Die Kirche jubelt: Dreijährige wissen nicht mehr, ob sie Jungen oder Mädchen sind

Symbolbild: Genderirrsin, Fotoquelle: pxhere.com
Symbolbild: Genderirrsin, Fotoquelle: pxhere.com

Großbritannien – Der Genderwahn nimmt auch auf der Insel seinen Lauf. Die Christliche Kirche von England teilt in einem jetzt veröffentlichten neuen Ratgeber mit „Kinder sollten die Möglichkeit haben, die Facetten von verschiedenen Identitäten auszuprobieren, ohne beschimpft oder gemobbt zu werden“. Der Ratgeber wurde an allen 4.700 Schulen der Kirche ausgelegt. Wie schon in der Vergangenheit beweist die Kirche  einmal mehr ihre Nähe zu linker Politik und Ideologie, die auch auf der Brexit-Insel dafür sorgt, daß der Genderwahn schon unter den Kleinsten thematisiert und gefördert wird.

Die Zahlen, die in diesem Jahr vom „Gender Identity Development Service“ im Norden Londons veröffentlicht wurden, zeigen, daß sich die Zahl der sehr jungen Kinder im Alter von drei bis sieben Jahren, die sich bezüglich ihres Geschlechts im Unklaren sind, von 20 auf 84 mehr als vervierfacht hat.

Ungeachtet dieser erschreckenden Zahlen, schreibt die Church of England in ihrem Ratgeber, dass Jugendliche frei sein sollten, „herauszufinden, wer sie sein könnten, das schliesse die Frage nach der Geschlechtsidentität ein“. Weiter erklärt sie, daß die christliche Lehre nicht verwendet werden sollte, um Kinder dafür zu beschämen, wer sie seien.

„Kindergarten und Grundschule sind eine Zeit der intensiven ‚kreativen Erforschung des eigenen Ichs‘ und Kinder sollten in der Lage sein, ein Tütü, oder ein Diadem statt Ritterhelm tragen zu können, ohne dass jemand einen blöden Kommentare dazu abgibt“, verkündet die Church of England politisch korrekt die neuen Zeiten.

Die Broschüre über homophobes Mobbing an den Schulen der Church of England wurde erstmals vor drei Jahren veröffentlicht und nun aktualisiert, um „transphobes und biphobisches Mobbing“ , dass sich gegen Menschen richte, die sich entweder als Transgender oder als geschlechtsspezifisch ansehen.

Die Kirche fordert die Schulen dazu auf, gegen Mobbing auf Grund „Genderunklarheit“ vorzugehen, da dadurch ein psychischer Schaden entstehen könne.

Die „Würde aller“ solle gefördert werden und die Schüler sollten sich in die Lage anderer versetzen und so jedwede Vielfältigkeit tolerieren und unterstützen. Sie sollten auch lernen, ihre eigene Geschlechtsidentität oder sexuelle Orientierung und die anderer zu akzeptieren, so der Wunsche der geistigen Oberhäupter. Lehrern werden Richtlinien an die Hand gegeben, mit denen sie zukünftig im Sinne der Kirche Schüler loben und anweisen können, um sie für die schöne neue Welt des Geschlechterwechsels vorzubereiten.

„Alle Mobbing-Aktivitäten, einschließlich homophober, biphobischer und transphober Mobbing, verursachen tiefgreifende Schäden, die zu weiteren, psychischen Störungen, Selbstverletzungen, Depressionen und Selbstmord führen. Zentral für die christliche Theologie ist, dass jeder einzelne von uns nach dem Bilde Gottes gemacht ist. Jeder von uns wird bedingungslos von Gott geliebt. Wir müssen unter allen Umständen vermeiden, die Würde jedes Einzelnen zu einem Klischee oder Problem zu reduzieren“, erklärt Justin Welby, Erzbischof von Canterbury.

Die Macher der „zeitgemäßen“ Leitlinie gehen davon aus, daß sie damit breite Bevölkerungsschichten vertreten und sie lassen außer acht, daß es sich beim Thema Gender um eine extrem kleine Minderheit handelt.

Der neue kirchliche Ratgeber dürfte daher die Debatte um die Idee der „Selbstidentifizierung“ von Kindern neu entfachen, wobei Kritiker fragen, warum es plötzlichen so einen „Trend“ zur geschlechtsspezifischen Gleichschaltung und Geschlechtsneutralität gibt.

Schon jetzt geraten Lehrer, die den „Fehler“ machen, einen Schüler mit unklarer geschlechtlicher Identität „falsch“ anzusprechen in Großbritannien unter Existenzdruck.

Der christliche Mathematiklehrer Joshua Sutcliffe aus Oxfordshire muss zu einer Disziplinarverhandlung erscheinen, um sich dafür zu rechtfertigen, dass er einen Schüler, der als Mädchen geboren wurde, im Unterricht als Mädchen ansprach. Sutcliffe sagt, es hätte keine Anweisung gegeben, wie er den Schüler/Schülerin ansprechen sollte und dass er ihn/sie durch seine Wortwahl nicht beleidigen wollte.

„Ich war schockiert und betrübt über die Aktion der Schule, die meines Erachtens einen zunehmenden Trend widerspiegeln, Christen, Leute wie mich, aus dem öffentlichen Raum an den Rand der Gesellschaft zu drängen. Unsere Überzeugungen werde bestraft und zum Schweigen gebracht. Die Idee, dass Geschlechter fliessend sind und nichts mit Genetik zu tun haben, sondern ein soziales Konstrukt sind, steht im Widerspruch zu meinen christlichen Überzeugungen, dennoch erkenne ich meine Verantwortung als Lehrer und Christ an, jeden meiner Schüler mit Respekt und Würde zu behandeln. Ich habe diese Faktoren ausbalanciert, indem ich den Schüler mit dem selbst gewählten Namen angesprochen habe, und obwohl ich ihn nicht absichtlich als ‚Mädchen‘ bezeichnet habe, halte ich es nicht für unvernünftig, jemanden als Mädchen zu bezeichnen, der als Mädchen geboren wurde. Die aggressive Art und Weise mit der diese Transgender-Ideologie auferzwungen wird, untergräbt meine Glaubens- und Gewissensfreiheit sowie das Gewissen vieler Menschen, die glauben, dass das Geschlecht bei der Geburt zugewiesen wird“, so Mathelehrer Sutcliffe.

Andrea Williams, Geschäftsführerin des christlichen Zentrums, das Sutcliffe unterstützt, sagte: „Dieser Fall ist nur einer aus einer Flut von Fällen, in denen Lehrer sich weigern, Transgender zu akzeptieren. Wir alle wissen, wie sehr wir uns im Teenager-Alter verändern. Es ist wichtig, dass wir in diesen Jahren unseren Kindern beistehen, in dem biologischen Geschlecht zu leben, in dem sie geboren wurden, anstatt sie zu ermutigen, das „Geschlecht“ zu ändern. Wenn wir sie ermutigen, das Geschlecht zu ändern, ist das nicht freundlich und mitfühlend, es ist grausam.“

Gerade erst hat Genetik-Experte und Labour-Mitglied Professor Lord Robert Winston davor gewarnt, dass Transgender-Menschen „einen seelischen Knacks“ bekommen könnten.

In einem Interview auf BBC Radio 4 sagte er: „In meiner Klinik habe ich die Langzeitergebnisse von oft sehr unglücklichen Transgender-Menschen gesehen, die jetzt psychisch schwer geschädigt sind.“

Während die Christliche Kirche von England auf den Zug der Genderideologie aufspringt, findet sich in Wikepedia übrigens der Hinweis, dass es sich bei Fragen zur eigenen Genderidentität um eine geistige Störung handelt, die als abnormale Krankheit bezeichnet wird.

Bildschirmfoto Wikipedia: Genderunklarheit ist eine psychische Störung und gilt als Krankheit
Bildschirmfoto Wikipedia: Genderunklarheit ist eine psychische Störung und gilt als Krankheit

 

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