Bill Clinton in neuen Sex-Skandal verwickelt

Bild: Gage Skidmore; CC BY-SA 2.0; siehe Link)
Bill Clinton (Bild: Gage SkidmoreCC BY-SA 2.0; siehe Link)

Vier Frauen haben gegen den ehemaligen, demokratischen US-Präsidenten Bill Clinton Vorwürfe der sexuellen Belästigung erhoben.

Schon vor seiner Amtszeit als US-amerikanischer Präsident wurden immer wieder Vorwürfe laut, Bill Clinton habe Frauen sexuell belästigt. Juanita Broaddrick behauptete zum Beispiel 1978 von ihm vergewaltigt worden zu sein. 1999 beschuldigte die ehemalige Altenpflegerin Broaddrick Clinton öffentlich der Vergewaltigung. Der Vorwurf ging damals jedoch unter.

Während seiner Amtszeit krönte seine schlüpfrige Affäre mit der jungen Praktikantin im Weißen Haus, Monica Lewinsky, die ihn fast ein Amtsenthebungsverfahren einbracht hätte, das präsidiale Sexleben des Demokraten. Paula Jones warf ihm ebenfalls sexuelle Belästigung vor.

Bill Clinton und das bunte Treiben in der „Air F**k One“

Auch nach seiner Amtszeit soll es zu sexuellen Übergriffen gekommen sein. Ed Klein, Autor mehrerer Clinton-Bücher und ehemaliger Chefredakteur des „New York Times Magazine“, berichtet darüber in einem Artikel der Daily Mail. Clintons Rechtsanwaltsteam bestätigte Klein, dass Vorwürfe gegen Bill Clinton erhoben worden sind.

2001 arbeitete Clinton mit dem milliardenschweren Investor und Playboy Ron Burkle zusammen. Der ehemalige Präsident soll damals mit einer Schar gut aussehender junger Frauen in Burkles Privatjet um die Welt gejettet sein. Das Flugzeug trug mutmaßlich nicht umsonst den Spitznamen „Air F**k One“. Vier nicht namentlich genannten Frauen im Teenageralter waren laut dem Bericht zu dieser Zeit in Burkles Firma angestellt. Die Anwälte dieser Frauen würden aktuell eine Klage vorbereiten.

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Hillary will Privatdetektive anheuern, um Schmutzgeschichten über die Klägerinnen auszugraben

Hillary Clinton, die über Jahrzehnte die Sex-Eskapaden ihres Mannes mitgetragen und ihn stellenweise aktiv gedeckt haben soll, scheint über die neuerlichen Vorwürfe wieder einmal jegliche Contenance verloren zu haben. Wie die Basler Zeitung berichtet, soll sie angeboten haben, Privatdetektive anzuheuern, um eventuelle Schmutzgeschichten über die vier Frauen ausgraben zu lassen.  Doch die Anwälte ihres 71-jährigen Ehemannes hätten davon abgeraten. In der Vergangenheit soll Hillary Clinton bereits mithilfe von Detektiven Frauen zum Schweigen gebracht haben, so ein ranghoher Demokrat, auf den sich die Zeitung beruft.

Clinton und ihre Unterstützerinnen – gerade die aus der Filmbranche – wurden im vergangen Wahlkampf nicht müde, Trump wegen „abwertenden Aussagen“ gegenüber Frauen anzugreifen und ihn als Frauenhasser zu verunglimpfen. Weshalb jedoch Frau Clinton ihrem eigenen Mann, dem mehrfach weitaus Schwereres vorgeworfen wurde als „abwertende Aussagen“, über Jahrzehnte die Stange gehalten hat, diese Frage wurden öffentlich von Meryl Streep und Co. nicht gestellt.

„Größte Verliererin aller Zeiten“

Der amerikanische Präsident Donald Trump hatte letztes Wochenende seine unterlegene Wahlkampfgegnerin Hillary Clinton in einem Tweet  als „größte Verliererin aller Zeiten“ bezeichnet.

Trump twitterte: „(Die) betrügerische Hillary Clinton ist die schlechteste (und größte) Verliererin aller Zeiten. Sie kann einfach nicht aufhören, was so gut für die republikanische Partei ist. Hillary sollte sich auf ihr Leben konzentrieren und es in drei Jahren noch einmal versuchen.“

Das Statement via Twitter setzte Trump laut dem Tagesspiegel ab, nachdem die Demokratin ihren Parteikollegen, den Senator Al Franken, gegen den Vorwürfe wegen sexueller Belästigung laut geworden sind, verteidigt hatte. Franken habe Verantwortung für sein Verhalten übernommen, Trump nicht, so Clinton. (SB)

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