Libysche Sklavenmärkte: Gewalttätige Ausschreitungen in Paris

Foto: Durch Namning/Shutterstock
Immer noch gibt es Millionen Sklaven! (Foto: Durch Namning/Shutterstock)

Der CNN Bericht über Sklavenmärkte in Libyen hat in den vergangenen Tagen zu Ausschreitungen in Paris geführt.

Hunderte junge meist schwarze Männer demonstrierten vor der libyschen Botschaft in Paris. Sie protestierten mit Plakate wie „Befreit unsere Brüder“ und „Beendet die Sklaverei und „Schließt die Konzentrationslager in Libyen“. Ihr Protest schlug schnell in Gewalt um, die Polizei musste Tränengas einsetzten.

An neun um Tripolis herum und an der tunesischen Grenze gelegenen Standorten werden Menschen für durchschnittlich 400 Euro auf muslimischen Sklavenmärkten verkauft (jouwatch berichtete).

Moussa Faki Mahamat, der Sprecher der Afrikanischen Union, sagte der libyschen Regierung die Unterstützung seiner Organisation bei den Ermittlungen gegen den Sklavenhandel zu.

Laut IOM halten sich in Libyen zwischen 700.000 bis 1 Million Migranten auf, die auf ihre Weiterreise nach Europa warten.  (MS)

 

Anzeige