Rochdale-Polizistin: „Die Kollegen haben mir das Leben zur Hölle gemacht!“

Foto: Screenshot/Youtube
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Eine ehemalige Polizistin, die gegen die muslimischen Mädchen-Vergewaltiger von Rochdale ermittelte, erhebt schwere Vorwürfe. „Meine Kollegen haben mir das Leben zur Hölle gemacht, als klar wurde, wer hinter dem Sex-Ring steckt“, klagt sie die Polizei an.

Von Marilla Slominski

Die Kriminalbeamtin Maggie Oliver half den organisierten Missbrauch junger Mädchen durch muslimische Männer, die über Jahre unter den Augen der Behörden agierten, aufzudecken (jouwatch berichtete). Die Kriminalbeamtin hatte es geschafft, das Vertrauen der Opfer zu gewinnen und als immer klarer wurde, daß es sich um einen organisierten Missbrauch durch muslimische Täter handelte, erlahmte plötzlich das Interesse an tiefergehenden Ermittlungen auf Seiten ihrer Vorgesetzten.

Die Mobbing-Aktionen begannen, als klar wurde, dass muslimische Männer sich organisiert an dutzenden Mädchen vergingen und Oliver ihre Vorgesetzten aufforderte mehr zu tun, um die Mädchen zu beschützen.

Die Polizistin hat über diese Zeit bisher geschwiegen, auch um die Aufmerksamkeit nicht von den Opfern abzulenken.

„Ich habe nie öffentlich darüber geredet, wie ich behandelt wurde, weil ich nicht davon ablenken wollte, dass die Polizei beim Rochdale-Skandal gegenüber den Opfern völlig versagt hat. Doch ich wurde bedroht und schikaniert“, so Maggie Oliver.

„Ein Vorgesetzter schrie mich am Telefon zusammen. Ich sollte die Opfer in einen Verhörraum bringen, in dem ihnen schon zuvor Sachen vorgeworfen worden waren, die sie nicht begangen hatten. Normalerweise sind für solche verletzlichen Opfer Extra-Räume für die Vernehmung vorgesehen, in denen es ihnen besonders angenehm gemacht wird. Dort wird eine gemütliche Situation wie zu Hause geschaffen, um ihnen die Aussage zu erleichtern,“ schildert die Polizistin eine der Schikanen. Nachdem sie stressbedingt einige Zeit frei nahm, bekam sie daheim unangemeldeten Besuch.

„Zwei Kollegen kamen zu mir nach Hause und verlangten das Diensthandy von mir zurück. Ihre fadenscheinige Begründung: Sie wollten mir weiteren Stress durch mögliche Opfer-Anrufe ersparen. Das war natürlich totaler Blödsinn. Sie wollten mich nur isolieren und mich zum Schweigen bringen“, wirft Oliver ihren Kollegen heute vor.

Sie verließ die Greater Manchester Polizeibehörde 2012 wegen des Versagens der Polizeibehörde im sogenannten Rochdale-Skandal.

 

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