Frankreich schafft „geschlechtergerechte Schreibweise“ in der Verwaltung ab

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Schluss mit dem Genderblödsinn in Frankreichs Verwaltung (Bild: jouwatch)

Paris – Für die Beamten in der französischen Verwaltung ist ab sofort Schluss mit dem heillosen Genderwahnsinn. Frankreichs Premierminister Édouard Philippe hat die Verwaltung des Landes angewiesen, künftig keine genderneutralen Formulierungen mehr zu benutzen.

Der heillose Genderwahn und die damit verbundene, bedingungslose Verstümmelung der Sprache setzten ihren linkspolitischen Siegeszug nicht nur in Deutschland durch alle Instanzen fort. So wurde aus den Bürgern, Bürger und Bürgerinnen, aus Studenten Studierende und – in der gegenderten Endausbaustufe – „Student*innen – um ja auch keines der mannigfaltigen Geschlechter auszuschließen. Um im Verwaltungsbereich ja alles richtig zu machen, wurden nicht nur im Gender-Vorzeigeland Berlin auf Steuerzahlerkosten  „Leitfäden für eine geschlechtergerechte Sprache in der Verwaltung“ erstellt und herausgegeben.

Die Welt findet für diese Entwicklung in ihrem aktuellen Artikel die treffende Bezeichnung „irrwegweisend“.

Aus Gründen der „Verständlichkeit und Klarheit“

Auch in Frankreich beugte man sich diesem feministischen, linken Diktat. Nun hat Frankreichs Premierminister Édouard Philippe seine Beamten aufgefordert, die sogenannten inklusiven Formen nicht mehr zu verwenden. Wie der le figaro meldet, sei die Direktive vom Dienstag in der es heißt: „Das Maskuline ist eine neutrale Form, die auch benutzt werden darf, wenn Frauen betroffen sind“.

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Aus Gründen der „Verständlichkeit und Klarheit“ solle geschlechtergerechte Schreibweise nicht verwendet werden. Die Regierung sehe sich jedoch weiterhin „vehement in der Pflicht, die Gleichheit zwischen Mann und Frau zu stärken“.

Verband der Blinden und Sehbehinderten protestierte 

Der Empfehlung der französischen Gleichstellungskommission hatten sich seit 2015 französischen Universitäten und Schulen angeschlossen und die neue, gegenderte Schreibweise eingeführt. Kurze Zeit danach hatte jedoch bereits die französische Gelehrtengesellschaft „Académie Française“ die Abschaffung der gendergerechten Schreibung gefordert, in der sie eine „tödliche Gefahr“ für die französische Sprache sah.

Auch der französische Verband der Blinden und Sehbehinderten hatte gegen den Genderirrsinn protestiert.  Am Montag forderte der Verband laut der Welt ein Ende des „neumodischen Sprachmixes“. Die inklusiven Schreibweisen brächten „eine unlesbare und unverständliche Sprache“ hervor, die für „unsere Bildschirmleser nahezu nicht zu dechiffrieren“ sei, so der Hilferuf. (SB)

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