TransIRRE: Ich wollt, ich wär ein Huhn

Foto: Durch MARCELODLT/ Shutterstock
Foto: Durch MARCELODLT/ Shutterstock

Du kannst sein, was du willst. Je länger man das den Menschen einredet, um so mehr gibt es, die aus ihren Psychosen einen Lifestyle zaubern. Ist das dekadent oder einfach nur bunt? Urteilen Sie selbst.

Von Volker Kleinophorst

Den weißen Adam, der sich als Filipina fühlt, haben wir ja auf Jouwatch schon gewürdigt. Er möchte sein, wie er sich fühlt, egal, wie er aussieht. Ist doch toll, oder?

Paul Joseph Watson hat in seinem Video auf Infowars noch ein paar andere TransIrre aufgetrieben:

Da ist Rachel Dolezal, die Weiße, die als Schwarze Karriere machte und auf die Frage, ob sie denn nun schwarz wäre mit: „Ich verstehe die Frage nicht“ antwortete. Ihre Eltern hatten sie 2015 als Weiße geoutet. Ist das nicht herrlich?

Paul Joseph Watson dazu: „Also ich bin alleinstehende schwarze Mutter mit acht Kindern. Habe ich da Anspruch auf Wohlfahrt? Denn das ist es, was ich fühle und ich tue doch niemandem weh. Wer bist du mir zu erzählen, ich kann nicht glücklich sein.“

„Wenn  du Berichte in Mainstreamnewsshows siehst, die dir erklären, dass du Schwarz sein kannst, wenn du dich danach fühlst, dann sind alle Dämme gebrochen.“

Als Beleg folgt ein „Interview“ auf msnbc „Race Talk“, in dem Redakteurin und Expertin genau das bestätigen: „Du kannst sein, wer du bist“.

Und es gibt nicht nur die weiße Filipina, die übrigens „Ja Du“ heißt. Es gibt noch die Frau, die als Katze lebt, aber sicher nicht von Katzenfutter:

Den Mann (der eigentlich ein Transsexueller ist, also genetische eine Frau), der die Tochter seiner „Frau“ austrägt, weil sie keine Kinder bekommen kann:

Und den erwachsene Mann, der meint, er wäre ein 6-jähriges Mädchen und so lebt:

Die Echsenfrau ist sogar TransSpecies, überspringt sie doch die Artengrenze, dieses jämmerliche Konstrukt. Sieht aber nicht so aus, als würde sie sich von Fliegen ernähren:

 

Und hier noch was für Schwarz-Weiß-Denker:

Das ist Dekadenz im Endstadium, als IS-Terrorist würde ich mich tot lachen.

Und es erreicht den Mainstream. Unlängst erzählte mir jemand, dass er bei einer Bekannten den Verdacht habe, dass diese bewusst versuche, ihren kleinen Sohn in die Richtung zu drängen, dass er auch gerne ein Mädchen sein könne, weil die Mutter das einfach cool fände.

Hollywood macht es vor. Die Stars finden Transgender ganz schick.

Was an der Geschlechterfront los ist, kann man kaum noch überblicken:

Im Landtag von Mecklenburg-Vorpommern war es für Frau Nadine Julitz (SPD), jedenfalls nicht einfach, die Frage, wie viel Geschlechter es denn gäbe, zu beantworten. Irgendwas zwischen Öhm, ja Öh, und Hm…

Video

Unter dem Paul Watson Video war zwei Kommentare, die ich besonders witzig fand:

„Rosa Haare und Tuk Tuk … Alter, wir haben kein Tuk Tuk auf den Philippinen und wir haben schwarze Haare.!“

„Ich sehe mich als Milliardär. Also muss die Regierung jetzt meine Identität akzeptieren und 1 Millionen Dollar auf mein Bankkonto einzahlen. Ich meine, sonst würden sie meine persönliche Identität diskriminieren. Sie wollen doch nicht transmilliardenphobisch sein, oder?“

Moment, da spür ich doch in mir jetzt aber auch was. Gefühlt war ich eigentlich auch schon immer Millionär.

Das ist wirklich spätrömische Dekadenz. Eine Gesellschaft im Aufbruch tanzt nicht um jeden Minderheitenunsinn wie um das Goldene Kalb. Seit der Rassismus abgeschafft ist, reden wir mehr über Rassen, als je zuvor. Außerdem ist es schon komisch, wenn man an Karneval einen Sombrero trägt, nennt man das „kulturelle Aneignung“, ganz schlimm. Wenn ich im Gegensatz zu meinen Genen meine, ich sei schwarz, ein Mädchen oder eine Echse – Transsuperfantastic.

Und deswegen schließe ich mit dem ersten Song, der die Geschlechterbarrieren wirklich niedergerissen hat: „Ich wollt ich wär ein Huhn“ von den wunderbaren Comedian Harmonists.

Die Grünen überlegen schon, ob man das nicht mal als neue Hymne für Buntland ausprobieren sollte:

Hier eine heimliche Aufnahme vom letzten Parteitag:

Wandere aus, solange es noch geht!
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