JVA-Beamter packt aus! Ein letzter Hilferuf aus dem Gefängnis

Foto: Durch OFFFSTOCK/Shutterstock
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Ein Beamter einer Justizvollzugsanstalt (JVA) hat sich vor wenigen Tagen an die Redaktion von JouWatch gewandt. Er schilderte katastrophale Zustände, die auf einen baldigen Kollaps des deutschen Gefängnissystems hinweisen.

Stefan Schubert

Die Lage in Deutschlands Gefängnissen ist brisant, steigen in vielen Haftanstalten die inhaftierten Straftäter stark an, wird der Personalbedarf jedoch nach 15 Jahren alten Zahlen bemessen. Und selbst diese alten Zahlen ist die Politik nicht bereit, zu erfüllen, so dass in vielen Gefängnissen auf dem Rücken der Beamten starke Einsparungen vorgenommen wurden. Die Äußerungen der Politiker in der Flüchtlingskrise sind daher für viele JVA-Beamte ein Schlag ins Gesicht gewesen. Denn nach der Politik sei Deutschland ein reiches Land, das zusätzliche Kosten in Milliardenhöhe für »Flüchtlinge« problemlos zahlen kann. Nur für die Stützen der Rechtsordnung und der Gesellschaft, den einfachen JVA-Beamten, ist halt nicht genügend Steuergeld da.

Dies ist ein Thema mit dem man Thorsten Müller besser nicht kommen sollte. Müller ist JVA-Beamter in einem Rot-Grünen regierten Bundesland und hat sich vor wenigen Tagen an die Redaktion von JouWatch gewandt, um eklatante Missstände innerhalb des Gefängnissystems anzuprangern. Thorsten Müller ist nicht sein richtiger Name, er musste verfremdet werden, um ihn zu schützen. Dabei hat Müller nicht etwa über Mafiabosse und Auftragsmörder ausgepackt, sondern über seine Vorgesetzten und die Zustände an seinem Arbeitsplatz. Was sagt allein das über die Zustände in Deutschland aus?

Überstunden bis zur Erschöpfung

Der bisherige »Rekord« von Müller liegen bei drei Wochen Dienst am Stück – inklusive der Wochenenden. Sein Überstundenkonto liegt jenseits von 150 Stunden, doch eine Chance, diese abzubauen und seinen Körper zu regenerieren hat er nicht, dafür ist der Personalbestand innerhalb der JVA einfach zu dünn. Wenn es nicht mehr weiter geht, muss er sich, wie viele andere Kollegen auch, eine Auszeit über eine Krankschreibung verschaffen. Der Krankenstand in vielen JVAs ist bundesweit sehr hoch, was für weitere Überstunden der Kollegen sorgt und zu einer andauernden Überbelastung führt. Ein Teufelskreislauf.

Einschüchterungen nach einem Like bei Alice Weidel

Doch damit nicht genug, zu dem physischen Druck gesellt sich auch psychischer Druck – durch Vorgesetzte und Gewerkschaftsfunktionäre. Thorsten Müller hatte es nämlich gewagt, auf seinem privaten Facebook-Account auch mal Artikel von Straftaten durch Flüchtlinge zu posten. Nicht etwa von so bösen alternativen Medien wie JouWatch, sondern beispielsweise von der Welt oder von Lokalzeitungen. Auch hatte er im polarisierenden Bundestagswahlkampf einige Beiträge von der AfD-Spitzenkandidatin Alice Weidel gelikt, die ihm politisch zusagten. Daraufhin passten ihn Mitglieder des Personalrats in einer Pause ab und setzten ihn unter Druck. Er solle sich »sehr gut überlegen, was er poste und teile…«, so Müller über die Einschüchterungen. Seine Fassungslosigkeit steigerte sich weiter, als er begriff, dass Vorgesetzte und Personalratsmitglieder offensichtlich dazu übergegangen sind, die privaten Facebook-Accounts von JVA-Beamten zu überwachen.

»Säuberungen wie in einem Stasistaat«

So fällt das Fazit über seinen staatlichen Arbeitsplatz entsprechend vernichtend aus, »es ist ein Stasistaat mit Drohung und Denunziantentum geworden.« Doch damit nicht genug, diese Säuberungen treffen mittlerweile jeden, der nicht bereit ist sich den politisch korrekten Tugendwächtern anzuschließen oder unterzuordnen: »Unbequeme, aber absolut dienstlich korrekte und nicht politisch konforme Abteilungsleiter werden abgesägt und praktisch in verantwortungslose Positionen versetzt und alles unter fadenscheinigen Begründungen und angeblichen dienstlichen „Fehlern“…Die man natürlich in Anbetracht der dünnen Personaldecke in der Dienstplanung leicht findet,« so Müller.

Marokkaner verdrängen Albaner als »gefährlichste Insassen«

Auch die Flüchtlingskrise ist nun in den Haftanstalten angekommen, Nordafrikaner und ganz speziell Marokkaner haben die Albaner von der bisherigen Spitzenposition als »gefährlichste Insassen« verdrängt. Doch nicht nur die Insassen werden immer bunter, auch die Kollegen mit Migrationshintergrund werden immer zahlreicher. Von 10 Neueinstellungen, verfügten 4 über einen Migrationshintergrund (davon einer ohne deutschen Pass) und zusätzlich wurden 2 Frauen eingestellt, welches sich negativ auf die allgemeine Sicherheit ausgewirkt habe. »Leider muss ich feststellen, dass die Kolleginnen z.T. sehr empfänglich für Komplimente der südländischen Insassen sind, da wird unverhohlen über persönliche Dinge geredet und sich für „Komplimente“ bedankt. Genau diese Klientel aus dem islamischen Glauben respektieren weder die Uniform, noch die Frau, die darin steckt; das höre und sehe ich täglich. Wenn die Kolleginnen den Gefangenen den Rücken zudrehen werden oft eindeutige sexuelle und beleidigende Gesten verübt.« Darüber eine Meldung zu schreiben, hat Müller aufgegeben. Es hat keinerlei Folgen für die Kriminellen, dafür musste er sich von politisch korrekten Vorgesetzten fragen lassen, ob »er etwas gegen Ausländer habe?«

»Nazidenunzierung von Beamten ist allgegenwärtig«

Wer also gewissenhaft seinen Dienst in einer deutschen Justizvollzugsanstalt ausübt, wird schnell von Vorgesetzten in eine ausländerfeindliche Ecke gerückt.

Dieser Wahnsinn der Political Correctness ist selbst Nordafrikanern und Arabern mittlerweile bekannt, da sie über einen sehr guten Zugang zu Medien (Radio, TV, Zeitung) in ihrer jeweiligen Landessprache verfügen. Wenn immer es ihnen nutzt, bezichtigen sie einen JVA-Beamten des Rassismus und schon lenken sie erfolgreich von ihren Taten ab. Thorsten Müller fasst diese Vorfälle wie folgt zusammen, »diese Nazidenunzierung von Beamten ist allgegenwärtig, wenn es gilt Forderungen, wie Lohnerhöhung in den Werkbetrieben durchzusetzen oder sich gegen vollzugliche Maßnahmen wie Zellenkontrollen und Entnahme von nicht eingetragenen Geräten oder Gegenständen zu erwehren.«

Stefan Schubert, Ex-Polizist und Bestsellerautor, ist bundesweit als Experte für Themen rund um die innere Sicherheit bekannt. Sein aktuelles Buch lautet: »No-Go-Areas: Wie der Staat vor der Ausländerkriminalität kapituliert«

Hier kann man das Buch erwerben:

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