Biegen Sie rechts ab, dann landen Sie direkt bei der FDP

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Man könnte sich schlapp lachen, wenn dieses ganze Theater nicht so traurig wäre. Für die Grünen ist bekanntlich jeder rechts, der nicht nach einem Kneipenbesuch eine rote Fahne vorweisen können. So tönte kürzlich der Holzkopf  Reinhard Bütikofer: „Von Genscher bis einschließlich Westerwelle war die FDP sehr proeuropäisch. Das ist die neue FDP nicht“, analysiert Bütikofer. Er glaube, dass das „die rechteste FDP seit 1968 ist“.

Das muss man sich mal vorstellen! Da wird eine Partei nach rechts verortet, nur weil sie sie den Stalinisten nicht nach dem Mund redet. Wir leben wahrlich in einer sehr, sehr linkslastigen Republik.

Und wie es nun mal so ist, wenn jemand als „rechts“ beschimpft wird, geht gleich die Distanzeritis um. Die dts-Nachrichtenagentur vermeldet:

„Der stellvertretende Parteichef der FDP, Wolfgang Kubicki, hat nach dem Scheitern der Jamaika-Verhandlungen eine Hinwendung der FDP zum Rechtspopulismus ausgeschlossen. „Sie werden nie erleben, dass Freie Demokraten mit antidemokratischen und rassistischen Ressentiments spielen. Nie!“, sagte Kubicki der Wochenzeitung „Die Zeit“.

Die FDP werde unter Parteichef Christian Lindner nicht dem österreichischen ÖVP-Chef Sebastian Kurz nacheifern und sich zu einer rechtspopulistischen Bewegung entwickeln. Zugleich hält er die politische Bewegung En Marche des französischen Präsidenten Macron für ein Vorbild auch für die FDP. „Man kann ja heute sehen, wie schnell Volksparteien auf eine rudimentäre Größe zusammenschrumpfen können und wie schnell Bewegungen, wenn sie einen Spirit haben, Leute begeistern können“, so Kubicki…

Gut so, denn wenn sich alle Parteien ins linke Lager drängeln, ist rechts genügend Platz für die AfD.

 

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