Soros-NGO klagt gegen Farage, bleibt auf Kosten sitzen

Farage: "Frau Merkel hat ihrem Land eine Menge sozialer und terroristischer Probleme beschert." / YouTube/Screenshot

Die britische Antifa-NGO „Hope not Hate“ hat den Europaabgeordneten Nigel Farage auf Unterlassung verklagt, weil er sie „gewalttätig und undemokratisch“ genannt hatte. Beide Seiten beanspruchen nach einer außergerichtlichen Einigung den Sieg für sich. Totalausfall der deutschen Medien.

von Collin McMahon

Hope Not Hate hatte Spenden von 16.432 Menschen gesammelt, um den zugegeben „teuren und schwierigen“ Weg einer Verleumdungsklage gegen den gewählten UKIP-Vertreter Farage zu gehen, wie sie sagten: „Als die Kosten begannen, rasant zu steigen, einigten sich Farages Anwälte mit uns. In einer eidesstattlichen Erklärung sagte Farage Dienstag morgen: ‚Ich nehme gerne zur Kenntnis, dass Hope Not Hate kein gewalttätiges oder undemokratisches Verhalten duldet.“ Die Soros-unterstützte Stiftung feierte diese Einigung als großen Sieg.

Farage twitterte als Antwort: „Ich wundere mich doch sehr über Hope Not Hate’s Behauptung sie hätten gegen mich ‚gewonnen‘ . Was für ein Sieg! Ihr Statement ist völlig irreführend. Ich habe nur gesagt, dass ich zur Kenntnis nehme, dass Hope Not Hate kein gewalttätiges oder undemokratisches Verhalten dulde. Tatsächlich haben aber mehrere ihrer Unterstützer Gewalt ausgeübt und versucht legale politische Versammlungen zu stören und Teilnehmer einzuschüchtern. Hope Not Hate hätte diese Klage niemals bringen dürfen, und hat damit nur das Geld ihrer Unterstützer vergeudet. Sie haben £100,000 Schadensersatz verlangt, aber ich habe ihnen keinen Penny bezahlt; sie haben eine Entschuldigung verlangt, die ich ihnen nicht gegeben habe; und sie wollten ein Gerichtsurteil, das sie nicht gekriegt haben; außerdem mussten sie meine Anwaltskosten in Höhe von Tausenden und ihre eigenen in Höhe von Zehntausenden bezahlen.“

Am 20.12.2016 im Zuge des Anschlages am Breitscheidplatz hatte Farage auf LBC Radio im Gespräch mit Nick Ferrari gesagt:

Nick Ferrari: „Schreckliche Nachrichten aus Berlin, aber keine Überraschung. Sowas wird das Erbe von Angela Merkel sein, oder? Brendan Cox, der Witwer der ermordeten Abgeordneten Jo Cox, hat getwittert: ‚Politiker die Schuld an den Taten von Extremisten zu geben ist gefährlich, Nigel.’“

Nigel Farage: „Tja, Herr Cox versteht von Extremisten sicher mehr als ich. Er unterstützt ja Gruppen wie Hope Not Hate, die ganz nett und friedlich tun, aber in Wahrheit gewalttätige und sehr undemokratische Mittel benutzen. Es tut mir Leid, Herr Cox, aber die Menschen müssen anfangen, Verantwortung für ihre Taten zu übernehmen. Frau Merkel hat ihrem Land persönlich eine ganze Menge sozialer und terroristischer Probleme beschert. Das müssen wir beim Namen nennen können.“

Ferrari: „Aber dieser 23-jährige Pakistani am Breitscheidplatz, das war doch nicht ihre Schuld.“ (Anm.: Anis Amri war Tunesier.)

Farage: „Naja, sie ist für das Schengen-Abkommen.“

Ferrari: „Aber er hat den LKW doch in Polen entführt.“ (Anm.: Anis Amri hat den LKW in Berlin entführt – JouWatch)

Farage: „Na, da haben wir’s doch. Diese EU-Politiker unterstützen offene Grenzen, die völlige unkontrollierte Bewegungsfreiheit. Und das gilt leider nicht nur für nette Menschen, sondern auch für böse Menschen.“

Nigel Farage hat gestern im Europaparlament einen Untersuchungsausschuss gegen die Unterwanderung des Parlaments durch George Soros gefordert.

 

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Collin McMahon ist Autor („Lukas und Skotti“) und Übersetzer („Gregs Tagebuch“). Er schreibt gerade an einem Buch über Donald Trump und die konservative Revolution. Hier unterstützen.

Der Autor distanziert sich von allen antisemitischen Kommentaren.

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