Griechenland: Flüchtlingsmarsch nach Nordeuropa gestoppt

Jouwatch Collage: Symboldbild Flüchtlinge laufen nach Europa
Der Flüchtlingsstrom nach Europa endet immer in Deutschland Symbolbild: Jouwatch-Collage

Thessaloniki – Im Oktober hatte Jouwatch darüber berichtet, dass bei Facebook und Youtube ein Aufruf kursiert, der an alle Flüchtlinge gerichtet war, die sich in Griechenland befinden. Sie sollten sich am 15. November gemeinsam von Thessaloniki aus, zu Fuß auf den Weg nach Nordeuropa machen. Eine kleine Gruppe Asylsuchender folgten dem Aufruf und sammelte sich in der zweitgrößten Stadt Griechenlands. Der Marsch wurde jedoch gestoppt.

Von Bianca Hoe

Ein Migrant hatte den Auruf in arabischsprachigen Facebookgruppen gestartet, mit dem Ziel, so viele wie möglich dazu zu bringen, per pedes loszumarschieren. Wie verabredet trafen sich daraufhin ungefähr 200 Reisewilligen, bereit für ihren „Marsch nach Norden“.

Doch sie kamen nicht über die Stadtgrenze hinaus, da Polizisten sich ihnen in den Weg stellten und sie an ihrer Weiterreise hinderten.

Mehr als 60.000 Asylsuchende und Migranten sitzen aktuell in Griechenland fest und können nicht weiter zu ihren Wunschorten im Norden Europas, da sie nicht über die Grenze kommen.

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