UK: Erste Verhaftung wegen Islam-Kritik

Foto: Screenshot/Youtube
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Großbritannien – Die Britain First-Aktivistin Jayda Fransen ist am Sonnabend in London verhaftet und ins irische Belfast zum Verhör gebracht worden. Dort wurde sie über 24 Stunden festgehalten, befragt und dann wieder freigelassen. Der Vorwurf: Sie habe am 6.August in Belfast an einer friedlichen Demonstration teilgenommen, sich „anti-islamisch“ geäußert und damit andere „beleidigt“.

Von Marilla Slominski

Die 31-jährige Jayda Fransen war am Sonnabend in London verhaftet und auf eine Polizeistation gebracht worden. Dort erwarteten sie fünf Beamte der nordirischen Polizei (PSNI). Sie fuhren sie noch am späten Abend nach Liverpool und bestiegen mit ihr die Fähre nach Nordirland, von wo aus sie am frühen Morgen zum Verhör nach Belfast gebracht wurde.

„Ich bin ungefähr vier Stunden lang von fünf irischen Polizeibeamten verhört worden. Auf der Demonstration im August hätte ich Worte benutzt und mich so verhalten, dass es andere  beleidigt haben könnte, warfen sie mir vor“, erklärte Jayda Fransen nach ihrer Freilassung noch auf dem Flughafen Belfast via Facebook.

„Echt jetzt? Ich bin diejenige, die beleidigt wird. Mein Großvater hat im Zweiten Weltkrieg gegen die Nazis gekämpft, damit ich jetzt als freie Frau in diesem Land meine Meinung äußern kann. Er und Millionen anderer Männer und Frauen haben auch für das Recht auf freie Meinungsäußerung gekämpft und sind dafür gestorben. Es ist mein demokratisches Recht, mich friedlich gegen die Islamisierung dieses Landes zu äußern. Und nichts anderes habe ich getan. Die Regierenden haben Angst, weil wir die Wahrheit aussprechen und immer mehr Menschen uns zuhören. Die Behörden und die Polizei wollen uns zum Schweigen bringen“, so die Britain-First Aktivistin in ihrem ersten Statement.

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„Ich sage Euch Regierenden nur eins und das könnt Ihr Euch merken: Ihr werdet es mit Euren lächerlichen Verhaftungen, vierstündigen Verhören und dummen Fragen nicht schaffen, mich zum Schweigen zu bringen – im Gegenteil, ich habe die 24 Stunden mit euch genossen!  Ich werde niemals aufhören mit friedlichen Mitteln gegen die Islamisierung meines Landes zu protestieren. Und alle anderen sollten es auch nicht tun, denn was für ein Land hinterlassen wir dann unseren Kindern? Ihr könnt uns nicht stoppen. Ich schwöre, bis zu meinem Tod und meinem Grab, meine Stimme weiterhin laut gegen die Islamisierung und den Terror zu erheben. Ich werde niemals aufgeben. Gott schütze Euch!“

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