Antisemitismusdebatten: Clemens Heni der Eingebildete

jouwatch Collage: Granatapfelblüte
jouwatch Collage: Granatapfelblüte

Eines der Grundübel unserer Zeit ist, daß es Jobs gibt, in denen man davon lebt, Probleme – gelinde ausgedrückt – etwas über ihre wahre Größe hinaus aufzublasen, weil die zu erntenden Lorbeeren natürlich größer sind, je größer das Problem ist, mit dem man sich beschäftigt. Auch, wenn man es zuvor selber aufgeblasen hat.

von Max Erdinger

In Extremfällen lebt man davon, das Problem am Leben zu erhalten, das man eigentlich erfolgreich bekämpfen sollte. Sämtliche Gleichstellungsbeauftragten z.B. würden sich im Erfolgsfall selbst überflüssig machen. Vom deutschen Antisemitismus leben eine ganze Reihe von Leuten ganz prächtig, wie Norman G. Finkelstein in seinem Bestseller „Die Holocaust-Industrie“ eindrücklich nachgewiesen hat. Eine dieser Personen ist Clemens Heni (* 1970), seines Zeichens Direktor des Berliner Instituts für Antisemitismusforschung. Keine Sorge, Herr Heni, ich habe auch den Goldhagen gelesen.

Es ist unfaßbar: Dieser Heni hat mich in der „Times of Israel“ einen Antisemiten genannt. Ausgerechnet mich!? Ich glaube, es hackt. Grundlage seiner Diffamierung ist ein Artikel von mir, den ich hier bei jouwatch veröffentlicht hatte. Es ging um eine Forderung des Zentralrats der Juden, Besuche von KZ-Gedenkstätten für deutsche Schulklassen obligatorisch zu machen. Dieser Forderung hatte ich, gut begründet, heftig widersprochen.

Im Folgenden werde ich den Herrn Heni in seinem Arbeitseifer mal ein bißchen ausbremsen, indem ich ihn zitiere und seine Zitate ins – pardon – „rechte Licht“ rücke.

Heni in der „Times of Israel“:Am neunten November 2017, dem Jahrestag der Reichpogromnacht von 1938, veröffentlichte Journalistenwatch einen Artikel von Max Erdinger. Er attackiert Juden in Deutschland, besonders die frühere Vorsitzende des Zentralrats der Juden in Deutschland, Charlotte Knobloch (2006 – 2010) und frühere Vizepräsidentin des World Jewish Congress (WJC) wegen ihrer Haltung gegen Neonazis im allgemeinen und die rechtsextreme Partei „Alternative für Deutschland“ (AfD) im besonderen.“

Die erste Lüge Henis ist die, daß ich „die Juden in Deutschland“ angegriffen hätte. Ich habe den Zentralrat der Juden wegen seiner Forderung angegriffen und sonst niemanden. Außerdem habe ich mein Unverständnis darüber geäußert, daß sich Charlotte Knobloch ausgerechnet gegen die Partei stellte, die sich am vehementesten gegen den massenhaften Import der schlimmsten Judenfeinde wehrt, die AfD. Die zweite Lüge ist, daß es sich bei der AfD um eine rechtsextreme Partei handelt.

Ich kann Clemens Heni versichern, daß ich nicht das Geringste gegen Juden habe, daß ich etliche jüdische Freunde habe und hatte und daß mich das Schicksal der Juden im Dritten Reich seit meiner Jugendzeit sehr beschäftigt. Das Tagebuch der Anne Frank habe ich im Alter von zwölf gelesen, als ich so alt gewesen bin wie Anne Frank, als sie es geschrieben hat. Ich kann bis heute nicht auf der A7 an Bergen-Belsen vorbeifahren, ohne an sie zu denken. Es folgte eine Unzahl an Büchern, die sich mit dem Holocaust beschäftigt haben und ich wäre der Letzte, der den Holocaust nicht als das schandvollste Kapitel der deutschen Geschichte begreifen würde. Und eben weil das so ist, und weil mir der Holocaust nahegeht, habe ich den Zentralrat der Juden angegriffen. Mir geht nämlich nicht nur der Holocaust nahe. Mir geht überhaupt das Schicksal von Menschen nahe, die im Namen einer politischen Ideologie umgebracht worden sind. Und das waren, ob das Clemens Heni gefällt oder nicht, eben nicht nur Juden.

Eine gute Freundin von mir ist Ilse Jacobson gewesen. Sie war die Deutschlehrerin meiner amerikanischen Freundin. Ilse ist vor einigen Jahren hochbetagt in Chicago verstorben. Die Tochter des jüdischen Präsidenten der Berliner Ärztekammer hatte das Glück, als einer der letzten Passagiere ein Schiff der Hamburg-Amerika-Linie zu erreichen, das sie zunächst nach Kuba in Sicherheit vor den Nazis brachte. 1941 immigrierte Ilse in die USA und sie hat mir sehr eindrücklich erzählt, wie das damals gewesen ist, als sie in Ellis Island ankam. Sie hat mir auch erzählt, wie sie in Kuba ihren Verwandten zuwinkte, die auf einem späteren Schiff ebenfalls dort angekommen waren, aber nicht mehr an Land gehen durften. Jenes Schiff mußte nach Europa zurückkehren, ihre Verwandten wurden dann in den Niederlanden zu Opfern der Nazis. Sie hat sie nie wieder gesehen. Was für eine Lebensgeschichte.

Mit Ilse habe ich mich oft über den Zentralrat der Juden in Deutschland unterhalten. Ich war ja schließlich oft in Chicago. Ilse verfolgte alles, was in Deutschland in diesem Zusammenhang vor sich ging. Und Ilse teilte auch meine Auffassung, daß es exakt dieser Zentralrat der Juden ist, der mit seiner Penetranz allen Unschuldigen am Holocaust gegenüber, also den Nachkriegsgeborenen wie mir, kontraproduktiv hinsichtlich eines normalen Verhältnisses zwischen Juden und Deutschen ist. Sie äußerte auch Verständnis für meine Ansicht, daß der Zentralrat der Juden gar nicht an einem normalen Verhältnis heute lebender Deutscher mit heute lebenden Juden in Deutschland interessiert ist. Schließlich leben die Funktionäre selbst ganz prächtig von ihrer Rolle als ewige Produzenten eines schlechten Gewissens.

Und jetzt aufpassen, Clemens Heni: Mein persönliches Verhältnis zu meinen jüdischen Freunden ist derartig normal, daß ich noch nicht einmal daran denke, daß sie Juden sind, wenn ich mit ihnen zusammen bin. Es ist mir so was von schnurz. Aber meine Freundschaft mit ihnen ist mir nicht schnurz. Und ich werde diese Freundschaften gegen jeden in Schutz nehmen, der sie durch sein höchst eigennütziges Schuldgequassel belasten will. Ich bin 1960 geboren. Ich habe mit dem Massenmord an den Juden nichts zu tun und Linke gehen mir auf den Geist, egal ob sie Nationalsozialisten oder Internationalsozialisten sind. Über den Holocaust bin ich traurig genug. Ich brauche absolut keinen Clemens Heni und keinen dauerbohrenden Zentralrat der Juden, der mir in diesem Schmerz zusätzlich noch auf den Senkel steigt mit seinem egoistischen Gebohre. So egal ist mir, ob jemand Jude ist oder nicht, daß ich sogar einem Juden am liebsten eine einschenken würde, wenn er mich als Antisemiten bezeichnet. Ich bin keiner. Aus.

Zur Eröffnung des jüdischen Museums in Berlin im Jahre 2001 war Ilse übrigens nach 60 Jahren zum ersten Mal wieder nach Deutschland gekommen, obwohl sie sich geschworen hatte, nie mehr einen Fuß auf deutschen Boden zu setzen. Ich glaube, sie kam auch ein bißchen wegen mir und meiner damaligen Freundin. Während sie da gewesen ist, passierte 9/11 in New York, amerikanische Flughäfen waren tagelang gesperrt und Ilse war wieder in Berlin gefangen. Ich habe mich damals um sie gekümmert und ihren unfreiwilligen Aufenthalt mit einem touristischen Programm aufgehübscht, das durchaus auf Gegenseitigkeit beruhte. Ilse erklärte mir, was in ihrer Jugendzeit rund um den Ku´damm los war, und zeigte mir, welche prominenten Juden wo gewohnt haben, sofern die Gebäude noch vorhanden gewesen sind. Es war sehr interessant.

Während meiner Berufszeit in der Touristik habe ich u.a. Führungen für Amerikaner und Kanadier in allen möglichen KZ-Gedenkstätten gemacht, oft in Dachau. Aber auch in Auschwitz. Und jetzt erzähle ich dem Herrn Heni mal, wie es in der Gedenkstätte Auschwitz zugeht, wenn israelische Abschlußklassen dort sind. Ich habe das mehrmals erlebt. Es scheint alljährlich im April israelischer Usus zu sein, etwa 17-18 jährige Schüler auf Europareise zu schicken. Ich kann nur sagen, daß, wer im April in Auschwitz ist und dort auf eine solche israelische Schulklasse trifft, hinterher weiß, was ein Spiegelbild ist. Das Benehmen dieser Jugendlichen erscheint zunächst etwas befremdlich, wird aber nach etwas Nachdenken durchaus verständlich. Dem betretenen, schamvollen Schweigen des Deutschen steht bei einer solchen Gelegenheit die lärmende Ausgelassenheit dieser Schulklassen gegenüber, ein völlig bizarres Bild. Aber verständlich ist es. Auschwitz ist für Israel so sehr Gründungsmythos wie für die Bundesrepublik, lediglich unter umgekehrten Vorzeichen. Es ist wirklich spiegelbildlich.

Clemens Heni in der „Times of Israel“: „Der Artikel (meiner also, Anm.d.V.) beschuldigt den Zentralrat der Juden für seine Politik der Erinnerung an die Shoah.

Das ist schon wieder gelogen. Ich beschuldige den Zentralrat der Juden der Instrumentalisierung meines Angedenkens an die Shoah. Und ich beschuldige ihn, einem normalen Gegenwartsverhältnis von Deutschen und Juden entgegenzuwirken. Ich beschuldige ihn, eine Art Schizophrenie zu fördern dadurch, daß er sich einerseits gegen diejenigen stellt (AfD), die sich Sorgen um Deutschland und die Bedrohung jüdischen Lebens in Deutschland machen (Diffamierung als Nationalchauvinisten) – und daß er andererseits einen „negativen Ultrasupernationalismus“ fordert, wenn es um die historische Schuld längst verstorbener Deutscher geht. Ich bin nicht schuld an meinen Ahnen. Ich bin allenfalls verantwortlich dafür, daß heutige Deutsche und heutige Juden in Deutschland einen entspannten Umgang miteinander pflegen, anstatt sich die Zwangsverkrampfungen anzutun, die der Zentralrat fordert. Vor allem, wenn ich mir überlege – Finkelstein ist mein Zeuge – aus welchen höchst eigennützigen Motiven das erfolgt. Und noch etwas, Clemens Heni: Auch ein linker Rotzlöffel, der an der FU-Berlin studiert hat und später Direktor des Instituts für Antisemitismusforschung geworden ist, lebt prächtig davon, daß es Antisemitismus gibt. Ehrenamtlich tut er es ja nicht. Gäbe es nämlich keinen, müsste er sich glatt einen anderen Job suchen oder den Antisemitismus resp. den Antisemiten erfinden. Ausgerechnet in meiner Person hätte er sich aber den absolut Verkehrten herausgesucht. Es ist doch so: Der ehrenamtliche Forscher hätte mehr Freizeit, wenn es keinen Antisemitismus gäbe. Der Profiforscher hingegen hätte kein Geld. Nur so nebenbei. Als kleine Logelei.

Und wegen der folgenden Perfidie ist mir glatt egal, welche Position der Herr Heni innehat. Wohlweislich hat er beim Zitieren meines Artikels erst einmal einen halben Satz weggelassen, ehe er dann zitiert. Ich hatte gefordert, über siebzig Jahre nach dem Ende des Zweiten Weltkrieges nicht mehr nur der ermordeten Juden zu gedenken, ihnen quasi nicht länger eine herausgehobene Stellung in der Opferhierarchie aller Opfer von Massenmorden des 20. Jahrhunderts zuzugestehen, sondern anhand des Holocaust und unter Berücksichtigung zahlreicher anderer Genozide und Massenmorde über das Grundübel des Massenmordes als solchem nachzudenken. Ich hatte geschrieben, daß man dann, wenn man das täte, endlich einmal zu des Pudels Kern vorstoßen würde. Es war nicht der deutsche Nationalchauvinismus der Nazizeit, dem Millionen von Chinesen, Ukrainern und Kambodschanern zum Opfer gefallen sind, sondern das waren Kommunismus und Sozialismus. Der Holodomor und die chinesische Kulturrevolution waren keine deutsche Erfindung. So viel Kooperation wird man auch von einem Clemens Heni noch erwarten dürfen, daß er ungeachtet der Tatsache, daß er beruflich ausschließlich für den Antisemitismus zuständig ist, sich dafür interessiert, was denn die Ursachen für den massenmörderischen Umgang mit dem Leben sind. Daß einer Deutscher ist, ist sicherlich nicht der Grund, zumal es genügend deutsche Widerständler gegeben hat, die ebenfalls von den Nazis umgebracht worden sind.

Hier die Perfidie von Clemens Heni – völlig unglaublich in ihrer Impertinenz. Angesprochen ist also mein Hinweis auf die mörderische Immanenz des Kommunismus.

Clemens Heni: „Diese Art der Ablenkung vom Holocaust ist in der Antisemitismusforschung wohlbekannt (Anm.: Klar, in welcher anderen Forschung auch sonst?) Wenn jemand zu Auschwitz befragt wird, antwortet er mit Stalin – und das ist ein klarer Fall von Antisemitismus. Warum? Weil die Rote Armee Auschwitz befreit hat, während es die Deutschen gebaut haben, 1,5 Mio. Leute dort umgebracht und vergast haben, darunter 1,2 Mio. Juden. Stalins eigene Verbrechen haben mit dem Holocaust-Gedenken nichts zu tun. Es handelt sich um eine typische Reaktion normaler Deutscher und ihrer Alliierten in der „Doppelgenozid-Ideologie.

Nein, nein, nein und nochmals nein! Ich weigere mich, noch länger exclusiv des Holocaust zu gedenken, weil mir an einer Lösung des Problems Massenmord liegt. Und ich komme zu keiner Lösung, wenn ich mich dabei exclusiv auf den Holocaust konzentriere. Sich exclusiv auf den Holocaust zu konzentrieren ist Henis Geschäft (und das des Zentralrats), nicht meines. Er lebt von der Antisemitismusforschung, nicht ich. Das ist der Punkt. Im Grunde genommen wäre Heni in Frankreich allerweil besser aufgehoben als in Deutschland. In Frankreich hätte er linken und islamischen Antisemitismus en masse! Paradiesisch unter Forschungsgesichtspunkten, würde ich fast anfügen wollen. Nicht nur Nazis waren Deutsche, sondern die namhaftesten Kommunisten der Weltgeschichte waren ebenfalls welche. Marx und Engels waren Deutsche – und sie haben, im Gegensatz zu Hitler, noch heute enorm viel Gefolgschaft auf der Welt – und zwar, obwohl Marx dem Massenmord keineswegs abgeneigt war. Mit Verlaub: Sogar in Israel gibt es Kommunisten, wenn auch nicht sonderlich viele.

Oder anders ausgedrückt: Clemens Heni, diese verhinderte Intelligenzbestie, scheint dem einen Massenmörder dankbar dafür zu sein, daß er die Opfer aus den KZs des anderen Massenmörders befreit hat. Wahrscheinlich freut er sich auch darüber, daß unter den Millionen Toten der chinesischen Kulturrevolution unter Mao kaum Juden gewesen sind. Was für ein egozentrischer Kretin.

Es ging diesem roten Antisemitismusforscher aus Berlin auch gar nicht wirklich darum, mich des Antisemitismus zu überführen, sondern darum, jouwatch einen Sponsor zu entziehen, weil jouwatch zum „rechten“ (keinesfalls braunlinken) Spektrum der deutschen Medienlandschaft gezählt wird. Da hat der Clemens Heni einfach ein bißchen geschlafen im saturierten Wahn seiner anti-antisemitischen Selbstgerechtigkeit. Jouwatch ist absolut Pro-Israel, ich bin so Pro-Israel wie ich Pro-World Rallye Championship bin und die Antisemitismuskeule ist als Instrument der Linken zur Diffamierung ihrer politischen Feinde nicht mehr zu gebrauchen, zumal es ein Leichtes wäre, eine Menge Linker des Antisemitismus zu überführen. Zu abgenutzt, diese Keule gegen „rechts“, Clemens Heni! Time over!

Schmankerl zum Schluß noch – Clemens Heni zitiert zunächst mich. Ich hatte abschließend  geschrieben: „… deshalb, Zentralrat der Juden, macht euch endlich ehrlich oder haltet den impertinenten Mund.“ Darauf er: „Juden, die Deutsche (Anm.: er schreibt tatsächlich „urge“, was mit „ermahnen“ oder „dazu anhalten“ zu übersetzen ist) dazu anhalten, Konzentrationslager zu besuchen, haben einen „impertinenten Mund“? Wenn das kein Antisemitismus ist, was dann?

Clemens Heni ist ein elendiger Lügenbeutel. Der Zentralrat der Juden wollte niemanden dazu anhalten oder ihn ermahnen (to urge), Konzentrationslager zu besuchen – wogegen gar nichts einzuwenden wäre – , sondern er wollte jemanden VERPFLICHTEN! Das ist der Punkt. Je mehr Zeit verstreicht und je mehr der Holocaust in den allgemeinen Nebeln der Weltgeschichte an Konturen verliert, so, wie alles, was jemals passiert ist, umso verbissener arbeiten gewisse Leute daran, daß er im Vordergrund stehen bleibt. Und ich weiß genau, warum sie das tun und warum sie einem Nachkriegsgeborenen wie mir, der völlig selbständig des Holocaust gedenken kann, Jahr um Jahr mit immer noch größerer Penetranz auf den Sack gehen. Das ist wie mit den zeitgeistigen Widerständlern gegen Hitler. Je länger der GröFaZ tot ist, desto mutiger werden sie.

Es gibt im Deutschen den tröstlichen Satz von der Zeit, die alle Wunden heilt. Wenn man eine Wunde immer offenhält, dann heilt sie nicht. Es ist von einer unglaublichen Egozentrik, über 70 Jahre nach dem Zweiten Weltkrieg, in Zeiten also, in denen es noch immer zum Massenmord kommt (Balkankrieg in den Neunzigern, Christenverfolgungen in der islamischen Welt heute), völlig Unschuldige verpflichten zu wollen, sich auf einen ganz bestimmten Genozid zu konzentrieren. Ich weiß nicht, wer davon klug werden soll. In Deutschland gab es seit 70 Jahren keinen Genozid mehr. Allerdings weiß ich, wer mit einer solchen Forderung im Gespräch bleibt und was er persönlich davon hat.

Kleiner Vorschlag zur Güte am Schluß, Clemens Heni: Sie suchen sich irgendwo einen Direktorposten zur Erforschung des globalen Massenmords im 20ten Jahrhundert und wir forschen brüderlich gemeinsam. Na, ist das ein Vorschlag? Nichts zu danken.

Wandere aus, solange es noch geht!
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