BILD „berichtet“ mit gespaltener Zunge

Foto: Collage
Foto: Collage

Deutschlands Merkelmedium die BILD ist empört. Niemand hilft, als fünf Mädchen belästigt werden. Warum? Ist bei BILD doch egal. Eine Einordnung.

Von Volker Kleinophorst

Nordwestbahn in Bremen, Mädchen im Zug belästigt – und keiner tut was! Mit großen Buchstaben und einem fetten anklagenden Ausrufungszeichen macht BILD einen Artikel in der Regionalausgabe Bremen auf. Fast so wie früher. Bebend vor Empörung.

Was ist passiert?

BILD: Am Samstag wurden fünf Mädchen von „zwei jungen Männer angesprochen. Das Duo bedrängte die Jugendlichen berührte sie an Haut und Haaren.“

Kritik: Schön nach Pressekodex mal gleich die Täter anonymisiert. Minderheitenschutz. Das Verhalten ist aber nun mal für einen ganz bestimmten Täterkreis mehr als typisch. Das ist jetzt für den Leser nicht so schwer zu erraten. Wenn es so ein !-Ding ist, warum nur Regionalausgabe Bremen, Bundesausgabe schon voll mit „Männern“?

BILD: Da niemanden von den Fahrgästen eingriff, machten die Mädchen ein Foto. „Unter Androhung von Gewalt mussten sie es sofort wieder löschen“, berichtet die Polizei.

Kritik: Schon interessant, in so einer Situation muss jeder anwesende Erwachsene (Also die Männer, denn Frauen haben in so einer Situation nix, aber auch gar nix zu bestellen.) plötzlich den Hilfssheriff spielen im Minenfeld zwischen Ausländerfeindlichkeit (Der hat Neger gesagt, als er auf ihn eingeschlagen hat. Ein Hassverbrechen. Asyl für den einen,  Knast für den anderen.) und Notwehrüberschreitung (Wenn du gegen zwei Mann antrittst, die jünger sind und gewalterfahren, muss die den Ersten so ausschalten, dass er nicht wieder aufsteht. Da nimmt man schon mal ein ziemliches Risiko in Kauf, dass der für immer liegen bleibt.). Gewalt muss man können. Reden reicht da nicht. Zu den Mädchen: Was habt ihr gedacht? Die lassen sich so einfach fotografieren? Da könnt ihr froh sein, das es bei der Gewaltandrohung geblieben ist.

Bild: Als der Zug im Bahnhof Veegesack einfuhr, kam ihnen eine 15-jährige zur Hilfe und stellte sich vor die Männer, damit die Mädchen unversehrt den Zug verlassen können. Die Verdächtigen kniffen die junge Helferin daraufhin in den Po, bespuckten das Mädchen und schlugen ihr ins Gesicht. Auch hier schritt niemand der Anwesenden ein. Die Täter flüchteten unerkannt.

Kritik: Man stelle Harvey Weinstein, das Hollywoodmonster, würde so ein Verhalten nachgesagt. Wäre da auch von „Verdächtigem“ die Rede. Bei so vielen Zeugen so politisch überkorrekt, weiß man doch sofort, woher der bunte Wind weht. Auch hier wieder die Anklage an die Durchschnittsbürger, doch bitte gerade zu stehen für das gewaltige Chaos, das die Politik begleitet vom Willkommensrausch der Medien und ganz besonders von BILD ins Land geschaufelt hat. So bigott, so dreist verlogen, dass man „gar nicht soviel fressen kann, wie man Kotzen möchte“. (Max Liebermann über die NationalSOZIALISTEN). Das die Täter unerkannt bleiben werden, liegt ja wohl auch daran, das der Text keinerlei Personenbeschreibung enthält.

Fazit: Ich bin 60 Jahre alt nicht klein, nicht unsportlich. Wer mir erklärt, wie ich gegen zwei junge Männer, am besten noch deeskalierend, antrete, ohne das es für mich im Krankenhaus endet, kriegt ein Eis.

Nicht aus den Augen verlieren darf man, dass es ja gerade die Frauen sind, die offene Grenzen bejubeln und in ihrer „Ethnoklatsche“ die „Flüchtlinge“ unter ihren Schutz gestellt haben dabei ihrer Männerhass gerne in Richtung weißer Mann ausleben, umjubelt von den Medien BILD inklusive. #leckmichmetoo

Das man die deutschen (europäischen) Frauen in Afrika und im Nahen Osten mehrheitlich für „locker“ hält, hat natürlich weder etwas mit ihrem Urlaubssexualverhalten (Aus jedem Land ein Andenken fürs Regal und mindestens einen Kerl) noch mit dem zu tun, was man weltweit sobald man ein smartphone bedienen kann, auf jeder Erwachsenenseite unter „German“ oder „Euro-Girls“ findet. Da muss ich allerdings eine Triggerwarnung aussprechen, wenn jemand Unbedarftes gucken will. Flirtkurse und Broschüren zur sexuellen „Integration“ möchte ich da nicht unerwähnt lassen. Gabriel zu „Flüchtlingen“: „Na habt ihr schon eine Freundin?“ Hat nix mit nix zu tun.

Frage: Wieso soll ein „Mann“ da sein Leben riskieren? Für ein Land das ihn verarscht, für Frauen, die das mehrheitlich toll finden, besonders die jungen? Bisschen viel verlangt oder? Geliefert wie bestellt. Der Staat behauptet von sich er sei für die öffentliche Sicherheit zuständig. Also bitte. Wenn er es nicht kann, kann er seine Bürger um Hilfe bitten. Das wäre das Mindeste. Und Befugnisse. Ab einem bestimmten Alter wäre eine Schusswaffe ganz gut. Da ist man auch bei einem Messerkampf gut aufgestellt. Denn Fairness war gestern, eher vorgestern und wer hat schon Bock sich kultursensibel abstechen zu lassen.

Dominik Brunner aus München wurde zum Helden, weil er zu Tode kam. Wäre es anders gelaufen und er hätte im Kampf einen der aggressiven Jugendlichen getötet und das geht manchmal ganz fix, wie man ja bei ihm selber sah, säße Brunner vielleicht noch im Knast.

Knast oder Tod ist eine schlechte Wahl. Da guckt man lieber weg. Unverständlich ist das nicht.

Wie BILD diese Geschichte macht, ist Teil des Problems.

Wandere aus, solange es noch geht!
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