Linkspolitische Aktion gegen Björn Höcke

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"Zentrum für politische Schönheit" (Bild: Screenshot)

Thüringen – Die – vom Mainstream als „Aktivisten“ – benannte Gruppe „Zentrum für politische Schönheit“ (ZPS) belagerte am Mittwoch den Wohnort des AfD-Politikers Björn Höcke. In einer angeblich „Zivilgesellschaftlichen Aktion“ stellten sie 24 graue Betonstelen, die dem Mahnmal in Berlin nachempfunden sein sollen, in direkter Nähe des Wohnhauses der Familie Höcke auf.

Von nahezu allen Mainstreammedien wurde das Tun mit Beifall bedacht. Die B.Z. stellte sogar einen Livestream auf ihrer Seite ein, der die Errichtung des „Mahnmals“ durch die linkspolitische Gruppe über sechs Stunden hinweg dokumentiert.

Die Gruppe startete auf ihrer extra für diese „Aktion“ eingerichteten Internetseite einen Spendenaufruf, um die Kosten für die Stelen in Höhe von 12.000 Euro zu decken. Weitere Kosten von 16.800 Euro beinhalten Miete, Strom, Anwälte und drei Livecams, heißt es dort weiter. Soll das Denkmal bis Dezember 2019 stehen, seien Spenden in Höhe von insgesamt 28.800 Euro nötig. Bereits bis 12 Uhr war die Spendenhöhe von 28.800 erreicht, so die linke „Künstlergruppe“.

Die Künstler haben, laut dem Spiegel, für diesen Zweck extra das Nachbarhaus angemietet. Mitglieder des ZPS sollen fast ein Jahr quasi Zaun an Zaun mit Höcke und seiner Familie gelebt haben. „Wir wissen alles“, so der ZPS gegenüber dem Spiegel. Wann er Holz hacke, welche Verlage ihm Broschüren schickten, wie er mit seinen Anzügen umgehe. Das Material für die Stelen sei heimlich angeliefert worden.

Rubikon überschritten

Zur aktuellen Berichterstattung über eine Aktion des sogenannten Zentrums für politische Schönheit im Wohnort des AfD-Landessprecher Björn Höcke sagt AfD-Landessprecher Stefan Möller:

Mit der Aktion des Zentrums für politische Schönheit im Wohnort meines Kollegen Björn Höcke ist eine Grenze überschritten. Die sich selbst und von bestimmten Medien so bezeichneten ‚Künstler’ sind alles andere als das! Sie sind Personen, die offenbar bereit sind, unbeteiligten Familienmitgliedern Angst zu machen, um einen unbequemen Oppositionspolitiker zu treffen. Solche Aktionen dürfen in einem demokratischen Rechtstaat nicht akzeptiert werden.

Dass einige Mitglieder der Regierungsfraktionen im Thüringer Landtag die Aktion begrüßen oder gar mit hämischen Kommentaren weiterverbreiten, ist an Geschmacklosigkeit und Verantwortungslosigkeit nicht zu überbieten! Wir erwarten von allen maßgeblichen politischen Kräften in Thüringen eine klare Aussage zur Distanzierung und Verurteilung eines solchen Einschnitts in die Privatsphäre einer ganzen Familie – völlig unabhängig davon, dass es die Familie des Landes- und Fraktionschefs der AfD in Thüringen ist.

Dieser Rubikon, der mit dieser Aktion überschritten worden ist, kann nicht ohne Folgen bleiben!

„Aktion gleicht den Zersetzungsmethoden der Staatssicherheit.“

AfD-Bundesvorsitzende Jörg Meuthen verurteilte die Aktion auf das Schärfste und sagte: „Es ist widerwärtig, dass so etwas in Deutschland überhaupt möglich sein kann.“ Seine Partei werde alles daran setzen, „dass diese sogenannten Künstler zur Rechenschaft gezogen werden“.

Sein Kollege Alexander Gauland, Vorsitzender der Bundestagsfraktion, nahm mit den Worten Stellung: „Dieser Vorfall zeigt, dass der politische Umgang in Deutschland auf einem Tiefpunkt angelangt ist. Es ist unfassbar, wie menschenverachtend und skrupellos diese Leute vorgehen.“

Auch der Präsident des Thüringer Landtags, Christian Carius (CDU), verurteilte die Aktion: „Die Gesamtaktion des „Zentrums für politische Schönheit“ hat nichts mit Kunst zu tun. Das Abhören und Ausspionieren von Abgeordneten und ihren Familien gleicht den Zersetzungsmethoden der Staatssicherheit.“

Lea Rosh, Mitinitiatorin des Berliner Holocaust-Mahnmals findet die Idee indes gut. „Das ist eine wunderbare Idee“, sagte sie. Die Aktion so kurz vor der Weihnachtszeit sei eine „herrliche Bestrafung“ für Höcke.

„Eine etwaige „Bedrohung“ tritt nur ein, wenn sich Höcke weiter weigert, auf Knien um Vergebung zu bitten“

Seit den Mittagstunden befindet sich Polizei vor Ort, die den Objektschutz für Höckes Haus übernommen haben. Auch ein Polizeihubschrauber soll für Übersichtsaufnahmen am Mittwochmittag im Einsatz gewesen sein.

In einem „Update“, das auf der Facebookseite des ZPS am frühen Mittwochabend veröffentlicht wurde, wird behauptet, „Höcke instrumentalisiere seine Frau und Kinder“. Den Kindern der Familie Höcke war und ist keine Rolle in diesem Kunstwerk zugedacht, heißt es dort weiter. Das ZPS sei außerdem eine „dezidiert familienfreundliche Organisation“. Höcke schiebe einmal mehr seine Kinder vor, statt endlich selbst Verantwortung zu bekennen. Eine etwaige „Bedrohung“ tritt nur ein, wenn er sich weiter weigert, um Vergebung für die Opfer des Zweiten Weltkriegs zu bitten. Nur wenn er sich entschuldigt, werden wir uns nicht gezwungen sehen, zu verraten, was er am Führergeburtstag so getrieben hat.“

Selbstherrliches linkes Tun

Die angebliche Künstlergruppe rief bereits Mitte 2015 zu einer „Kunstaktion“ auf und wollte auf der Wiese vor dem Kanzleramt durch das Beerdigen von „Flüchtlingsleichen“ gegen das „Flüchtlingselend“ demonstrieren.  Leichen gab es keine – aber 91 Festnahmen, zwölf verletzte Polizisten und ein zerstörter Rasen vor dem Reichstag. Aufkommen für den Schaden wollten die Kunstschaffenden naturgemäß nicht.

Ein halbes Jahr vorher hatten die Linksaktivisten am 25. Jahrestag des Mauerfalls sieben weiße Gedenkkreuze, die an die Berliner Mauertoten am Spreeufer erinnern, gestohlen und nach eigenen Angaben an die EU-Außengrenzen gebracht. Man wollte so eine „Initiative für den ersten Europäischen Mauerfall” starten, so die „Aktivisten“. Dies geschehe aus „Solidarität mit Flüchtlingen, die durch die EU-Außenmauern sterben“. Die Gruppe wurde 2014 mit Steuergeld und vom staatlich geförderte Maxim-Gorki-Theater unterstützt. (SB)

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