SPD… bis zum letzten Mann!

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Überflüssig: SPD (Foto: Collage)

Die SPD ist gar nicht mehr wiederzuerkennen. Auf dem Weg in eine bessere, aus ihrer Sicht weiblichen Welt, jagt eine Neuerung die nächste und man(n) kommt gar nicht mehr nach. Bei NTV durfte man folgende sensationelle Nachricht lesen:

 Von Nils Kröger

Die personelle Neuaufstellung der SPD nach dem Wahldesaster nimmt knapp vier Wochen vor dem Parteitag konkretere Formen an. Die bisherige stellvertretende Vorsitzende Aydan Özoguz will sich beim Parteitag Anfang Dezember in Berlin nicht erneut für das Amt bewerben – aber auch dafür sorgen, dass der Posten wieder an eine Frau geht.*

Eine der schlimmsten Frauen aus Merkel`s Gruselkabinett wird, zumindest in der SPD, endlich die Tür gewiesen… dachte ich. Dabei tritt sie nur nicht mehr zur parteiinternen Wahl an, um Platz für eine weitere Abnickerin zu machen.

„Ich habe mich entschieden, nicht wieder als stellvertretende Parteivorsitzende zu kandidieren, um Natascha Kohnen dieses Amt zu ermöglichen und unserer Partei im Süden wieder zur Stärke zu verhelfen“, sagte Özoguz. Kohnen ist SPD-Landeschefin in Bayern und soll dort die Genossen 2018 als Spitzenkandidatin in die Landtagswahl führen. „Wir brauchen mehr Unterstützung für starke Frauen in unserer Partei“, sagte Özoguz.*

Wer… Natascha Kohnen? Eines muss man(n) der SPD lassen. Sie ist absolut lernresistent aber das wenigstens konsequent. Holte sie aus Brüssel „100%-Maddin“, den hier in Deutschland weder Frau noch Mann kannten bzw. kennen wollten, setzt die Partei weiterhin auf diese Karte. Eine uralte Weisheit der Dakota-Indianer besagt: „Wenn du ein totes Pferd reitest, steige ab.“ Diese Erkenntnis ist ziemlich einleuchtend. Setzt aber voraus, dass der/die Empfänger/-in der Botschaft dies auch verarbeiten kann.

Zuvor hatte bereits Mecklenburg-Vorpommerns Ministerpräsidentin Manuela Schwesig Parteichef Martin Schulz im „Spiegel“ daran erinnert, dass die neue SPD weiblicher werden solle. Mit Kohnens Kandidatur dürften die Chancen von Noch-Juso-Chefin Johanna Uekermann, einen der heiß begehrten sechs Stellvertreterposten in der SPD zu bekommen, deutlich sinken. Sie kommt wie Kohnen aus Bayern.*

 Zumindest scheint die SPD noch über ein wenig Restverstand zu verfügen. Denn die Erkenntnis, lieber eine komplett Unbekannte als Johanna Uekermann den Vorzug zu geben, zeugt doch noch von Aktivitäten im Oberstübchen. Die Noch-Juso-Chefin fiel in der Vergangenheit durch glorreiche Ideen wie Steuererhöhung für Flüchtlinge* oder etwa ein globales Recht auf Migration* auf. Eine solche Stellvertreterin hätte sicherlich auch noch die letzten SPD-Wähler verscheucht. Was aber passiert denn nun mit der Noch-Integrationsbeauftragten (!) Özoguz?

Sie will sich künftig weiterhin in der SPD-Führung einbringen und deshalb für den Parteivorstand kandidieren. Dort wolle sie sich weiter um die Themen Migration und Integration kümmern, vor allem mit Blick auf die Bekämpfung von Fluchtursachen. „Dafür wollen Martin Schulz und Andrea Nahles eine Schnittstellenfunktion zwischen Fraktion und Partei schaffen, eine Aufgabe, die ich gerne übernehme“, sagte Özoguz*

 In Ordnung, dass mit dem Restverstand nehme ich zurück. Ich wünsche Frau Özoguz dennoch bei der Bekämpfung der Fluchtursachen viel Erfolg… vor allem bei den Fluchtursachen der eigenen Wähler. Zum Schluss möchte ich wie der große SPD-Vordenker Ralf Stegner einen Tweet* absetzen:

Guten Morgen

Wieder eine furchtbare Idee der SPD. Mein Mitgefühl gilt den Deutschen.

Der Verstand darf vor der Idiotie niemals zurückweichen.

Für mich geht es nun zur Arbeit und abends zurück nach Hause.

Mein Musiktipp für die SPD im analogen, digitalen und geistigen Nirvana ist Peter Alexander – „Sag zum Abschied leise Servus“

Gute Nacht, SPD

 *Quellen:

http://www.n-tv.de/politik/Ozoguz-will-nicht-mehr-SPD-Vize-sein-article20129149.html

https://www.morgenpost.de/politik/inland/article205636295/Juso-Chefin-fordert-Steuererhoehung-fuer-Fluechtlinge.html

https://www.welt.de/politik/deutschland/article162207121/Wir-sind-fuer-ein-globales-Recht-auf-Migration.html

https://www.journalistenwatch.com/2017/08/19/einfach-nur-noch-ekelhaft-herr-stegner/

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