Delmenhorst und Wilhelmshaven nehmen keine Asylanten mehr auf

(Bild: JouWatch)
Delmenhorst und Wilhelmshaven nehmen keine Asylanten mehr auf (Bild: JouWatch)

Niedersachsen – Nach Salzgitter haben nun auch  Delmenhorst und Wilhelmshaven die Schotten dicht gemacht. Die beiden niedersächsischen Städte nehmen vorerst ebenfalls keine Asylanten mehr auf.

Niedersachsen hat das Zuzugsverbot für anerkannte Flüchtlinge nun nach Salzgitter (JouWatch berichtete) auch auf die Städte Delmenhorst und Wilhelmshaven ausgeweitet. Diese dürfen sich damit künftig nicht mehr neu in den beiden Gemeinden niederlassen, so das Innenministerium laut WeltOnline.

Es handele sich hierbei um eine außergewöhnliche Maßnahme mit dem Ziel, eine „soziale und gesellschaftliche Ausgrenzung der zugewanderten Flüchtlinge zu verhindern“. Zu diesem Zweck habe der  Bundesgesetzgeber die Möglichkeit einer „befristeten Zuzugsbeschränkung“ geschaffen, derer sich die beiden Städte nun bedient haben.

Salzgitter, Delmenhorst und Wilhelmshaven hatten laut WeltOnline die Regierung in Hannover angesichts eines außergewöhnlich hohen Zuzugs von „anerkannten Flüchtlingen“ relativ zu ihrer Wohnbevölkerung um Unterstützung gebeten.  Wegen der hohen Belastung werden im kommenden Jahr zehn Millionen Euro für einen sogenannten Integrationsfond bereitgestellt. (SB)

 

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