Zu früh gefreut?

Foto: Satrire-Collage
Angela Schulz/ Martin Merkel (Foto: Satrire-Collage)

Der Jubel im Netz über das Scheitern der Nullnummer „Jamaika“ mag verständlich sein, kommt aber zu früh. Denn Angela Merkel wird alles daran setzen, Neuwahlen zu verhindern. Von so einem Experiment hat sie überhaupt nichts. Im Gegenteil, die CDU würde noch mehr Prozente verlieren, ihr Posten als Parteichefin wäre noch mehr gefährdet und an der Konstellation im Bundestag würde sich nicht viel ändern. Das Spiel müsste also von vorne los gehen, verlorene Zeit, verschenkte Zeit und ein weiteres Drama für Deutschland.

Von Thomas Böhm

Nein, mein Kollege Wolfgang Prabel hat Unrecht, das Monster ist noch lange nicht erlegt. Die amtierende Kanzlerin wird weiterhin die freie Wahl haben zwischen den politischen Monstern, Mumien und Mutationen, die bislang im Bundestag herumkrauchen.

Eine Minderheitenregierung wird nicht funktionieren, die AfD würde niemals die katastrophale Politik dieser Kanzlerin mittragen, da könnte sie sich auch direkt auflösen.

Alles hängt nun von den Totalversagern in der SPD ab. Martin Schulz könnte seine „trotzkistische“ Position verlassen und in einer erneuten GroKo den Retter der Demokratie spielen, um dann in den nächsten vier Jahren von Angela Merkel restlos in den Boden gestampft zu werden. Das Kaninchen Seehofer wird, angelockt von der Schlangengrube „Kanzleramt“ jedes Spielchen mitspielen und die „Oppositionsparteien“ werden sich – egal, wer die Regierung stellt – auf die AfD konzentrieren und damit ihren politischen Auftrag missbrauchen.

Eins allerdings ist heute schon positiv zu bewerten: Die Deutschlandzerstörer von den Grünen werden nicht ganz oben mitmischen können.

Aber egal wie die neue Regierung heißen wird. Ihr Motto wird sein: „Weiter so im Kreisverkehr“ und das ist die wahre Katastrophe für Deutschland.

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