Dienstrechtliche Schritte gegen islam-und zuwanderungskritischen Juraprofessor

(Bild Uni: MaryG90, CC BY-SA 3.0; Bild Beate Schücking (re. oben): User:Dantheman22, CC BY-SA 3.0; Bild Eva-Maria Stange (re. unten): Martin Rulsch, Wikimedia Commons, CC-by-sa 4.0; Screenshot)
Die Jagd ist eröffnet (Bild Uni: MaryG90, CC BY-SA 3.0; Bild Beate Schücking (re. oben): User:Dantheman22, CC BY-SA 3.0; Bild Eva-Maria Stange (re. unten): Martin Rulsch, Wikimedia Commons, CC-by-sa 4.0; Screenshot)

Leipzig – Die Tage von Thomas Rauscher an der Universität Leipzig könnten gezählt sein. Der Jura-Professor hatte sich mehrmals kritisch über die Massenzuwanderung und den Islam auf sozialen Medien geäußert. Nun ist die Hatz auf den angeblichen  „Hetz-Professor, der gegen Ausländer ätzt“ eröffnet.

Prof. Thomas Rauscher, Direktor des Instituts für ausländisches und europäisches Privat- und Verfahrensrecht schrieb am Montag auf seinem zwischenzeitlich nun gelöschten Twitteraccount: „Wir schulden den Afrikanern und Arabern nichts. Sie haben ihre Kontinente durch Korruption, Schlendrian, ungehemmte Vermehrung und Stammes- und Religionskriege zerstört und nehmen uns nun weg, was wir mit Fleiß aufgebaut haben“, so die Meinung des Juraprofessors.

Kurze Zeit später legte er nach und schrieb: „Polen: ‚Ein weißes Europa brüderlicher Nationen‘. Für mich ist das ein wunderbares Ziel!“

„Hetzer gegen Flüchtlinge und Muslime“

Dies scheint nun endgültig zu viel der politisch unkorrekten Meinungsäußerung zu sein. Wie die Morgenpost auf ihrer Internetpräsenz Tag24 berichtet, sei Rauscher, der seit 1993 an der sächsischen Uni tätig ist, bereits seit Jahren als „Hetzer gegen Flüchtlinge und Muslime“ bekannt, so dass Studenten Vorlesungen bei ihm nicht besuchen würden. Professor Rauscher sei bei seinen Studenten äußerst unbeliebt, will das Nachrichtenblatt zudem wissen. Dafür seien vor allem seine „herabwürdigenden Sprüche Flüchtlingen gegenüber verantwortlich“, so Tag24 weiter, wobei die Zeitung jedoch nicht weitergehend erklärt, worauf dieses Wissen fußt.

So habe Rauscher bereits 2016 gegen den Islam „gehetzt“ indem er auf Twitter schrieb: „Es gibt keinen friedlichen Islam. Dschihad ist der Auftrag dieser Leute. Deutschland wird sich mit dem wohlmeinenden Irrtum selbst zerstören.“

„Wir werden nun Untersuchungen einleiten und dienstrechtliche Schritte gegen Herrn Prof. Rauscher prüfen“

Tag24 stellt nun ungläubig die Frage, wie „jemand, der seit langem aktiv gegen Zuwanderung und Integration hetzt, tagtäglich vor hunderten jungen Studenten Unterricht geben darf“.

Die Universitätsleitung unter Beate Schücking  gibt dem devoten Mainstream darauf eine Antwort und veröffentlichte am Mittwoch folgende Stellungnahme:

Zu den Äußerungen, die der Leipziger Jura-Professor Thomas Rauscher über seinen privaten Account beim Kurznachrichtendienst Twitter kürzlich verbreitet hat, bezieht die Universität Leipzig klar Stellung.

Die Universität Leipzig verurteilt die neuerlichen Äußerungen von Prof. Rauscher ausdrücklich. Wir stehen für Weltoffenheit und Toleranz und stellen uns gegen intolerantes und fremdenfeindliches Gedankengut. Das haben wir in den vergangenen Jahren durch Statements und universitäre Aktionen immer wieder deutlich gemacht und werden das auch in Zukunft tun. Wir werden nun Untersuchungen einleiten und dienstrechtliche Schritte gegen Herrn Prof. Rauscher prüfen“.

„Solange Universitätsangehörige sich als Privatperson äußern, werden wir aber damit leben müssen. Zum Glück sieht unser Grundgesetz die freie Meinungsäußerung vor. Wir müssen das aushalten, ohne es zu ignorieren“, so die 2016 noch liberal klingende Erklärung Schückings zu bereits damals gegen Rauscher vorgebrachten Vorwürfen.

Schücking musste damals um ihre Wiederwahl zur Hochschulrektorin bangen, da sich der Hochschulrat weigerte, die Genderkämpferin nochmals für diesen Posten vorzuschlagen. Beate Schücking hatte 2013 im Rahmen ihrer Hochschulleitung beschlossen, die Universität bundesweit der Lächerlichkeit preis zugeben, indem sie bei Titelbezeichnungen anordnete, grundsätzlich das Femininum zu verwenden. Der Professor wurde mit „Herr Professorin“ angesprochen, um den „Herrn Studentin“ in seiner Vorlesung zu begrüßen.

Sächsische Wissenschaftsministerin und Ex-SED-Mitglied Stange ist empört

Die sächsische Staatsministerin für Wissenschaft und Kunst, Eva-Maria Stange (SPD), hat sich ebenfalls bereits zu Wort gemeldet. Das ehemalige SED-Mitglied Stange zwitschert empört: „Sachsens Hochschulen sind weltoffen und international. Die ausländerfeindliche Meinung von Rauscher kritisiere ich scharf.“

Stange, gescheiterte Kandidatin um den Oberbürgermeistersessel in Dresden, hatte in der Vergangenheit wiederholt ihr Amt dazu benutzt, um gegen die Bürgerbewegung Pegida zu agieren. Im Rahmen ihres OB-Wahlkampfs hatte die studierte Pädagogin keinerlei Berührungsängste und tolerierte offen linksradikale Organisationen. 2016 regte sie in ihrer Funktion als Wissenschaftsministerin an, den privaten Einsatz von Studenten als Studienleistung oder Praktika anzuerkennen.

Die „Leipziger Internetzeitung“ zeigt sich davon überzeugt, dass Rauscher sich nun als „Opfer“ präsentiere, da er am Mittwoch geltend gemacht haben soll:  „Wir erleben in Deutschland geradezu mittelalterliche Hexenjagd, wenn man den Dogmen der linken Political Correctness widerspricht. Der Tendenzjournalismus wird losgeschickt, die Existenzvernichtung angedroht.“  (SB)

Anzeige