USA: Billige ausländische Arbeitskräfte für Google & Co

Foto: Durch achinthamb/Shutterstock
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In den hochbezahlten und hochqualifizierten Jobs im Silicon Valley überwiegt der Anteil der ausländischen Arbeitskräfte. Amerikaner verlieren zunehmend das Rennen um die gut bezahlten Jobs in der Technikbranche.

Laut dem Präsidenten der Silicon Valley Vereinigung Carl Guardino sind 57 von 100 Arbeitsplätze nun von Menschen besetzt, die im Ausland geboren wurden.

Etwa 500.000 Amerikanern schließen jährlich ihr Studium in den sogenannten MINT-Fächern erfolgreich ab. Sie erwartet auf dem Arbeitsmarkt eine harte Konkurrenz mit im Ausland geborenen und durch die Technik-Riesen über Arbeitsvisa ins Land gebrachten ausländischen Spezialisten.

Über das sogenannte H-1B Visum, „importieren“ Firmen-Riesen wie Microsoft, Google und Facebook pro Jahr etwa 100.000 billige Arbeitskräfte und verringern so die Chancen für hunderttausende junge gut ausgebildete US-Bürger auf einen der hochbezahlten Jobs.

Jedes Jahr kommen mehr als 1.5 Millionen legale und illegale Einwanderer in die USA und bilden eine Konkurrenz für die Amerikaner der Arbeiter- und der Mittelklasse, deren Gehälter seit Jahren stagnieren.

Inzwischen leben mehr als 44 Millionen Menschen mit ausländischen Wurzeln in den USA. (MS)

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