Schweden: Körperliche Angriffe auf Rekordhoch

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Gewalt (Foto: Pixabay)

Die Zahl der sexuellen Übergriffe und Raubüberfälle ist in Schweden auf einem neuen Rekordhoch angekommen. Der Anstieg geht einher mit der sogenannten Flüchtlingskrise. „Verbrechen gegen Menschen“ seien in den vergangenen zwei Jahren rasant angewachsen, so die Ergebnisse der Nationalen Sicherheitsstudie (NTU).

Fast 16 Prozent der schwedischen Bevölkerung seien im letzten Jahr Opfer von Körperverletzung, Bedrohung, sexuellem Missbrauch, Raubüberfall, Betrug oder Belästigung geworden. Das sind zwei Prozent mehr als noch 2015.

In den Jahren 2005 bis 2014, also vor der großen Einwanderungswelle, lag die Zahl relativ stabil bei 11 bis 13 Prozent.

Die Kriminalitätsrate des vergangenen Jahres sei die höchste seit Beginn der Studie, die jedes Jahr von der Nationalen Sicherheitsbehörde (BRA) erhoben wird, heißt es.

Die Zahl der Opfer sexueller Attacken stieg von einem Prozent in 2014 auf 2,5 Prozent in 2016.

„Besonders Frauen im Alter zwischen 16 und 24 Jahren sind betroffen,“ erklärt BRA. Es wird von einer hohen Dunkelziffer ausgegangen, da nur 11% dieser Übergriffe bei der Polizei angezeigt werden. Der Grund dafür sei, dass die Opfer nicht mehr daran glauben würden, dass die Polizei irgendetwas dagegen unternehmen kann, so der Mitverantwortliche für die Studie Thomas Hvitfeldt.

Der schwedischen Justizminister weigert sich indess weiterhin, den ethnischen Hintergrund der Täter bei Vergewaltigungen und anderen sexuellen Straftaten statistisch zu erfassen.

„Der einzige gemeinsame Nenner, den es bei Vergewaltigungen gibt, ist, dass die Täter Männer sind“, so Morgan Johansson(MS)

 

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