Schweden: Joggen unter Polizeischutz

Symbolbild Joggerin
Symbolbild Joggerin

In der schwedischen Stadt Oskarshamn wird jetzt unter Polizeischutz gejoggt. Der schwedische Polizei-Inspektor Peter Karlsson kam auf die Idee, die Jogger von seinen Kollegen begleiten zu lassen, da viele inzwischen Angst davor hätten, nach Einbruch der Dunkelheit ihre Laufrunden zu drehen.

Die Polizei gründet jetzt Jogger-Gruppen und alle Interessierten seien herzlich eingeladen mit zu machen, berichtet die schwedische Nachrichtenseite SVT.

„Hier passiert zwar nicht so viel, aber die Einwohner fühlen sich angesichts der Nachrichtenlage unsicher, wenn es dunkel wird“, erklärt Karlsson.

Schon im vergangenen Jahr gaben fast die Hälfte aller Schwedinnen an, sich in den schwedischen Städten nachts „sehr unsicher“ zu fühlen. Auch tagsüber fühlen sich 43 Prozent der Frauen auf der Straße nicht mehr wohl und beschützt.

Heute traut sich die Hälfte der Bewohner in den sogenannten No-Go-Zonen nach Anbruch der Dämmerung nicht mehr aus ihren Wohnungen (jouwatch berichtete).

Die Jogger-Begleitpolizei in Oskarshamn dreht ihre Runden bewaffnet: “Wir haben eine spezielle Weste entwickelt, in der wir Waffen und Handschellen verstauen können,“ freut sich Inspektor Karlsson. (MS)

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