Paradise Papers – Nigel Farage fordert Soros-Untersuchungsausschuss

"Das könnte der größte Fall der Einflussnahme aller Zeiten sein.“ / YouTube/Screenshot

UKIP-Abgeordneter Nigel Farage hat heute im Europaparlament den Drahtzieher der sogenannten „Paradise Papers“ benannt: Den linken Aktivisten und Devisenspekulanten George Soros. Die deutschen Medien schweigen.

von Collin McMahon

Der Süddeutschen Zeitung wurden im Rahmen der „Paradise Papers“ vermutlich illegal beschaffte Dokumente über prominente Steuervermeider „zugespielt“. Ein Verbrechen wurde bisher von keinem begangen – außer vermutlich den Datendieben selber.

Die Nachforschungen zum Thema „Paradise Papers“ fanden im Rahmen des International Consortium of Investigative Journalists (ICIJ) statt, das zum Großteil von George Soros gesponsert wird. Die Dokumente wurden nicht alle veröffentlicht, sondern in ausgewählter Form, was die Frage aufwirft, welche „Steueroptimierer“ hier an den Pranger gestellt und welche verschont werden.

Heute sagte der UKIP-Abgeordnete Nigel Farage im Europaparlament: „Diese Enthüllungen waren das Produkt des Verbands der Investigativjournalisten (der ICIJ). Aber was nicht gesagt wird ist, dass diese Untersuchung von einem gewissen George Soros bezahlt wird.

(Zwischenruf von Philip Lamberts, Grüne: „Na und?“.)

Ich sage Ihnen gleich was „und“. Das könnte Sie auch persönlich betreffen. Ich sage das zu einer Zeit, in der das Interesse an der Finanzierung des Brexitreferendums oder der Trump-Wahl ein fast hysterisches Ausmaß erreicht haben. Letzte Woche hat die Wahlkommission in UK sogar eine Untersuchung eröffnet, ob die Brexit-Befürworter ausländisches oder gar russisches Geld angenommen haben. Diese Untersuchungen sind das Resultat von Parlamentsanfragen eines gewissen Ben Bradshaw, der Verbindungen zu Open Society hat.

Ich frage mich, wenn hier über ausländisches Geld, politische Beeinflussung und Unterwanderung gesprochen wird, ob wir da nicht an der falschen Stellen suchen. Ich sage das, weil George Soros vor kurzem an Open Society 18 Milliarden Dollar gespendet hat, die sich ja für offene Grenzen und supranationale Gebilde wie die EU einsetzen. Sein Einfluss hier in Brüssel ist in der Tat bemerkenswert. Open Society brüstet sich, letztes Jahr 43 Treffen mit der Europäischen Kommission gehabt zu haben. Sie haben ein Brevier von 226 „zuverlässigen“ Verbündeten im EU-Parlament veröffentlicht, darunter war auch ihr Name, Herr Lambert, vielleicht interessiert Sie das ja. Letzte Woche hat sich Herr Verhofstadt sogar in den Konflikt mit dem ungarischen Premier Viktor Orban eingemischt, zugunsten von Herrn Soros.

Wenn wir schon eine Diskussion über politische und finanzielle Transparenz führen wollen, nur zu: Ich werde heute einen Brief an all diese 226 Abgeordneten schicken und ein paar ganz vernünftige Fragen stellen: Haben Sie jemals direkt oder indirekt Gelder von Open Society erhalten? Wie oft waren Sie bei ihnen zu Gast? Bitte zählen Sie alle Ereignisse auf, die sie mit deren Vertretern oder Herrn Soros besucht haben. Ich finde, dieses Parlament sollte einen Untersuchungsausschuss dazu einberufen. Das könnte der größte Fall der Einflussnahme aller Zeiten sein.“

 

 

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Collin McMahon ist Autor („Lukas und Skotti“) und Übersetzer („Gregs Tagebuch“). Er schreibt gerade an einem Buch über Donald Trump und die konservative Revolution. Hier unterstützen.

Der Autor distanziert sich von allen antisemitischen Kommentaren.

 

 

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