Bahama reloaded

Foto: Collage
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Die jamaikanische Schwampel eine Totgeburt. Jetzt Neuwahlen? Dabei gibt es eine konservative Mehrheit. Nur nicht mit Merkel

Von Volker Kleinophorst

Seit heute morgen wird wieder diskutiert, wie soll es weitergehen. Staatsbürgerliche Verantwortung einfordern von FDP oder gar SPD? Das Gespenst der Neuwahlen, womöglich wieder mit Merkel und Schulz? Klingt nicht lächerlich genug, um völlig ausgeschlossen zu sein. Was hat der Wähler bloß gemacht. Wie soll es weitergehen.

Schon nach der Bundestagswahl habe ich auf jouwatch geschrieben, von Neuwahlen halte ich überhaupt nichts. Der Wähler hat gewählt, passt uns nicht, lass uns noch mal neu wählen. Wählen wir dann so lange, bis das Ergebnis passt? Der Wähler hat keine Koalitionsoptionen gewählt, sondern Parteien. Von denen er erwartet, dass sie sich zusammenraufen. A la Merkel würde es heißen: Ist mir egal, ob das Ergebnis gefällt. Jetzt ist es halt da. Und das Ergebnis sagte schon am 24.9.:

  1. Merkel hat fertig
  2. Es gibt eine konservative Mehrheit aus CDU, AfD und FDP
  3. Jamaika kann nicht klappen

Wenn mit der AfD eine Partei grundsätzlich von den „etablierten“  Parteien weiter ausgegrenzt wird, kann Demokratie nicht funktionieren. Das ist das Problem. Nicht das es keine Mehrheiten gäbe, sie sind nur nicht „korrekt“.

In der Nähe von Jamaika liegt eine Inselgruppe, deren Flagge symbolisiert, was der Wähler eigentlich will. Die Bahamas. Deren Fahne ist schwarz, gelb, blau und würde für eine Rückkehr zu geordneten Verhältnissen stehen.

Man hat eine inhaltliche Schnittmenge. Es wäre ein Aufbruch. Merkel müsste allerdings vorher „entsorgt“ werden. Und noch ein paar Andere.

Wer sagt es ihr?

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