„Kein Support des Antisemiten Roger Waters durch öffentliche Gelder des WDR“

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WDR bewirbt Veranstaltung des Israelhassers Roger Water (Bild Collage: Screenshot)

Roger Waters, der Mitbegründer und ehemalige Frontmann der legendären britischen Rockband Pink Floyd, macht seit Jahren kein Hehl aus seinem Hass auf Israel. Der öffentlich-rechtliche Rundfunk WDR4 scheint kein Problem damit zu haben und bewirbt Waters kommenden Auftritt mit Geldern der Zwangsgebührenzahler.

Waters bezeichnete 2014 Israel in einem Interview mit dem Online-Magazin Counter-Punch als „rassistisches Apartheid-Regime”, das „ethnische Säuberung” praktiziert. Ein großer Künstler wie er werde nicht in einem Land spielen, das wie die „Vichy-Regierung im besetzten Frankreich” sei. Waters ging im Interview sogar so weiter und verglich Israel mit den Nationalsozialisten selbst. „Ich hätte auch nicht in Berlin gespielt … während des Zweiten Weltkrieges.” Im Interview bestätigte der Sänger, dass er Teil der BDS-Bewegung sei. Seine Äußerung wurde von jüdischer Seite heftig kritisiert.

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Fliegendes Schwein (Bild: Screenshot)

Bereits 2010 ließ Waters seinem Israelhass freien Lauf und verwendete bei Konzerten einen fliegenden Ballon in Form eines Schweines, auf dem neben Kreuzsymbol, Mondsichel mit Stern, Hammer und Sichel, den Logos von Shell und McDonald’s, einem Dollarzeichen und einem Mercedes-Stern auch ein Davidstern abgebildet war. Damit wolle er „das Böse, insbesondere das Böse von willkürlicher Herrschaft“ symbolisieren.   In einem Artikel der jüdischen Zeitung “The Algemeiner” schrieb daraufhin Rabbi Abraham Cooper, der stellvertretende Leiter des Simon- Wiesenthal-Center, dass Waters auf diese Weise öffentlich seinen Judenhass zur Schau gestellt habe.

„Keinesfalls bin ich aber bereit mich damit abzufinden, dass mit meinen Geldern Judenhasser subventioniert werden“

Am 11.Juni 2018 wird nun ein Konzert des Sänger beworben: „Pink-Floyd-Genie Roger Waters präsentiert 2018 seine Rock-Meisterwerke in einer epochalen Tour-Produktion!“, so die Ankündigung des Veranstalters. Präsentiert wird die Show des bekennenden Israelhassers vom öffentlich-rechtlichen Sender WDR4.

Eine Petition auf Change wendet sich aktuell gegen die Unterstützung des Konzerts des antiisraelischen Aktivisten Waters. Im Petitionstext, der an den  WDR-Chef Tom Buhrow addressiert ist, heißt es hierzu:

„Sehr geehrter Herr Buhrow,

nach dem unschönen Eklat um die Ausstrahlung der Dokumentation „Auserwählt und ausgegrenzt“, scheint sich der WDR beim Thema Antisemitismus wiederholt auf der falschen Seite zu positionieren.

Auch wenn ich es mir wünschen würde, kann ich niemanden zwingen, judenfreundlich zu sein.

Allerdings kann ich von einem öffentlich-rechtlichen Sender zumindest Neutralität im Angesicht von Antisemitismus erwarten, auch wenn Solidarität angebracht wäre.
Keinesfalls bin ich aber bereit, mich damit abzufinden, dass mit meinen Geldern Judenhasser subventioniert werden.

Es schockiert mich zutiefst, dass WDR4 das Kölner Konzert des BDS Aktivisten und leidenschaftlichen Antisemiten Roger Waters präsentiert. ARD und SWR subventionieren Waters‘ Konzerte (als ebenfalls öffentlich-rechtliche Sender) in anderen bundesdeutschen Städten…

Roger Waters mag ein talentierter Künstler sein, allerdings setzt er einen großen Teil seines Engagement als Gallionsfigur für den antisemitischen Verein BDS ( Boykott, Desinvestition und Sanktionen) im Kampf gegen Israel ein.

Er setzt internationale Künstler massiv unter Druck, um deren Konzerte in Israel zu verhindern.

Während seiner Konzerte lässt Waters Ballons in Schweineform (!), auf denen ein Davidstern abgebildet ist, aufsteigen und fordert seine Fans zum Boykott israelischer Produkte auf.
Will der WDR tatsächlich das neue „Kauft nicht bei Juden“ unterstützen? Und dann auch noch mit öffentlich-rechtlichen Mitteln?

Städte wie Berlin, Frankfurt und München haben sich klar gegen diese antisemitische Organisation positioniert und der WDR promotet gar ihren prominentesten Anführer , hilft dabei Judenhass salonfähig zu machen?
Nein, Herr Buhrow, so geht das nicht!

Gerade im Hinblick auf den steigenden Antisemitismus appelliere ich an Ihre soziale Verantwortung und daran, dass Sie die Gebühren der GEZ Zahler nicht missbrauchen.
Antisemitismus ist kein Kavaliersdelikt und wenn Sie Juden in Deutschland schon nicht schützen wollen, dann unterstützen Sie wenigstens deren Feinde nicht!
Ich bitte Sie, über mein Anliegen nachzudenken und hoffe auf ein Statement Ihrerseits.

Bis dahin verbleibe ich mit besorgten Grüßen und einem dennoch herzlichen Shalom,
Malca Goldstein-Wolf“

Und hier gehts zur Petition.

Wandere aus, solange es noch geht!
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