Kritik an Vorabberichten zu Moscheenrazzien

Bild: jouwatch
„Liebe Salafisten, Hallo erstmal!" (Bild: jouwatch)

Mehr als nur auf Unverständnis stießen Presseberichte, die ankündigten, dass das nordrhein-westfälische Innenministerium einen „Schlag gegen die salafistische Szene“ vorbereite.

Der Düsseldorfer Verfassungsschutz habe dazu bereits eine Liste mit 19 Moscheen und Vereinen in Nordrhein-Westfalen erstellt, in denen besonders radikal gepredigt werden soll.

Politikwissenschaftler und Islamkritiker Hamed Abdel-Samad kommentierte dies auf seinem Facebook-Account mit den Worten: „Liebe Salafisten, Hallo erstmal. Wir planen einen Schlag gegen euch, also räumt bitte auf und geht in Deckung! Euer Freund und Helfer“.

In den Sozialen Netzwerken kam es zu deutlicher Kritik von benannter Vorankündigung, die von Medien wie dem linkspolitischen Spiegel verbreitet wurden.

Der islamische Faschismus
Hamed Abdel-Samad

Im Kommentarbereich finden sich Bemerkungen, dass man doch zukünftig auch andere Polizeieinsätze wie etwa Drogenrazzien vorher via Presse anmelden sollte. Das hätte den Vorteil, dass dann für die Beamten auch Kaffee und Brötchen bereitstünden. Ein anderer hinterfragte die Wortwahl „Radikale Moscheen?“ und überlegte, ob dann die Moscheen „verhaftet oder ausgewiesen“ würden, so das Nachrichtenmagazin kath.net. (SB)

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