Lappen draußen und Lumpen drinnen! Und über allem schwebt Jamaika!

Foto: Collage
Im Vordergrund: Arm, im Hintergrund: Reich (Foto: Collage)

Lappen: der/die (süddeutsch) Textilstück für Reinigungszwecke; ugspr. Nichtskönner, Feigling, Schwächling

Lumpen: der/die (deutsch, schweiz) zerschlissenes Kleidungsstück;
ugspr: Lump der/Lumpen die; Verräter, Schmarotzer, Lügner, Gauner, Ganoven, Kleinkriminelle

 

Nun sind wir Deutschen zugegebener Maßen ja alle keine Textilerxperten, kennen uns dafür aber umso besser mit den Lappen und Lumpen außerhalb der Wischeimer, nämlich innerhalb unserer Gesellschaft aus.

Von Holger Reichert

Dieses Berliner Sprichwort, welches seiner Zeit schon Brandt zu einer wortkräftigen Beschwerderede gegen die Berliner verleitete, begleitet uns bis in die heutig Zeit. Obwohl es kaum noch jemand kennt, denken es alle. Lappen draußen, Lumpen drinnen. Quasi ohne es zu wissen. Eben wie die Hummel. Die weiß nicht, dass die Gesetze der Physik Ihr die Starterlaubnis verweigern und fliegt trotzdem.

Was hat es nun auf sich, mit den Lappen und Lumpen?

Seit fast anderthalb Jahren hat die Regierung des Landes nahezu alle geltenden Gesetze gebogen und gebrochen, wie es kein normal denkender Mensch vorher für möglich gehalten hätte.

Gegen geltende Gesetze wurden Grenzen geöffnet, Leute ohne jegliche Papiere(dafür aber mit frisch aufgeladenen, neuesten Handymodellen), ohne jeglichen Nachweis über den Grund des Asylbegehrens usw. eingelassen.

Doch all die Gekommenen und von Altparteien, Kirchen, Gewerkschaften und linken Tagträumern mit dem unappetitlichen Beinamen „Gutmensch“ herzlich Begrüßten, wollen nicht nur ins Land. Nein. Wie es für alle (außer für die Verantwortlichen in eben erwähnten Parteien und Organisationen) ganz klar war, wollten die Neuankömmlinge versorgt werden.
Geld, Essen und Unterkunft. In dieser Reihenfolge.

Später kamen dann noch einige Luxusforderungen nach. Von einem eigenen Haus, über ein eigenes Auto und ab und zu Mal Fickie-Fickie ohne Gegenwehr, stand so ziemlich alles auf den Wunschzetteln der Asylforderer. Und die Wunschzettel wurden gegen alle Gesetze erfüllt. Mit dem Geld der Steuerzahler wurden und werden hier Millionen von illegal Eingereisten versorgt, ohne dass sie auch nur den geringsten Anspruch hätten, man stellte Ihnen Häuser zur Verfügung und karrte sie selbst wenige hundert Meter mit Taxen zu irgendwelchen Arzt- oder Behördenterminen. Alles ohne rechtliche Grundlage aber gegen geltende Gesetze. Veruntreuung nennt der Rechtsgelehrte so etwas. Veruntreuung von Steuergeldern.

War Deutschlands Bevölkerung anfangs noch völlig trunken vor Glückseligkeit, armen und traumatisierten Flüchtlingen helfen zu können, wich diese traumhafte Gefühl von Oma Erna, die gerne schon mal mit einem selbstgebackenen Kirschstreuselkuchen ins benachbarte Zeltdorf rollatorte, schnell der Erkenntnis über die wahren Charaktere, die sich da unter Merkels schützender Raute aneinanderkuschelten und Oma Erna mit ihrer blöden Naivität auslachten.

Plötzlich konnte Oma Erna nachts nicht mehr ruhig schlafen.

Besoffene Asylanten, die die ganze Nacht Party feierten und dabei ihre ureigensten Sitten und Bräuche, wie z.B. „messer den Christen“ oder „vergewaltige die Christenschlampe“ oder „Zünde die Asylunterkunft an, wenn der Schokopudding alles ist“ und viele andere lustige Gesellschaftsspielchen, lebendig hielten, sorgten für unfassbar viele telefonische Einladungen an Polizei, Rettungsdienst und Feuerwehr, doch mal eben rumzukommen um mitzufeiern.

Und dann waren da noch so schrecklich viele Bewohner des benachbarten Asylzeltlagers, die Oma Erna böse anquatschten, ihr schon mal ab und zu in die Hütte einbrachen oder in ihren, trotz Arthritis, schön gepflegten Vorgarten pissten und schissen.

„Ob es daran lag, dass denen der Kirschkuchen nicht schmeckte?“, fragte sich Oma Erna anfangs noch und beschloss sogar, mal das alte Rezept, was sie noch von ihrer Oma hatte und immer allen auf Familienfeiern so gut schmeckte, beiseite zu legen und andere Rezepte auszuprobieren. Schließlich musste sie ja was falsch machen, wenn sich die so herzlich Umsorgten so undankbar zeigten.

Doch es half nichts. Dankbarkeit war und blieb ein Fremdwort.
Und so wurde Oma Erna, wie vielen anderen Millionen Deutschen endlich klar, dass nicht ihr Kirschstreuselkuchen, der wirklich immer allen sonst schmeckte, Schuld war, sondern sie und ihre Naivität, sich von den Medien und der Politik so belügen und manipulieren zu lassen.

Doch statt Oma Erna jetzt ihre Söhne an die Hand nimmt, ihnen die schönsten Pullunder über die kleinkarierten City-Stehkragen-Hemden zieht, ihnen die Haare kämmt und gelt und Ohren auf Sauberkeit kontrolliert, um anschließend mit allen anderen Nachbarn heftigsten Protest, z.B. im Rathaus oder bei Pegida nach außen zu tragen, hört Oma Erna auf ihre Söhne, dass man da eh nichts machen könne, die da oben würden ja sowieso alles so machen, wie sie es für richtig halten und außerdem würde man ja sonst noch als Nazis gelten. Und ein Nazi wolle schließlich keiner sein. Nein. Da blieb man lieber ein Lappen. Ein Schwächling, ein Feigling.

Doch die Ablehnung blieb. Und sie wurde stärker. Sie machte wütend. Sie ließ die inneren Zwänge der über Jahrzehnte eingeimpften political correctness aufbrechen.

Doch nicht, dass die immer stärker hervortretende und vor allem immer deutlich sichtbarer werdende Ablehnung der Politik und ihrer Lumpen, den Politikern, endlich mal für ein Einsehen in Berlin, in den Landtagen oder den Rathäusern sorgte. Nein. Weit gefehlt.
Die Pressemeute zelebriert mit immer wütenderen Beiträgen ihren Blutrausch der Gutmenschlichkeit und damit sich selbst.
Mittlerweile ist die political correctness zur alles entscheidenden Frage geworden.
Weder Politik, noch Kirchen, Medien oder Gewerkschaftsbosse haben erkannt, dass sie den Ausgang der Asylkrise zur eigenen Existenzfrage gemacht haben.

Entweder Deutschland wird Einwanderungsland, oder es soll verrecken. Wir Gutmenschen oder die Nazis. Dazwischen gibt es nichts mehr. Entweder wir überleben oder die.
Und im Moment sieht ganz klar so aus, als ob die Welt wach geworden wäre und die Realisten, also die Nazis, das Zepter des Handelns übernehmen.

Nach der ersten richtig schweren Schlappe, die die Politik völlig unerwartet traf (warum auch immer unerwartet, es war zu erahnen), dem Brexit, holte sich eben diese Politik und ihre schwanzwedelnden Medien mit der Trumpwahl die nächste schwere Schlappe ab.
Die dritte passierte mit der Vertrauensfrage von Italiens MP Renzi, die er völlig erwartungsgemäß verlor, will doch nun Grillo, der Clown aus dem Stiefelland, die EU verlassen.

Doch auch weitere herbe Rückschläge für die Idee des sozialistisch geeinten und geführten Europas unter dem Alibinamen EU, konnten die Politiker nicht zu einem Umdenken oder gar Einlenken bewegen.

Ob die nationalkonservative Regierung Polens, die Wahl einer eben so nationalen, wie konservativen und EU-feindlichen Regierung in der Tschechei oder die herbe, erdrutschartige Niederlage der SPÖ in Österreich, welche letztendlich einem starken Mitte-Rechts-Bündnis der Christdemokraten und der Freiheitlichen den Weg frei machte, sind Indikatoren für ein laut geschrienes „STOPP“ der Völker Europas.

Doch selbst das ist nicht geeignet, die deutsche Politik endlich umdenken zu lassen und ihren Stand in der Bevölkerung zu überprüfen und endlich gegenzulenken.

Ein hervorragender Anlass wäre z. B. die „Wahl“ des neuen Bundespräsidenten gewesen.
Hier hätte es nur des Willens der Politik bedurft, bei einer Nebensächlichkeit, wie dem BP, endlich mal das Volk zu Wort kommen zu lassen.

Es gab immerhin einige gute Kandidaten. AfD stellt einen und die freien Wähler. Von denen kam der Vorschlag, Richter Alexander Hold ins Amt zu wählen.

Ein Mann, der, was selbst ich nicht erahnte, extrem viele Befürworter in weiten Teilen der Bevölkerung hinter sich vereinte.
Doch da haben die freien Wähler die Rechnung ohne der Wirt gemacht.
So weit kommt es noch, dass die Volksvertreter sich vom Volk sagen lassen würden, wen es haben will.
Das käme ja schon einem Volksentscheid gleich. Und der muss verhindert werden. Um jeden Preis.
Und so hatten sich die Lumpen aus der Politik selbst bei einer Marginale, wie der Wahl eines Bundespräsidenten, in den nächsten Sturm geritten. Sie entschieden quasi vor der Wahl, wer neuer Bundespräsident wird. Und sie griffen, mit Verlaub, so tief in die Scheiße, wie es nur möglich war.
Zugegeben, wenn sie nicht irgendwann den Pförtner des Bundestages hätten fragen müssen, ob er es macht, weil alle anderen Kandidaten ablehnten, blieb nur Frank-Walter übrig.
Und der hatte sich wärmstens für das höchste Amt unserer demokratischen Gesellschaft empfohlen, in dem er, der niemals vom Wolk gewählt worden wäre, dem gewählten Präsidenten der VSA die Glückwünsche verweigerte.
Doch nun droht die nächste schwere Entgleisung der Politik gegenüber ihren Wählern.
Die Verlierer der Bundestagswahl drohen wieder einmal, sich über den Willen des Volkes hinwegzusetzen und so lange rumzuverhandeln, bis aus den Wahlverlierern die Regierung und damit Wahlgewinner werden.
Gegen den klar erkennbaren Willen einer Mehrheit der Wähler, will die CDU nun mit den Ganoven eine Bande gründen, die ausgerechnet die wenigsten Stimmen erhalten haben.
FDP als vierter Platz und Grüne als letzter Platz, werden nun die Jamaika-Regierung bilden.
Die AfD aber, als drittstärkste Kraft der Wahl, wird draußen bleiben.

Na klar, Merkel hat schon alle Kritiker und Denker der eigenen Partei weggebissen. Warum sollte sie dann ausgerechnet welche aus einer fremden Parteien zulassen?

Die Politik hat wieder in ihrem Bestreben, alles taktisch nach eigenen Wünschen und Vorstellungen zu regeln, dem Wähler einen Schlag ins Gesicht gegeben.

Sie hat mit den absolut nicht nachvollziehbaren Gesprächen zu Jamaika, die wieder nur hinter verschlossenen Türen, ohne den Wähler, stattfanden, den Mariannengraben zwischen sich und dem Volk noch einmal vertieft.

Sie hat wieder einmal aus parteipolitischen Kalkül genau so entschieden, wie es vom Wähler gerade nicht gewünscht war.

Die Gier nach Macht und Positionen, nach der nicht abreißen sollenden Rundumalimentierung durch den Wähler und Steuerzahler und nach den vollen Futtertrögen des politischen Alltags, haben die Politiker wieder alle Vorsicht über Bord geworfen.

Merkels Koalitionsgespräche mit Wahlverlierern beweist nur eines: Es geht ihr nicht um Demokratie! Es geht ihr nur um den Erhalt ihrer eigenen Macht!

Die Politik hat wieder einmal gezeigt, dass wir noch nie, selbst unter Zeiten des Kaisers (und damit meinte ich nicht den Lockenkopf aus der unmöglichen Mannschaft), so weit von der Demokratie entfernt waren, wie heute.

Ja, nach wir vor haben wir Lumpen drinnen und Lappen draußen.
Sonst wäre Deutschland endlich wieder Deutschland.

Wandere aus, solange es noch geht!
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