„Banken-Fatwa“: Kein Konto mehr für Marine Le Pen und den FN

Marine Le Pen( Foto: Durch Frederic Legrand - COMEO/Shutterstock)
Marine Le Pen( Foto: Durch Frederic Legrand - COMEO/Shutterstock)

In Frankreich sind die Bankkonten der Politikerin Marine Le Pen und ihrer Partei Front National geschlossen worden. Marine Le Pen nannte den Vorgang eine „Bank-Fatwa“, mit dem Ziel, sie und ihre Partei zum Schweigen zu bringen.

Die 49-jährige Politikerin nennt die Schließung der Konten „politisch motiviert“ und kündigte an, gegen die Bank Société Générale und die Credit du Nord vor Gericht zu ziehen. Die Credit du Nord hatte es abgelehnt, Überweisungen und Kreditkartenzahlungen zu bearbeiten.

„Das ist der Versuch, eine Oppositionspartei abzuwürgen und das solle kein Demokrat akzeptieren“, erklärte Marine Le Pen in einer Pressekonferenz und forderte den Präsidenten Emmanuel Macron und andere Parteien auf, sie zu unterstützen.

„Das ist eine politische Entscheidung der Société Générale, es ist keine Streiterei zwischen der Bank und ihrem Kunden“, so Marine Le Pen.

Zustimmung fand die FN-Politikerin nur von der konservativen Republikanerin Mael de Calan, die angab, geschockt zu sein, dass eine Bank einfach das Konto einer politischen Partei dichtmache.

Die Banken waren zu keiner Stellungnahme über die Gründe der Kontenschließung bereit. (MS)

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