nun Wege aus der Krise. Beschlossene Sache ist, dass Flüchtlinge künftig nicht mehr sofort Parteimitglieder werden können – ihnen wird eine „Probezeit“ verordnet.

Und das steckt dahinter:

Bekanntlich haben die Querelen unter den Kärntner Grünen heuer im Sommer begonnen, als bei der Listenerstellung für die Nationalratswahl zahlreiche Asylwerber mitgestimmt haben, die erst kurz zuvor als Mitglieder aufgenommen worden waren. Landessprecherin Marion Mitsche blieb auf der Strecke, gründete die Liste „F.A.I.R“ und tritt nun selbst bei der Landtagswahl an.

Wenn es also um den eigenen Posten geht, sind „Flüchtlinge“ wohl nicht mehr so erwünscht.

Und diese Stellungnahme sollte man auf ein Land beziehen und nicht nur auf eine Partei:

„Wir werden diese Mitgliedschaften diskutieren. Ich halte es nicht für gut, wenn wir en bloc einfach jeden aufnehmen und spreche mich für eine Probezeit aus. Die mag ein halbes Jahr oder ein Jahr dauern, das ist offen. Aber sämtliche Kandidaten sollen erst beweisen, dass sie sich zu unseren Grundsätzen bekennen“, sagt Landesrat Rolf Holub.

Was für eine üble Heuchelei! Was für eine verlogene Bande!

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