„Stalin wäre stolz auf Euch!“ – Sozialistische Studenten kapern Vorlesung von Juraprofessor

Bild: Sreenshot
Sozialistische Studenten (SDS) kapern Vorlesung von Rauscher (Bild: Sreenshot)

Leipzig – Die Treibjagd auf den zum Abschuss freigegebenen Leipziger Juraprofessor Rauscher ist eröffnet (JouWatch berichtete). An vorderster Front: der Sozialistische Deutsche Studentenbund (SDS).

Der Leipziger Juraprofessor Rauscher hatte es gewagt, die Ursachen der Fehlentwicklungen der Entkolonialisierung in Afrika zu benennen und machte die Korruption, Stammes- und Religionskriege für die negative Entwicklung aus. Seine logische und von Fakten gestützte Konsequenz daraus war, dass er ein europäisches, weißes Europa für positiver hält als ein Konglomerat von Entwurzelten. Zudem zeigte er sich überzeugt, dass es keinen friedlichen Islam gebe und Deutschland sich mit seinem wohlmeinenden Irrtum selbst zerstören würde. Das teilte er in sozialen Netzwerken mit.

SDS-Motto: „Rauscher, rausch ab“ 

Am Donnerstag nun zeigte sich einmal mehr die totalitäre sozialistische Fratze. Angeführt durch den SDS, den „Gralshütern der reinen Lehre des Totalitarismus“, kaperten linkspolitische Studenten unter dem Motto „Rauscher, rausch ab“ die Vorlesung des Jura-Professors. Tweets von ihm wurden in Endlosschleifen an die Wand projiziert und Flugblätter verteilt. Das ganze Spektakel wurde festgehalten um mit stolzgeschwellter sozialistischer Brust auf der Facebookseite des SDS veröffentlicht:

„Rauscher rausch ab!

Heute sollten unsere Kommiliton*innen der juristischen Fakultät ein bisschen mehr darüber erfahren, was ihr Prof in seiner Freizeit für rassistischen und völkischen Müll von sich gibt. Zum Anfang der Vorlesung wurden seine neuesten Tweets von seinem mittlerweile inaktiven Twitteraccount an die Wand geworfen und Flyer mit den „Highlights“ der letzten Jahre verteilt. Und weil er sonst so viel reden darf, haben wir uns auch mal erlaubt, das Mikro in Beschlag zu nehmen:

SPD-Ministerin darf ihr Amt nicht für eine Hatz auf politisch Andersdenkende im Stile eine Gesinnungs- und Geschmacksjustiz missbrauchen

Dazu erklärt die wissenschaftspolitische Sprecherin der AfD-Fraktion, Karin Wilke:

„Jeder hat das Recht, seine Meinung in Wort, Schrift und Bild frei zu äußern und zu verbreiten und sich aus allgemein zugänglichen Quellen ungehindert zu unterrichten. Eine Zensur findet nicht statt‘. So steht es ausdrücklich in Artikel 5, des deutschen Grundgesetzes. Sich daran zu halten, gilt selbstverständlich auch für eine SPD-Ministerin, die ihr Amt nicht für eine Hatz auf politisch Andersdenkende im Stile eine Gesinnungs- und Geschmacksjustiz missbrauchen darf.“

Wilke spricht hier das Tun des ehemaligen SED-Mitglieds Eva-Maria Stange (SPD), aktuell sächsische Staatsministerin für Wissenschaft und Kunst, an. Die SPD-Politikerin hatte in der Vergangenheit wiederholt ihr Amt dazu benutzt, um gegen die Bürgerbewegung Pegida zu agieren. Im Rahmen ihres OB-Wahlkampfs hatte die studierte Pädagogin keinerlei Berührungsängste und tolerierte offen linksradikale Organisationen. 2016 regte sie in ihrer Funktion als Wissenschaftsministerin an, den privaten Einsatz von Studenten als Studienleistung oder Praktika anzuerkennen. Aktuell schlägt sie gegen Rauscher los, indem sie diese Woche empört loszwitscherte: „Sachsens Hochschulen sind weltoffen und international. Die ausländerfeindliche Meinung von Rauscher kritisiere ich scharf.“

„Stalin wäre stolz auf euch!“

Die strammen jungen Sozialisten erhalten aktuell für ihre „Aktion“ aus den eigenen Reihen jubelnden Beifall. Jedoch mischen sich in nicht geringer Zahl auch Kommentare darunter, die nur noch Verachtung für das totalitäre Vorgehen dieser rotlackierten Faschisten übrig haben. „Stalin wäre stolz auf euch!“ ist nur ein Kommentar zum universitären Abgesang auf unsere Meinungsfreiheit. (SB)

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