Islamisierung Dänemarks schreitet voran

(Foto: Durch ESB Professional/Shutterstock
Eine Moschee in Kopenhagen (Foto: Durch ESB Professional/Shutterstock)

Der türkische Präsident Recep Tayyip Erdogan arbeitet hart daran, dem Islam im Westen den Rücken zu stärken. Ein Mittel zum Zweck ist dabei für ihn der Bau von unzähligen Moscheen überall in Europa.

Von Marilla Slominski

Erdogan sieht seine überall in Europa lebenden Bürger dabei als Speerspitze der Islamisierung des Kontinents.

„Ja, integriert euch in die deutsche Gesellschaft, aber assimiliert euch nicht. Niemand hat das Recht, uns unserer Kultur oder Identität zu berauben“, erklärte Erdogan schon 2011 bei seinem Auftritt in Düsseldorf. .

„Zieht in die besten Gegenden. Fahrt die besten Autos. Lebt in den besten Häusern. Macht nicht drei, sondern fünf Kinder. Ihr seid Europas Zukunft. Das wird die Antwort auf alle Ungerechtigkeit euch gegenüber sein“, forderte er alle türkischstämmigen Bürger auf.

Ein weiteres Land, das immer schneller dem Islam zum Opfer fällt, ist Dänemark.

Zwei neue Moscheen in Roskilde und Holbæk stehen kurz vor der Eröffnung. Weit dem vergangenen Jahr „bereichern“ türkische Moscheen in Fredericia und Aarhus das Stadtbild. Weitere türkische Moscheen öffneten 2013 in Ringsted und Hedehusene.  Die Moschee in Køge wurde um ein Kulturzentrum erweitert. Inzwischen gibt es in Dänemark 27 türkische Moscheen. Acht von ihnen wollen oder werden sich vergrößern.

Die neue Moschee in Roskilde ist direkt der türkischen Direktion für religiöse Angelegenheiten (Diyanet) unterstellt.

„Es ist ein genereller Trend, dass Diyanet sich durch den Bau neuer Moscheen immer mehr politischen, religiösen und kulturellen Einfluss in Einfluss in Europa verschafft“,erklärt Professor Samim Akgönül von der Universität Strassburg. In seinen Untersuchungen kommt er zu dem Ergebnis, dass die Predigten, die in den Diyanet-Moscheen gehalten werden, voll sind von politischen und nationalen Botschaften des Erdogan-Regimes.

Nach außen zeichnen die Moscheen-Vertreter natürlich ein komplett anderes Bild: „Diyanet ist nicht politisch, das kann ich euch versprechen. Sie gehört zwar zum türkischen Staat, ist aber von der Regierung unabhängig“, behauptet Tuncay Yilmaz, Mitglied des Vorstandes Roskilde  Ayasofya Moschee fälschlicherweise.

Dass das nicht den Tatsachen entspricht zeigen Ermittlungen des Gatestone Insitutes, die zeigen, dass Diyanet Erdogan bei Ermittlungen gegen die Gülen-Bewegungen massiv unterstützt.

Doch auch in Dänemark herrscht die Politik der geschlossenen Augen und Ohren und der offenen Arme für immer weitere türkische Erdogan-Diyanet-Moscheen.

Roskildes Bürgermeisterin Joy Mogensen stört sich nicht weiter am türkischen Regierungs-Einfluss in ihrem Land. Sie freut sich auf die „Integrationsarbeit“, die die neue Moschee nun leisten werde. Allein die Einladung an sie und den Bischof zur Grundsteinlegung im Februar 2016 beweise, dass es sich um „gute Menschen“ handele, träumt Joy Mogensen.

Einer dieser „guten Menschen“, die in Zukunft zur „Integration“ beitragen sollen, ist Tuncay Yilmaz, Mitglied des Moscheen-Vorstande und Politiker der Sozialdemokraten, der mit besten Verbindungen zur antisemitischen und demokratiefeindlichen islamischen Millî Görüş Bewegung ausgestattet sein soll. Die betreibt in Dänemark ein Reisebüro, für das der Politiker arbeitet. „Ich bin kein Mitglied der Organisation, ich arbeite nur für ihr Reisebüro“, behauptet  Tuncay Yilmaz.

Weder die Bürgermeisterin von Rosklide noch die Parteikollegen haben damit ein Problem: „Wenn wir irgendeinen Zweifel hätten, hätten wir mit ihm geredet, aber uns ist nichts bekannt“, so der Vorsitzende der Sozialdemokraten in Rosklide  Søren Kargaard.

Und so sehen auch die dänischen Behörden angesichts des wachsenden Einflusses des Islam und des türkischen Präsidenten in ihrem Land, keinen Anlass zur Sorge, frei nach dem Motto: „Es ist nichts faul im Staate Dänemark!“

 

 

 

 

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