Iran: „Niemand hat die Absicht eine Bombe zu bauen.“

Rohani: „Iran strebt keinen Atomwaffenbesitz an.“ / YouTube/Screenshot

„Trump poltert gegen das Atomabkommen mit dem Iran“, poltert das sonst seriöse Handesblatt. Die Raketentests, mit dem der Iran im September gepoltert hatte, scheinen völlig vergessen.

von Collin McMahon

Die UNO poltert immer nur in eine Richtung: Während die Weltorganisation neun Resolutionen gegen Israel auf den Weg bringt, erfülle der Iran die Vereinbarungen aus dem Atomabkommen, hieß es von der Internationalen Atomenergiebehörde (IAEA) aus Wien. Die Tests der neuen, 13 m langen Khorramshahr-Rakete, die mit Mehrfachsprengköpfen eine Reichweite von 2000 km hat und damit Südost-Europa erreichen kann, scheinen die UNO-Kontrolleure überhaupt nicht auf dem Schirm zu haben.

Trump dagegen habe mit einem „härteren Kurs gegenüber dem Iran … gedroht“, so das Handelsblatt, und verweigere dem Iran die Bestätigung, dass das Land die Vereinbarungen aus dem Abkommen mit der Weltgemeinschaft einhalte. „Die anderen Regierungs- und Staatschefs, wie Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU), stehen weiter hinter dem Deal. Der Iran hatte mehrfach betont, an dem Deal trotz der Angriffe aus den USA festhalten zu wollen.“

Irans Präsident Hassan Rohani behauptete vor den Vereinten Nationen im September: „Der Iran ist eine Bastion der Toleranz. Er strebt keinen Atomwaffenbesitz an.“ In der Woche drauf stellte der Ayatollah-Staat die neuen Raketen auf einer Militärparade vor, die auch Israel erreichen können, und zeigte Videos von Raketentests:

 

Trump hatte vor den Vereinten Nationen gesagt: „Wir können nicht zulassen, dass ein mörderisches Regime diese destabilisierenden Aktivitäten beim Bau gefährlicher Raketen fortsetzt, und wir können uns nicht an ein Abkommen halten, wenn es Deckung für den eventuellen Bau eines Nuklearprogramms bietet. Der Iran-Deal war eine der schlimmsten und einseitigsten Transaktionen, die die Vereinigten Staaten je gemacht haben. Ehrlich gesagt, dieser Deal ist eine Peinlichkeit für die Vereinigten Staaten, und ich glaube nicht, dass hier das Letzte Wort dazu gesprochen ist – glauben Sie mir.“

Im Wortgefecht mit Nordkorea lieferte Trump am Wochenende das, was Trump-Kritiker Ben Shapiro als „seinen Besten Tweet aller Zeiten“ bezeichnete: „Wieso nennt mich Kim Jong Un alt?“, schrieb der US-Präsident. „Ich würde ihn NIEMALS „klein und dick“ nennen. Ich würde ja so gerne sein Freund sein – vielleicht eines Tages!“ Wenn das DDR-Regime letztlich durch Honecker-Witze zu Fall gebracht wurde – hoffen wir dass viele Nordkoreaner diesen Tweet weitererzählen!

 

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