AfD Bundestagsfraktion gründet Gruppe für Heimatvertriebene, Aussiedler und deutsche Minderheiten

Symbolbild jouwatch
Sudentendeutsche Tracht (Symbolbild jouwatch)

Innerhalb der AfD Fraktion im Deutschen Bundestag gründete sich am Mittwoch der vergangenen Woche die Gruppe „Heimatvertriebene, Aussiedler und deutsche Minderheiten“. Im Gründungskommitee, dessen Gründungsvorsitz Stephan Protschka inne hat, arbeiten derzeit dreizehn MdB, darunter Dr. Alice Weidel und Tino Chrupalla mit.

In der zugehörigen Pressemitteilung heißt es hierzu:

„Dreizehn Abgeordnete der AfD Fraktion im 19. Deutschen Bundestag haben heute auf
einer Arbeitssitzung in Berlin beschlossen, eine Gruppe zu gründen, die sich
vornehmlich mit den Anliegen der Heimatvertriebenen, Aussiedler und der deutschen
Minderheiten im Ausland beschäftigen wird. Als Sprecher des Komitees wurde der
Abgeordnete Stephan Protschka gewählt.

Nach dem jahrelang einige wenige Abgeordnete der Union die Anliegen der deutschen
Minderheiten im Ausland und der Vertriebenen und Aussiedler im Inland
wahrgenommen haben, ist diese Aufgabe jedoch in den letzten Jahren mit einem
zunehmenden Desinteresse der Fraktionsführung konfrontiert gewesen. Das ist der
überparteilichen und überkonfessionellen Arbeit der Vertriebenenverbände unwürdig.
Mit einer künftigen Gruppe für Heimatvertriebene, Aussiedler und deutsche
Minderheiten bekräftigen die teilnehmenden Abgeordneten ihr Bekenntnis zum
Schicksal der deutschen Heimatvertriebenen, ihre Hoffnung auf eine echte Versöhnung
in Europa und eine tragfähige Politik für die deutschen Minderheiten in der Welt.“

Bis März 2018 wolle man eine Präambel erstellt haben. Bereits Ende März gründete sich in Baden-Württemberg die AfD-Initiative „Vertriebene, Aussiedler und deutsche Minderheiten“(VAdM). (SB)

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